Sportliches Fast Food: Schnell, aber gut

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Gesundes Fast Food
©Andreas Schwarz
Eines vorab: Natürlich ist der Großteil des Fast Food-Angebotes fettig, (nähr-)wertlos und damit absolut nicht empfehlenswert. Es wäre besser, immer die Empfehlungen der Ernährungsexperten zu befolgen: Viel Obst, noch mehr Gemüse, Kartoffeln und Vollkornprodukte sollen auf den Tisch. Eier, Käse, Milch und Milchprodukte in Maßen, nur wenig Wurst, ab und zu mageres Fleisch, dafür öfter mal frischen Fisch. Doch die Zeit für ein gut gekochtes Essen mit frischen Zutaten haben nur wenige. Wer die Speisekarte der verschiedenen Schnellrestaurants aber aufmerksam studiert, findet etliche gesunde Gerichte. Wir haben uns bei den großen Fast-Food-Anbietern umgesehen und einen gesunden „Menüplan“ zusammengestellt.

Morgens: Gut gestärkt in den Tag

Morgens schnell duschen, anziehen und nichts wie raus aus dem Haus – der erste Termin steht an. Wer schafft es im Alltag schon, morgens „wie ein Kaiser“ zu frühstücken? Fast niemand. Nimm Dir trotzdem ein bisschen Zeit für ein Frühstück. Und tatsächlich: McDonald’s ist gar keine schlechte Wahl. Wer mit einem Becher Orangensaft startet, dazu einen Yogo Mix bestellt – also Vollkornflakes mit Biomilch – sowie einem Müsli mit Joghurt und frischen Früchten, der beginnt den Tag gut gestärkt und sehr gesund. O-Saft und Früchte enthalten viele Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Sie bringen den Stoffwechsel in Schwung. Milch und Joghurt liefern Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate und Kalzium. Und das Gute daran: Es ist ein Frühstück, das richtig satt macht.

Mittags: Wenn das Meeting wieder etwas länger dauert...

... dann ist die Mittagspause – wie so oft – zu kurz. Schnell geht es zum Beispiel bei Subway. Dort wird ein Sandwich nach Ihren Wünschen zusammengestellt. Erste Wahl dabei: eine dunkle Brotsorte, etwa Honey Oat. Als Belag: warmes Hähnchenfleisch. Beim Sandwich-Spezialisten heißt das Chicken Teriyaki. Wer auf Käse nicht ganz verzichten möchte, sollte fettreduzierten Frischkäse oder Feta wählen. Vom Salat dürfen Sie reichlich auswählen. Nehmen Sie etwas weniger Sauce – das kleckert weniger und Sie verzichten zudem auf ein paar Kalorien.

Oder wie wäre es mit Sushi? Wer den rohen Fisch mag, tut seiner Gesundheit viel Gutes. In Fisch sind die wertvollen Omega-3-Fettsäuren enthalten. Eine Sushi-Box zum Mitnehmen gibt es beim Japaner in den meisten Innenstädten, aber auch bei Nordsee. Das Fast Food aus Fernost ist nicht nur gesund, sondern auch kalorienarm und schnell gegessen. Der Reis zum Fisch macht wirklich satt.

Am Nachmittag lohnt ein flotter Ausflug zu Starbucks. Cafe Latte oder Chai Latte sind lecker und - weil mit fettarmer Milch zubereitet – auch kalorienarm. Der Blaubeer-Muffin dazu ist zwar auch in der Light-Version eine kleine Sünde, aber wer will schon leben wie ein Asket?

Abends: Mageres Fleisch und knackiger Salat

Ob mit Geschäftsfreunden oder der Liebsten: Wer am Abend auswärts essen möchte, hat meist ein wenig mehr Zeit. Wir empfehlen ein Steakhouse wie Maredo. Die zählen zwar nicht zu den klassischen Schnellrestaurants, aber lange warten muss man auch hier nicht. Vor allem, weil die große Salatbar immer gut gefüllt ist. Hier kann man sich seinen Lieblingssalat ganz schnell individuell zusammenstellen. Dazu gibt es verschiedene Dressings – auch als Light-Variante. Für Eilige gibt es den Salat natürlich zum Mitnehmen.

Wer sich ein wenig Zeit nimmt, kann zu seinem Salat ein wirklich gutes Rindersteak bestellen. Rindfleisch ist eiweißreich und das wiederum ist gerade für Sportler wichtig. Denn Eiweiß spielt nicht nur für den Muskelaufbau, sondern auch für die Regeneration eine große Rolle. Zudem enthalten 100 Gramm Rindfleisch mehr als 50 Prozent des täglichen ­Bedarfs an Vitamin B 12 sowie 30 Prozent unseres Eisen- und Zinkbedarfs. Wer zum Steak als Beilage beim Salat bleibt, hat alles richtig gemacht. Gerade wer ein paar Kilo verlieren möchte, sollte am Abend auf Kohlenhydrate weitgehend verzichten.

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