© Fotos: Puchner (dpa), privat
Pizza und Burger waren seine besten Freunde. Bis Steffen Wegerer vor einem Jahr bei einem Gewicht von 172 Kilogramm die Notbremse zog. Eine strenge Diät, Nordic Walking, schließlich ein Halbmarathon. Das alles begleitet von konsequenter Herzfrequenzmessung – das war der Weg, der nach nur einem halben Jahr in ein neues Leben führte. Hier liest Du die Erfolgsgeschichte von Steffen Wegerer, der mehr als 80 Kilogramm abgenommen hat.
Du hast auch mit Laufen abgenommen? Dann log Dich bei LAUFEN.DE ein und poste bis zum 31. Januar 2012 mit der Kommentarfunktion zu diesem Artikel Deine ganz persönliche Erfolgsgeschichte. Unter allen Teilnehmern verlosen wir einen FT60 Trainingscomputer von Polar.
Die Geschichte von Steffen Wegerer
172 Kilogramm. Als die Waage dieses Gewicht anzeigte, entschied Steffen Wegerer, sein Leben radikal zu ändern. Der 41-Jährige aus Roggenburg bei Neu-Ulm wollte kein Dicker mehr sein. „Ich wollte wieder dazugehören, wieder in einen Stuhl im Straßen-Café passen, mich wieder unter Menschen trauen - und nicht mehr nachts um drei Uhr aufwachen, um aus Heißhunger eine Pizza in den Ofen zu schieben“, erinnert er sich. Natürlich habe er aus Lust gegessen, oft aber auch nur aus Frust. Und immer zu viel. „Der Burger war mein bester Freund, der hat mich immer verstanden“, sagt Wegerer.
Vor einem Jahr begab er sich auf die Suche nach neuen Freunden. Zusammen mit einer Kollegin beschloss der Vertriebsbeauftragte einer EDV-Firma noch im Januar, kaum neun Monate später bei einem Halbmarathon zu starten. Aber zum Laufen war er da noch viel zu schwer. Deshalb stellte er zunächst seine Ernährung um.
Am Anfang stand eine Ernährungsumstellung
Sechs Wochen lang ernährt er sich fast ausschließlich von Eiweiß-Shakes. Die Pfunde purzeln. Rund 25 Kilogramm nimmt er in dieser Zeit ab. Am 1. März startet sein Sportprogramm. Bis zu fünf Mal in der Woche ist er nun beim Nordic-Walking, immer mit Trainingscomputer, um sich nicht zu überlasten.
Doch wie findet man heraus, wie hoch der Puls sein sollte, mit dem man die ersten schnelleren Schritte in ein neues Leben angeht? Sicher, es gibt Faustformeln, nach denen man trainieren kann, wenn der Arzt grünes Licht für den Sport gegeben hat. Aber die berücksichtigen nie, dass Menschen ganz verschieden sind, was ihre Pulswerte beim Training angeht.
Personal Coach fürs Handgelenk
Wenn Du genau wissen willst, welche Herzfrequenz bei Deinem Training die für Dich richtige ist, solltest Du darüber nachdenken, Dir einen hochwertigen elektronischen Coach fürs Handgelenk zuzulegen. Für Einsteiger, die abnehmen wollen, sind Geräte ideal, die entsprechende, individuelle Trainingsprogramme erstellen. Wie die Trainingscomputer FT60 und FT80 von Polar. Sie geben Dir vor, wie lange und in welcher Intensität Du trainieren solltest um abzunehmen. Der Computer gratuliert Dir Woche für Woche, wenn Du Deine Ziele erreichst.
Es gibt auch Trainingscomputer, die Dir vor jedem Training sagen, wie du gerade drauf bist. Sie passen deine Trainingsintensität an deine aktuelle Form an. Viele Geräte des Herstellers Polar verfügen über eine Funktion, die genau das kann: Sie ermitteln Deine OwnZone. Wie das funktioniert, liest Du hier.
Kein Lauf ohne Trainingscomputer
Der Personal Trainer am Handgelenk war auch für Steffen Wegerer ein treuer Begleiter. „Ohne Trainingscomputer bin ich nicht aus dem Haus“, sagt er. „Ich kann jedem nur raten: achtet auf eure Herzfrequenz. Besonders wenn man - wie ich - abnehmen möchte, sollte man seine optimale Herzfrequenz finden. Natürlich hat man so auch immer die Kontrolle, dass man sich nicht überlastet.“
So konnte er schon gut drei Monate nach dem Entschluss, sein Leben zu ändern, kurze Strecken im Laufschritt zurücklegen. „Mehr als 50 bis 100 Meter waren am Anfang nicht drin, aber es wurde jede Woche besser“, erinnert sich Steffen. So wie er weiter abnimmt, verbessert sich seine Form. Er hat den Teufelskreis durchbrochen, genau genommen sogar umgekehrt.
