Marathon-Frühjahr: Von Hannover über London bis Hamburg

Der April ist der Marathon-Monat des Jahres. Zu keiner anderen Zeit finden innerhalb weniger Wochen derart viele hochklassige Rennen über die 42,195 km statt. Spitzensportliche Höhepunkte bilden dabei einmal mehr die Rennen in London und Boston, während in Paris der größte Frühjahrs-Marathon gestartet wird. Das hochkarätigste und größte deutsche Rennen im Frühjahr findet wieder in Hamburg statt.

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HANNOVER (8. April): Fate Tola startet als Favoritin

Kann Gilbert Kirwa wieder an seine besten Zeiten anknüpfen? Vor neun Jahren gewann der Kenianer den Frankfurt-Marathon in 2:06:14 Stunden. Danach ließ er noch eine Reihe von weiteren hochklassigen Zeiten folgen. Doch verletzungsbedingt lief es zuletzt weniger erfolgreich für Kirwa. Auf der schnellen Strecke in Hannover will sich der Kenianer nun zurückmelden. Dabei trifft er unter anderen auf einen der konstantesten europäischen Marathonläufer: Der Pole Henryk Szost ist mit einer Bestzeit von 2:07:39 der zweitschnellste Läufer auf der Startliste. Mit Cheshari Jacob ist ein Läufer am Start, der in Hannover bereits gewonnen hat. Der Kenianer triumphierte 2015 mit 2:09:32. Bei den Frauen nimmt Vorjahressiegerin Fate Tola, die inzwischen im Trikot von Hannover Athletics startet, einen neuen Anlauf auf den Streckenrekord. Im vergangenen Jahr gewann sie das Rennen in 2:27:48. Die Kursbestzeit steht bei 2:27:07. Obwohl mit Agnes Kiprop (Kenia) eine Läuferin am Start ist, die mit 2:23:54 Stunden eine schnellere Bestzeit aufweist, ist Fate Tola (PB: 2:25:14) die Favoritin.

  • IAAF Silver Label Race
  • vorauss. Meldezahl: 3.000
  • Anmeldungen noch möglich: Nachmeldungen vor Ort ab Freitag
  • Siegprämie: 6.000 oder 8.000 Euro (zeitabhängig)
  • Gesamtpreisgeld (ohne Zeitprämien): 30.800 bis 42.000 Euro (zeitabhängig)
Streckenrekorde
2:08:32  Lusapho April (RSA/2013)
2:27:07  Olena Burkovska (UKR/2013)
 

Topathleten und Bestzeiten
Männer:
Gilbert Kirwa (KEN/2:06:14), Henryk Szost (POL/2:07:39), Cheshari Jacob (KEN/2:07:46), Duncan Koech (KEN/2:07:53), Seboka Negussa (ETH/2:09:14), Michael Kunyuga (ETH/2:10:43).
Frauen: Agnes Kiprop (KEN/2:23:54), Fate Tola (Hannover Athletics/2:25:14), Sechale Adugna (ETH/2:26:27), Sifan Demise (ETH/2:31:21)

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PARIS (8. April): Mit 42.000 Finishern einer der Größten

Hochklassig besetzt und eines der größten Rennen über die klassische Distanz weltweit: Das ist der Paris-Marathon. Der Lauf durch die Metropole verzeichnete zuletzt fast 42.000 Läufer im Ziel. Größer waren 2017 lediglich der New York- und der Chicago-Marathon. Spitzensportlich liegt das Rennen nicht ganz so weit vorne. Obwohl das Elitefeld in der Regel breit aufgestellt ist, fehlen die ganz großen Stars. Die beiden Äthiopier Yemane Tsegay und Markos Geneti sind mit 2:04:48 beziehungsweise 2:04:54 die zwei schnellsten Läufer, die bisher bekannt gegeben wurden. Beide kamen zuletzt jedoch nicht an ihre besten Zeiten heran. So haben Titelverteidiger Paul Lonyangata, der im vergangenen Jahr in 2:06:10 gewann, und sein kenianischer Landsmann Eliud Kiptanui (2:04:54) sehr gute Chancen. Nur zwei Elite-Frauen wurden bisher bekannt gegeben: Amane Gobena (Äthiopien) hat mit 2:21:51 die schnellere Bestzeit, doch Ruth Chepngetich (Kenia) zeigte im vergangenen November starke Form, als sie den Istanbul-Marathon in 2:22:36 gewann.

