Hot Spots: Wer läuft wo in Hamburg?

Haben sich im Studium kennengelernt. Das gemeinsame Laufen verbindet seitdem ihre Freundschaft. Elisa wohnt mittlerweile in Rostock. Wenn sie zu Besuch kommt, gehen die beiden immer eine Runde zusammen laufen, um sich über den neuesten Klatsch und Tratsch auszutauschen. Hanna wird den Halbmarathon am Sonntag allerdings alleine bestreiten. 

Wohnt in Lüneburg und holt später noch seine Startunterlagen für seinen 7. Marathon am Sonntag ab. Läuft im Training gerne zu zweit und auch der Marathon soll -zumindest der Anfang- zu zweit bestritten werden. Vor vier Jahren hatte er eine persönliche Krise, als sich seine Frau von ihm trennte. Er fand Trost im Laufen und kriegt heute so manch kreativen Einfall für den Job, wenn er um die Alster oder im Park Planten un Bloomen joggt. 

Wohnt in Hamburg und hat vor 1,5 Jahren angefangen zu laufen weil er aus seiner Komfortzone raus wollte. Ist bereits sechs Mal Halbmarathon gelaufen und möchte am Sonntag seinen ersten Marathon unter 3:44:59 laufen. Dafür hat er sich mit einem 200 Tage Plan vorbereitet. 
Durch das Laufen knüpft er viele Kontakte, in sozialen Netzwerken, bei Wettkämpfen oder auch im Büro. 
Der Nachteil an Hamburg ist das windige und nasse Wetter, jedoch machen die abwechslungsreichen Strecken durch die verschiedenen Parks und an der Elbe alles wieder wett. 

 

Wohnt in Hamburg und bezeichnet sich selbst eigentlich gar nicht als Läuferin. Ihre Freunde schleppten sie 2012 zu ihrem ersten Schlammlauf mit, seitdem nimmt sie regelmäßig an Toughmudder Läufen teil und joggt nach Feierabend zwei bis drei Mal die Woche um Ausdauer und Kraft für die teilweise 18 Kilometer langen Strecken zu bekommen.
Hamburg ist eine Großstadt mit viel Abwechslung für alle Läufer: Es gibt viele unterschiedliche Laufstrecken im Wald, in urbanen Gegenden und am Elbufer sogar mit Steigung. 

 

Vor anderthalb Jahren begann sie mit dem Laufen, um abzunehmen. Angefangen mit schnellem Gehen, ist sie übergegangen ins Intervalltraining. Heute ist sie 15 Kilogramm leichter und hat noch nicht genug. Am Sonntag läuft sie 10 Kilometer in einer Staffel. Das nächste Ziel ist der Hella Halbmarathon am ersten Juli. Yvonne probiert gerne neue Wege beim Joggen aus und landet dann in Ecken, wo sie bis dato noch nie gewesen ist, obwohl sie schon seit zwanzig Jahren in Hamburg lebt. Dann holt sie auch mal ihr Handy raus und fotografiert schöne Türen, die ihr ins Auge fallen. 

 

Läuft seitdem sie 15 Jahre alt ist und hat besonders in den letzten Monaten das Laufen genutzt, um zwischen Doktorarbeit und lernen den Kopf frei zu kriegen. Joggt gerne um die Alster, wenn nicht ganz so viel los ist. Außerdem nimmt sie spaßeshalber an Wettkämpfen teil, um zu sehen, wie sie sich verbessert hat. Am Sonntag läuft sie Halbmarathon mit einer Freundin aus Münster und will um die 1:40 Stunden laufen. 

Bezeichnet sich selbst als passionierten Läufer und klassischen „zu-schnell-Läufer“. Ist neben Berlin, München und New York bereits fünfmal den Hamburg Marathon gelaufen. Für New York ließen er und ein Freund sich einen Zylinder mit dem Hamburger Wappen und „Hamburg Gretes NY“ bedrucken. Das kam bei den Amerikanern super an. 
 

 

Läuft seitdem sie in Hamburg lebt, das heißt seit nunmehr 17 Jahren. Nach dem Frühdienst kann sie auf der Strecke um die Außenalster den Kopf frei kriegen. Wäre gerne beim Hamburg-Marathon mitgelaufen, hat aber leider kein Ticket mehr bekommen. Daher trainiert sie jetzt für Rostock. Macht zur Abwechslung zum Laufen Stand Up Paddling auf der Alster. 

Ist im Hamburger Leichtathletik D-Kader und trainiert mit einem Trainingsplan 6-7 Mal die Woche Dauerlauf und Tempoläufe. Hat 2017 den 3. Platz beim 10km-Cup belegt. Läuft gerne an der Alster entlang, weil man da viele bekannte Leute trifft. Nachteil an Hamburg ist das sogenannte "Hamburger Schietwetter". 

 

War 2016 bei der EM in Amsterdam dabei (Verein SC Rönnau 74) und ist dort den Halbmarathon in 1:16 Stunden gelaufen. Trotz wiederkehrender Verletzungen lässt sie sich nicht den Spaß am Laufen nehmen. Schließlich ist das Laufen für sie nicht nur Training, sondern auch Ausgleich zum vollgepackten Alltag. Ihre Mittagspause nutzt sie zum Laufen und isst im Anschluss in der Vorlesung. 
Ihr Tipp für Leute, die sich nicht aufraffen können: „Schnappt euch einen Laufpartner. So macht es mehr Spaß. Laufen ist keine Einzelsportart.“

 

Kommt ursprünglich aus Südhessen und ist dort auf dem Land großgeworden. Lebt jetzt seit 4 Jahren in Hamburg und fühlt sich pudelwohl. Ist noch ganz euphorisch vom Los Angeles Marathon vor sechs Wochen und meint, dass das die einzige Stadt sei, die Hamburg toppen kann - selbstverständlich nur wettertechnisch. Am Sonntag läuft sie ihren 3. Hamburg-Marathon und ist nach wie vor beeindruckt von den Zuschauern, die in den letzten Jahren trotz des Schietwetters zum Anfeuern gekommen waren. 

Ist Mitglied der Laufgruppe „tide runners“, die sich jeden Mittwoch um 21 Uhr an der Superbude trifft. Am Sonntag wird man sie dank Bengalos und Bierstand bei Kilometer 37 nicht übersehen und -hören können. 
Ist bereits über zwanzig Marathons gelaufen und läuft in „der schönsten Stadt der Welt“ am liebsten durch den Hafen und den Elbtunnel. Im Anschluss gönnt er sich gerne ein Bier oder einen Gin Tonic.