Der Erfolg treibt ihn nur noch weiter an, so übersteht er auch die Phasen, in denen es ihm manchmal nicht schnell genug geht. Als die Gewichtskurve im Sommer etwas langsamer fällt, ist vor allem der Sport die Motivation, dranzubleiben. Der geplante Halbmarathon naht.
Selbstzweifel überwunden
Doch plötzlich die ersten Selbstzweifel. Er meldet sich vom Halbmarathon wieder ab. „Ich hatte das Gefühl, ich bin noch nicht so weit“, erklärt Steffen Wegerer. Soll er überhaupt laufen? Dann entschließt er sich, über 10 Kilometer zu starten. Einige Wochen vor dem Rennen im September schafft er ganz allein zum ersten Mal diese Strecke im Training. Und stößt mitten im Wald einen Urschrei aus. Pure Lebensfreude.
In Ulm schafft er im Rahmen des Einstein Marathons zehn Kilometer in 1:05 Stunden. „Dort ins Ziel zu laufen war das Größte, ich war in diesem Moment der glücklichste Mensch überhaupt.“ Immerhin noch stolze 112 Kilo hat Steffen Wegerer bei seinem ersten Wettkampf ins Ziel getragen. Motiviert von dieser Leistung meldet er sich für den nächsten 10er an. In München unterbietet er vier Wochen später sogar die 60-Minuten-Grenze. Für ihn, Familie und Freunde eine Sensation. „Ich war wirklich dabei, ich habe nicht mit einem Hot Dog in der Hand am Rand gestanden, unvorstellbar.“
Und jetzt ein Triathlon
Die Erfolge reißen nicht ab. Bald fällt auch die 100-Kilo-Marke. Ende des Jahres 2011 wiegt er knapp mehr als 90 Kilo. Steffen Wegerer ist längst ein neuer Mensch. Selbst gute Bekannte, die ihn länger nicht gesehen haben, erkennen ihn kaum wieder. Vor allem aber ist er ein glücklicher Mensch, einer, der wieder Pläne schmiedet, der Lust hat aufs Leben.
Die Ziele 2012 heißen Halbmarathon in München am 6. Mai, und auch seine Triathlon-Premiere möchte Steffen in Angriff nehmen. Klar, auch über sein Gewicht macht er sich noch oft Gedanken, viel mehr beschäftigen ihn aber mittlerweile Trainingspläne, Ausrüstung und die richtige Sporternährung. Was er im Sport noch alles schaffen wird, weiß er nicht. Egal, was kommt: Den größten Sieg hat Steffen Wegerer längst errungen. Er hat sich halbiert und dafür ein neues Leben geschenkt bekommen.
Steffen Wegerer hat auch eine Website zum Thema: http://www.run2life.de
Oder besuche ihn auf Facebook: https://www.facebook.com/Erfolgsgeschichte
Du hast auch mit Laufen abgenommen? Dann log Dich bei LAUFEN.DE ein und poste bis zum 31. Januar 2012 mit der Kommentarfunktion zu diesem Artikel Deine ganz persönliche Erfolgsgeschichte. Unter allen Teilnehmern verlosen wir einen FT60 Trainingscomputer von Polar.
Die Geschichte von Steffen Wegerer
172 Kilogramm. Als die Waage dieses Gewicht anzeigte, entschied Steffen Wegerer, sein Leben radikal zu ändern. Der 41-Jährige aus Roggenburg bei Neu-Ulm wollte kein Dicker mehr sein. „Ich wollte wieder dazugehören, wieder in einen Stuhl im Straßen-Café passen, mich wieder unter Menschen trauen - und nicht mehr nachts um drei Uhr aufwachen, um aus Heißhunger eine Pizza in den Ofen zu schieben“, erinnert er sich. Natürlich habe er aus Lust gegessen, oft aber auch nur aus Frust. Und immer zu viel. „Der Burger war mein bester Freund, der hat mich immer verstanden“, sagt Wegerer.
Vor einem Jahr begab er sich auf die Suche nach neuen Freunden. Zusammen mit einer Kollegin beschloss der Vertriebsbeauftragte einer EDV-Firma noch im Januar, kaum neun Monate später bei einem Halbmarathon zu starten. Aber zum Laufen war er da noch viel zu schwer. Deshalb stellte er zunächst seine Ernährung um.
Am Anfang stand eine Ernährungsumstellung
Sechs Wochen lang ernährt er sich fast ausschließlich von Eiweiß-Shakes. Die Pfunde purzeln. Rund 25 Kilogramm nimmt er in dieser Zeit ab. Am 1. März startet sein Sportprogramm. Bis zu fünf Mal in der Woche ist er nun beim Nordic-Walking, immer mit Trainingscomputer, um sich nicht zu überlasten.
Doch wie findet man heraus, wie hoch der Puls sein sollte, mit dem man die ersten schnelleren Schritte in ein neues Leben angeht? Sicher, es gibt Faustformeln, nach denen man trainieren kann, wenn der Arzt grünes Licht für den Sport gegeben hat. Aber die berücksichtigen nie, dass Menschen ganz verschieden sind, was ihre Pulswerte beim Training angeht.