  • IAAF Gold Label Race
  • Meldezahl: 55.000
  • Meldungen noch möglich: nein
  • Siegprämie: zuletzt 25.000 oder 50.000 Euro (zeitabhängig)
  • Gesamtpreisgeld (ohne Zeitprämien): zuletzt zwischen 138.500 und 268.500 Euro (zeitabhängig)
Streckenrekorde
2:05:04    Kenenisa Bekele (ETH/2014)
2:20:55    Purity Rionoripo (KEN/2017)
 

Top-Athleten und Bestzeiten
Männer:
Yemane Tsegay (ETH/2:04:48), Markos Geneti (ETH/2:04:54), Eliud Kiptanui (KEN/2:04:54), Mark Kiptoo (KEN/2:06:00), Erick Ndiema (KEN/2:06:07), Paul Lonyangata (KEN/2:06:10)
Frauen: Amane Gobena (ETH/2:21:51), Ruth Chepngetich (KEN/2:22:36)

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ROTTERDAM (8. April): Ein schnelles Rennen mit Tradition

Ein weiterer Top-Marathon findet an diesem Sonntag statt. Rotterdam produzierte in der Vergangenheit über viele Jahre hinweg immer wieder absolute Weltklasseresultate. In jüngster Zeit wurden derartige Zeiten in Weltrekordnähe nicht mehr erreicht - und daran dürfte sich voraussichtlich auch am Sonntag nichts ändern. Mit Getu Feleke kehrt ein Läufer nach Rotterdam zurück, der auf der schnellen Strecke bereits ein exzellentes Rennen gezeigt hat. Der Äthiopier wurde 2012 Zweiter in seiner nach wie vor aktuellen Bestzeit von 2:04:50 Stunden. Der Streckenrekordler des Wien-Marathons - er lief dort 2014 eine Zeit von 2:05:41 - litt öfter unter gesundheitlichen Problemen. Wenn er richtig fit ist, kann Feleke ein starkes Rennen laufen. Sein Landsmann Mule Wasihun (Bestzeit: 2:05:39) gehört ebenfalls zu den Topfavoriten. Er zeigte im Februar bei seinem Halbmarathon-Sieg in Barcelona in 59:44 Minuten starke Form. Das Frauen-Eliterennen ist in Rotterdam zumeist deutlich schwächer besetzt, so auch in diesem Jahr. Die Favoritin heißt Visiline Jepkesho. Die Kenianerin, die sich im vergangenen Jahr in Paris als Vierte auf 2:21:37 gesteigert hatte, war im März beim Nagoya-Marathon ausgestiegen und nimmt nun einen zweiten Anlauf.

  • IAAF Gold Label Race
  • Meldezahl: ca. 17.500
  • Meldungen noch möglich: Nein
  • Siegprämie: nicht bekannt
  • Gesamtpreisgeld: nicht bekannt
Streckenrekorde
2:04:27    Duncan Kibet (KEN/2009), James Kwambai (KEN/2009)
2:18:58    Tiki Gelana (ETH/2012)
 

Top-Athleten und Bestzeiten
Männer:
Getu Feleke (ETH/2:04:50), Mule Wasihun (ETH/2:05:39), Abera Kuma (ETH/2:05:56), Laban Korir (KEN/2:06:05), Marius Kipserem (KEN/2:06:11), Festus Talam (KEN/2:06:13), Felix Kirwa (KEN/2:06:13), Kelkile Gezahegh (ETH/2:06:56), Vincent Rono (KEN/Debüt), Kenneth Kipkemoi (KEN/Debüt).
Frauen: Visiline Jepkesho (KEN/2:21:37), Kayoko Fukushi (JPN/2:22:17)

 

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BOSTON (16. April): Arne Gabius beim Traditionsrennen in den USA

Der Titelverteidiger kommt als Weltmeister zurück. Geoffrey Kirui gewann das Traditionsrennen vor einem Jahr, danach triumphierte der Kenianer auch beim WM-Marathon in London. Er ist nicht der schnellste Läufer im Spitzenfeld, doch Kirui ist ein Meisterschaftsläufer, der im vergangenen Jahr zudem gezeigt hat, dass er die hügelige Strecke in Boston sehr gut laufen kann. Gleiches gilt für die Äthiopier Lelisa Desisa, der bereits zweimal in Boston siegte (2013 und 2015), und Lemi Berhanu, der das Rennen vor zwei Jahren gewann, sowie den Vorjahres-Zweiten Galen Rupp (USA). Das Auf und Ab in Boston liegt längst nicht jedem Läufer. So bleibt abzuwarten, wie sich der schnellste Mann im Feld, Tamirat Tola (Äthiopien/2:04:11) und Deutschlands Rekordhalter Arne Gabius (Therapie Reha Bottwartal/2:08:33) auf dem Weg vom Bostoner Vorort Hopkinton in die Innenstadt schlagen. Auch bei den Frauen gibt es starke Breite in der Spitze: Gleich ein Dutzend Läuferinnen auf der Startliste weist Bestzeiten von unter 2:25 Stunden auf. Darunter ist auch Edna Kiplagat (Kenia/2:19:50), die das Rennen vor einem Jahr überraschend gewann. Zu beachten sein werden bei der 122. Auflage des Boston-Marathons auch die US-Amerikanerinnen Jordan Hasay (2:20:57) und Shalane Flanagan (2:21:14).

