Schmerzfrei trotz Arthrose
Wie ich mit Kollagen meinen Knorpel im Knie wieder aufgebaut habe

| von Norbert Hensen

Rund 50 Prozent aller Läuferinnen und Läufer sind irgendwann davon betroffen: Schmerzen am Knie. Hier liest du, wie Kollagen unserem Mitarbeiter Norbert Hensen bei seinen Knieproblemen geholfen hat.

Geht dir das auch so? So lange Schmerzen dich nicht daran hindern, weiterzulaufen, beißt du auf die Zähne. Nur die Harten kommen in den Garten… Den Spruch habe ich zu oft gesagt und gehört. Vielleicht musste ich auch erst 50 Jahre alt werden, um achtsamer zu werden. Um Rücksicht zu nehmen auf meine Gesundheit.

Wir können nicht jedes Problem vorhersehen und schon gar nicht verhindern. Aber wir können vorausschauend handeln. Wir können vorbeugen, um das Risiko einer Verletzung oder Überbelastung zu minimieren.

Die Knie sind meine Schwachstellen. Mit etlichen Marathons, (Ultra)Trailläufen samt einer Alpenüberquerung habe ich meinen Kniegelenken sehr viel zugemutet, nachdem sie als Jugendlicher und junger Erwachsener in der Leichtathletik schon viele Belastungen als Mittelstreckler, aber auch als Mehrkämpfer mit Hoch- und Weitsprung-Wettkämpfen mitmachen mussten.

Meine Mutter leidet unter starker Arthrose. So wie ihr Vater. Bei beiden ging es schon los, als sie noch keine 50 Jahre alt waren. Obwohl ich wusste, dass ich in Bezug auf Arthrose leider vorbelastet bin, habe ich viele Jahre lang keine Rücksicht genommen. Wer kümmert sich schon gerne um Probleme, die noch gar nicht da sind?

Wie Kollagen ein „kleines Wunder“ bewirkte

Im Sommer 2021 habe ich zum ersten Mal vom Kollagen-Präparat Triple Perform gehört. Ein hochwertiges Nahrungsergänzungsprodukt, das dabei helfen soll, Sehnen, Bänder, Faszien und Gelenke zu schützen. Es kann gezielt die Regeneration beschleunigen und unterstützend beim Wiederaufbau von kaputtem Knorpel wirken. Ich wollte wissen, was dran ist. Sechs Monate habe ich das Produkt ausprobiert.

Rund 30 Prozent aller Eiweißstrukturen des menschlichen Körpers bestehen aus Kollagen. Und wenn diese Proteine in der richtigen Form zugeführt werden, können sie kleine Wunder bewirken – genau das, war meine Hoffnung.

Um es auf den Punkt zu bringen: mir kommt es tatsächlich wie ein kleines Wunder vor, dass ich Strecken bis 15 Kilometer wieder schmerzfrei laufen kann. Gut eineinhalb Jahre bin ich nur mit Schmerzen gelaufen, an längere Distanzen, wie ich sie früher geliebt habe, war nicht zu denken. Ehrlich gesagt, hatte ich den Glauben längst verloren, irgendwann wieder schmerzfrei laufen zu können.

Radiologe: „Radfahren und Schwimmen sind auch schöne Sportarten“

Der Innenmeniskus hatte sich vor zweieinhalb Jahren zum ersten Mal gemeldet. Mit einer OP wurde der akute Schaden zwar behoben, aber die Arthrose im Knie blieb. Ich erinnere mich noch sehr gut an den Spruch des Radiologen, als er mir die MRT-Bilder meiner Kniegelenke zeigte: „Radfahren und Schwimmen sind auch schöne Sportarten. Mit den Knien sollten Sie nicht mehr laufen gehen.“ Gut 50 Prozent des Knorpels, der die Gelenke im Knie schützt, war weg. Ich wollte gar nicht wissen, ob es sich um eine Gonarthrose Grad 2, 3 oder 4 handelte. Mir ging es darum, wieder laufen zu können.

Da ich grundsätzlich bei Nahrungsergänzungsprodukten sehr vorsichtig bin, habe ich mich mit dem Kollagen-Präparat zunächst fachlich beschäftigt. Einfach ausgedrückt passiert folgendes: Das Proteinpulver enthält die bioaktiven Kollagen-Peptide Bodybalance, Fortigel und Tendoforte. Diese stimulieren unsere Zellen, Kollagen zu produzieren. Sie sind hoch verdaulich, allergenfrei (was mir als Allergiker wichtig war) und wirklich gut verträglich. Zink, Magnesium und Vitamin C, das die Kollagen-Neubildung unterstützt, sind auch enthalten.