Personal Coach fürs Handgelenk
Wenn Du genau wissen willst, welche Herzfrequenz bei Deinem Training die für Dich richtige ist, solltest Du darüber nachdenken, Dir einen hochwertigen elektronischen Coach fürs Handgelenk zuzulegen. Für Einsteiger, die abnehmen wollen, sind Geräte ideal, die entsprechende, individuelle Trainingsprogramme erstellen. Wie die Trainingscomputer FT60 und FT80 von Polar. Sie geben Dir vor, wie lange und in welcher Intensität Du trainieren solltest um abzunehmen. Der Computer gratuliert Dir Woche für Woche, wenn Du Deine Ziele erreichst.
Es gibt auch Trainingscomputer, die Dir vor jedem Training sagen, wie du gerade drauf bist. Sie passen deine Trainingsintensität an deine aktuelle Form an. Viele Geräte des Herstellers Polar verfügen über eine Funktion, die genau das kann: Sie ermitteln Deine OwnZone. Wie das funktioniert, liest Du hier.
Kein Lauf ohne Trainingscomputer
Der Personal Trainer am Handgelenk war auch für Steffen Wegerer ein treuer Begleiter. „Ohne Trainingscomputer bin ich nicht aus dem Haus“, sagt er. „Ich kann jedem nur raten: achtet auf eure Herzfrequenz. Besonders wenn man - wie ich - abnehmen möchte, sollte man seine optimale Herzfrequenz finden. Natürlich hat man so auch immer die Kontrolle, dass man sich nicht überlastet.“
So konnte er schon gut drei Monate nach dem Entschluss, sein Leben zu ändern, kurze Strecken im Laufschritt zurücklegen. „Mehr als 50 bis 100 Meter waren am Anfang nicht drin, aber es wurde jede Woche besser“, erinnert sich Steffen. So wie er weiter abnimmt, verbessert sich seine Form. Er hat den Teufelskreis durchbrochen, genau genommen sogar umgekehrt.
Der Erfolg treibt ihn nur noch weiter an, so übersteht er auch die Phasen, in denen es ihm manchmal nicht schnell genug geht. Als die Gewichtskurve im Sommer etwas langsamer fällt, ist vor allem der Sport die Motivation, dranzubleiben. Der geplante Halbmarathon naht.
Selbstzweifel überwunden
Doch plötzlich die ersten Selbstzweifel. Er meldet sich vom Halbmarathon wieder ab. „Ich hatte das Gefühl, ich bin noch nicht so weit“, erklärt Steffen Wegerer. Soll er überhaupt laufen? Dann entschließt er sich, über 10 Kilometer zu starten. Einige Wochen vor dem Rennen im September schafft er ganz allein zum ersten Mal diese Strecke im Training. Und stößt mitten im Wald einen Urschrei aus. Pure Lebensfreude.
In Ulm schafft er im Rahmen des Einstein Marathons zehn Kilometer in 1:05 Stunden. „Dort ins Ziel zu laufen war das Größte, ich war in diesem Moment der glücklichste Mensch überhaupt.“ Immerhin noch stolze 112 Kilo hat Steffen Wegerer bei seinem ersten Wettkampf ins Ziel getragen. Motiviert von dieser Leistung meldet er sich für den nächsten 10er an. In München unterbietet er vier Wochen später sogar die 60-Minuten-Grenze. Für ihn, Familie und Freunde eine Sensation. „Ich war wirklich dabei, ich habe nicht mit einem Hot Dog in der Hand am Rand gestanden, unvorstellbar.“
Und jetzt ein Triathlon
Die Erfolge reißen nicht ab. Bald fällt auch die 100-Kilo-Marke. Ende des Jahres 2011 wiegt er knapp mehr als 90 Kilo. Steffen Wegerer ist längst ein neuer Mensch. Selbst gute Bekannte, die ihn länger nicht gesehen haben, erkennen ihn kaum wieder. Vor allem aber ist er ein glücklicher Mensch, einer, der wieder Pläne schmiedet, der Lust hat aufs Leben.
Die Ziele 2012 heißen Halbmarathon in München am 6. Mai, und auch seine Triathlon-Premiere möchte Steffen in Angriff nehmen. Klar, auch über sein Gewicht macht er sich noch oft Gedanken, viel mehr beschäftigen ihn aber mittlerweile Trainingspläne, Ausrüstung und die richtige Sporternährung. Was er im Sport noch alles schaffen wird, weiß er nicht. Egal, was kommt: Den größten Sieg hat Steffen Wegerer längst errungen. Er hat sich halbiert und dafür ein neues Leben geschenkt bekommen.
Steffen Wegerer hat auch eine Website zum Thema: http://www.run2life.de
Oder besuche ihn auf Facebook: https://www.facebook.com/Erfolgsgeschichte
Da ich selber aus Neu-Ulm komme würde es mich freuen, dich mal irgendwann beim Laufen oder spätestens beim Start des Einstein-Laufs zu treffen.
Liebe Grüße, Daniel