  • World Marathon Majors (WMM)-Rennen
  • IAAF Gold Label Race
  • Meldezahl: 30.000
  • Meldungen noch möglich: Nein
  • Siegprämie: 150.000 Dollar
  • Gesamtpreisgeld (ohne Zeitprämien): 746.000 Dollar
Streckenrekorde
2:03:02 Geoffrey Mutai (KEN/2011)
2:19:59 Bezunesh Deba (ETH/2014)
 

Top-Athleten und Bestzeiten
Männer:
Tamirat Tola (ETH/2:04:11), Lemi Berhanu (ETH/2:04:33), Lelisa Desisa (ETH/2:04:45), Nobert Kigen (KEN/2:05:13), Wilson Chebet (KEN/2:05:27), Evans Chebet (KEN/2:05:30), Felix Kandie (KEN/2:06:03), Geoffrey Kirui (KEN/2:06:27), Philemon Rono (KEN/2:06:52), Dathan Ritzenhein (USA/2:07:47), Yuki Kawauchi (JPN/2:08:14), Abdi Nageeye (NED/2:08:16), Lusapho April (RSA/2:08:32), Arne Gabius (GER/2:08:33), Kentaro Nakamoto (JPN/2:08:35), Abdi Abdirahman (USA/2:08:56), Galen Rupp (USA/2:09:20).
Frauen: Aselefech Mergia (ETH/2:19:31), Edna Kiplagat (KEN/2:19:50), Buzunesh Deba (ETH/2:19:59), Jordan Hasay (USA/2:20:57), Shalane Flanagan (USA/2:21:14), Eunice Kirwa (BRN/2:21:17), Mamitu Daska (ETH/2:21:59), Desiree Linden (USA/2:22:38), Madai Perez (MEX/2:22:59), Caroline Rotich (KEN/2:23:22), Jessica Augusto (POR/2:24:25), Gladys Chesir (KEN/2:24:51), Serena Burla (USA/2:26:53), Sara Hall (USA/2:27:21), Molly Huddle (USA/2:28:13).

 

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LONDON (22. April): Kipchoge gegen Bekele, Keitany gegen Dibaba

Einmal mehr ist der London-Marathon das bestbesetzte Rennen im Frühjahr. Es könnte an der Themse dabei zwei ganz große Duelle geben: Eliud Kipchoge gegen Kenenisa Bekele sowie Mary Keitany gegen Tirunesh Dibaba. Olympiasieger Kipchoge ist nach wie vor die Nummer eins in der Welt. Der Kenianer hat bis auf einen Marathon 2013 in Berlin alle seine Rennen über die 42,195 km gewonnen. Kenenisa Bekele, der 5.000- und 10.000-m-Weltrekordler, hat das Potenzial, die Siegesserie von Kipchoge zu stoppen. Doch müsste der Äthiopier topfit sein, was in seiner Marathonkarriere bisher nur selten der Fall war. Dass Großbritanniens 5.000- und 10.000-m-Olympiasieger Mo Farah in den Kampf um den Sieg eingreifen kann, ist unwahrscheinlich. Dies ist eher Athleten wie Guye Adola (Äthiopien) oder Stanley Biwott (Kenia) zuzutrauen. Bei den Frauen sind Keitany und Dibaba eine Klasse für sich. Im Normalfall werden sie den Sieg mit deutlichem Vorsprung unter sich ausmachen. Vor einem Jahr siegte Keitany in einem superschnellen Rennen vor ihrer äthiopischen Rivalin. Dabei stellte die Kenianerin mit 2:17:01 Stunden einen Weltrekord für reine Frauen-Rennen auf (die Frauen starten in London früher als die Männer). Dieses Mal will Keitany versuchen den Weltrekord von Paula Radcliffe (Großbritannien/2:15:25) anzugreifen.