Aufgelöst in Wasser ergibt das Pulver einen schmackhaften Sportdrink, um Gelenke, Sehnen und Bänder zu stärken. Außerdem tragen die Inhaltsstoffe Magnesium und Vitamin C zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.

Studie zeigt, wie bioaktives Kollagen schützen kann

2015 zeigte eine Studie an der California State University, dass die Peptide in Triple Perform vom Dünndarm ins Blut übergehen können, ohne zuvor in Aminosäuren zerlegt zu werden. Das ist entscheidend für die Wirkung von bioaktivem Kollagen. Wir haben Körperzellen, die für die Synthese von Kollagen und damit für den Aufbau von Knorpel und Bindegewebe zuständig sind. Sie erkennen, wenn irgendwo im Körper Kollagenabbau passiert.

Tritt eine erhöhte Konzentration solcher Peptide auf, bekommt unser Körper das Signal, mehr Kollagen zu produzieren. So führt die Zufuhr von bioaktivem Kollagen schließlich dazu, dass entsprechende Zellen mehr Knorpel produzieren, der die Gelenkflächen der Knochen schützt.

Mit steigendem Alter gehen die Erneuerungsprozesse in unserem Körper zurück. Deshalb steigt auch die Gefahr, im Alter Arthrose zu bekommen. Mit Triple Perform konnte ich gezielt vorbeugen. Die Monatspackung besteht aus 30 Portionen, die in ca. 300 Milliliter Wasser aufgelöst werden. Trinken und fertig. Als Geschmackrichtungen gibt es Grapefruit und Wild Berry.

Kollagen-Drink wurde zur morgendlichen Routine

Der Kollagen-Drink gehört seit einem halben Jahr zu meinem Tagesablauf. Es schmeckt und ist gut bekömmlich. Es ist schwer zu sagen, nach welcher Zeit ich die Wirkung richtig gespürt habe. Ich bin ja immer wieder gelaufen. Selten länger als sechs bis acht Kilometer, auch mal ein oder zwei Wochen nicht – aber nach drei bis vier Monaten habe ich einen Unterschied gespürt. Die Knie fühlten sich stabiler an, der stechende Schmerz im Knie wurde weniger.

Im Februar 2022 habe ich mich zum ersten Mal seit drei Jahren wieder auf meine Skier getraut. Ohne Probleme. Seitdem träume ich von meinem zehnten Marathon, der noch auf der Bucket-List steht.

Zu meiner neuen Achtsamkeit gehört auch, dass ich an ein paar anderen „Schrauben gedreht“ habe, was sicherlich ebenfalls geholfen hat, die Symptome zu bekämpfen. Seit einigen Monaten laufe ich nur noch mit Einlagen, die meine Fußstellung in eine neutrale Position im Schuh bringen. Ich schlafe mehr und ernähre mich deutlich bewusster und gesünder als ich das viele Jahre lang getan habe.

Maßnahmen, die bei Arthrose helfen können

Grundsätzlich halte ich es als Sportwissenschaftler für sinnvoll, seinen Laufstil zu optimieren. Das kann in Form von Einlagen sein – denn eine Fehlstellung lässt sich leider manchmal auch mit dem intensivsten Training nicht beheben. Dennoch spielen die Trainingsbelastung und die Art des Trainings eine große Rolle bei Beschwerden aller Art. Bei beginnender Arthrose im Knie halte ich folgende Maßnahmen für sehr geeignet:

  • Kräftigung der Oberschenkelmuskulatur, um dem Kniegelenk eine gute Stabilität zu geben
  • Analyse und gegebenenfalls Verbesserung der Lauftechnik
  • Anpassung der Laufschuhversorgung, damit der Schuh auch zum Laufschuh passt
  • Einlagenversorgung zur optimalen Ausrichtung des Fußes, damit Fehlstellungen in der Bewegungskette vermieden werden
  • Training der hüftstabilisierenden und hüftstreckenden Muskulatur (Kräftigung wie auch Dehnung)
  • Gute und gesunde Ernährung. Übergewicht vermeiden
  • belastende Sportarten wie Fußballspielen oder Skifahren eher vermeiden, um weitere Verletzungen (z.B. Meniskus) zu vermeiden.

Achte auf deinen Körper – du hast nur einen

Bei meiner Erfahrung spreche ich bewusst von einem „kleinen Wunder“. Denn eine Garantie, dass eine ähnliche Verbesserung jeden treffen wird, gibt es nicht. Sollten Schmerzen über einen längeren Zeitraum hartnäckig bleiben oder sogar schlimmer werden, ist ein Termin beim Orthopäden unvermeidlich.

Aber vorbeugend lässt sich einiges tun, damit es nicht so weit kommen muss. Ein Kollagen-Produkt ist nur eine von vielen Maßnahmen. Mache es besser als ich es über viele Jahre getan habt. Achte auf deinen Körper – du hast nur einen.