  • World Marathon Majors (WMM)-Rennen
  • IAAF Gold Label Race
  • Meldezahl: rd. 50.000
  • Meldungen noch möglich: nein
  • Siegprämie: 55.000 Dollar
  • Gesamtpreisgeld (ohne Zeitprämien): 313.000 Dollar
Streckenrekorde
2:03:05 Eliud Kipchoge (KEN/2016)
2:15:25 Paula Radcliffe (GRB/2003/WR)
 

Top-Athleten und Bestzeiten
Männer:
Kenenisa Bekele (ETH/2:03:03), Eliud Kipchoge (KEN/2:03:05), Guye Adola (ETH/2:03:46), Stanley Biwott (KEN/2:03:51), Abel Kirui (KEN/2:05:04), Lawrence Cherono (KEN/2:05:09), Daniel Wanjiru (KEN/2:05:21), Shura Kitata (ETH/2:05:50), Bedan Karoki (KEN/2:07:41), Ghirmay Ghebreslassie (ERI/2:07:46), Amanuel Mesel (ERI/2:08:17), Mo Farah (GBR/2:08:21), Alphonce Simbu (TAN/2:09:10).
Frauen: Mary Keitany (KEN/2:17:01), Tirunesh Dibaba (ETH/2:17:56), Gladys Cherono (KEN/2:19:25), Mare Dibaba (ETH/2:19:52), Brigid Kosgei (KEN/2:20:22), Tigist Tufa (ETH/2:21:52), Tadelech Bekele (ETH/2:21:54), Rose Chelimo (BRN/2:22:51), Vivian Cheruiyot (KEN/2:23:35).

 

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WIEN (22. April): Der Weltrekordler ist am Start

Zum kleinen Jubiläum kommt ein großer Star: Weltrekordler Dennis Kimetto wird bei der 35. Auflage des Vienna City Marathons an den Start gehen. Zum ersten Mal läuft damit ein aktueller Weltrekordler in Wien über die klassische Distanz. Nach überstandenen Verletzungsproblemen hofft der Kenianer, dass er sich zurückmelden und den Streckenrekord von 2:05:41 Stunden angreifen kann. Eine Jagd auf den Kursrekord hat auch Helen Tola angekündigt: Die Äthiopierin steigerte sich im vergangenen Jahr in Berlin auf 2:22:51 und ist damit fast eine Minute schneller als die Wiener Kursbestzeit. Diese Marke steht bereits seit dem Jahr 2000 bei 2:23:47. Ein neuer Rekord ist überfällig. Angesichts der guten Frauen-Konkurrenz könnte es zum Jubiläum mit einer Bestzeit klappen.

  • IAAF Gold Label Race
  • vorauss. Meldezahl: 8.500
  • Meldungen noch möglich: nein
  • Siegprämie: 15.000 Euro
  • Gesamtpreisgeld (ohne Zeitprämien): 70.500 Euro
Streckenrekorde
2:05:41 Getu Feleke (ETH/2014)
2:23:47 Maura Viceconte (ITA/2000)
 

Topathleten und Bestzeiten
Männer:
Dennis Kimetto (KEN/2:02:57 - WR) - weitere noch nicht bekannt.
Frauen: Helen Tola (ETH/2:22:51), Merima Mohammed (BRN/2:23:06), Fatuma Sado (ETH/2:24:16), Nancy Kiprop (KEN/2:24:20) - weitere noch nicht bekannt.

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HAMBURG (29. April): Der Olympiasieger von London kommt in die Hansestadt

Der größte und hochklassigste deutsche Frühjahrs-Marathon hat ein sehr interessantes Männer-Elitefeld am Start. Zum zweiten Mal in Folge ist es gelungen, den Marathon-Olympiasieger von London 2012, Stephen Kiprotich (Uganda), zu verpflichten. Immer für hochklassige Leistungen gut, spiegelt seine Bestzeit von 2:06:33 jedoch nicht sein eigentliches Vermögen wider. Gleich sechs Läufer sind im Rennen, die bereits schneller gelaufen sind. Mit Emmanuel Mutai (Kenia/2:03:13) startet der viertschnellste Marathonläufer aller Zeiten. Er will sich ebenso wie der frühere Dubai-Marathon-Sieger Ayele Abshero (Äthiopien/2:04:23) wieder zurückmelden. Gleiches gilt auch für Vincent Kipruto, während sein kenianischer Landsmann Sammy Kitwara zuletzt gute Form zeigte und im November den Valencia-Marathon in 2:05:15 gewann. Für Philipp Pflieger (LG Telis Regensburg) geht es darum, ein solides Rennen zu zeigen und sich für die EM im Sommer zu qualifizieren. Bei den Frauen dürfte die aus Äthiopien stammende Shitaye Eshete (Bahrain) die Läuferin sein, die es zu schlagen gilt. Sie hat vor kurzem einen starken zehnten Platz bei der Halbmarathon-WM belegt.

  • Vorauss. Meldezahl: 16.000
  • Anmeldungen noch möglich: ja
  • Siegprämie: 12.500 oder 25.000 Euro (zeitabhängig)
  • Gesamtpreisgeld (ohne Zeitprämien): 59.000 bis 118.000 Euro (zeitabhängig)
Streckenrekorde
2:05:30 Eliud Kipchoge (KEN/2013)
2:21:54 Meselech Melkamu (ETH/2016)
 

Top-Athleten und Bestzeiten
Männer:
Emmanuel Mutai (KEN/2:03:13), Ayele Abshero (ETH/2:04:23), Sammy Kitwara (KEN/2:04:28), Vincent Kipruto (KEN/2:05:13), Stephen Chebogut (KEN/2:05:52), Solomon Deksisa (ETH/2:06:22), Stephen Kiprotich (KEN/2:06:33), Shumi Dechasa (BRN/2:06:43), Solomon Yego (KEN/2:07:12), Fikre Assefa (ETH/2:08:36), Estefanos Tewelde (ERI/2:09:16), Aychew Bantie (ETH/2:09:40), Philipp Pflieger (LG Telis Finanz Regensburg/2:12:50).
Frauen: Isabellah Andersson (SWE/2:23:41), Shitaye Eshete (BRN/2:25:36), Sylvia Kibet (KEN/2:26:16), Beata Naigambo (NAM/2:26:57), Filomena Costa (POR/2:28:00), Birke Debele (ETH/2:29:45), Mimi Belete (BRN/Debüt).

 

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DÜSSELDORF (29. April): Es geht um die deutschen Meistertitel

Das Frauenrennen könnte in Düsseldorf das Highlight der Veranstaltung produzieren. Am Start steht nämlich die Olympia-Fünfte von Rio 2016, Volha Mazuronak. Die Weißrussin war bei den Spielen die beste europäische Marathonläuferin und hat eine Bestzeit von 2:23:54 Stunden, die deutlich unter dem Düsseldorfer Streckenrekord von 2:25:49 liegt. Bei einem normalen Verlauf wird Volha Mazuronak am Rhein nicht zu schlagen sein. Am Start sind auch die Titelverteidigerin Doroteia Alves Peixoto (Portugal) und die Siegerin des Jahres 2016, Zsofia Erdelyi (Ungarn). Bei den Deutschen Meisterschaften fehlen Athleten der ersten Reihe. So hat bei den Männern auch der Debütant Philipp Baar (ART Düsseldorf) eine Chance. Bei den Frauen läuft es auf ein Duell zwischen Fabienne Amrhein (MTG Mannheim) und Franziska Reng (LG Telis Finanz Regensburg) hinaus.

  • Vorauss. Meldezahl: 3.700
  • Meldungen noch möglich: ja
  • Siegprämie: 6.000 oder 8.000 Euro (zeitabhängig)
  • Gesamtpreisgeld (ohne Zeitprämien): 28.800 bis 39.000 Euro (zeitabhängig)

Streckenrekorde
2:07:48  Dereje Debele (ETH/2013)
2:25:49  Agnes Jeruto (KEN/2012)

Top-Athleten und Bestzeiten
Männer:
Edwin Kiptoo (KEN/2:11:24), Hideyuki Ikegami (JPN/2:13:41), Marcus Schöfisch (SC DHfK Leipzig/2:17:56), Sebastian Reinwand (Bestzeit: 2:19:20), Philipp Baar (ART Düsseldorf/Debüt), Ramdane Cherif (LG Telis Finanz Regensburg/Debüt), Tobias Blum (LC Rehlingen/Debüt) - weitere noch nicht bekannt.
Frauen: Volha Mazuronak (BLR/2:23:54), Doroteia Alves Peixoto (POR/2:32:00), Fabienne Amrhein (MTG Mannheim/2:34:14), Franziska Reng (LG Telis Finanz Regensburg/2:34:57), Zsofia Erdelyi (HUN/2:35:37) - weitere noch nicht bekannt.