Dich plagen Laufzweifel? Wir helfen dir beim Dranbleiben

Wenn Oberschenkel brennen, Waden zwicken und einem die Lunge zum Hals raushängt, muss der Kopf stark sein. Gerade für Laufeinsteiger gibt es immer Gründe, mit dem Laufen aufzuhören. Unser Experte sagt dir, warum du es trotzdem nicht tun solltest.

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Laufzweifel

Alles soll so leicht sein. Ein guter Freund hat dir von seinem „Flow“ erzählt, also dem Zustand, in dem es eigentlich wie von selbst läuft. Er faselte etwas von „Schwebezustand“ und „Schwerelosigkeit“. „Und warum ist bei mir alles anders?“, fragst du dich. Als du vor sechs Wochen mit dem Laufen begonnen hast, lief es noch ganz rund. Was heißt laufen – du bist im Wechsel gejoggt und gegangen. Auch die 15 Minuten am Stück waren kein Problem. Aber dann! Alles über eine halbe Stunde hinaus ist Quälerei. „Warum habe ich von 40 Minuten joggen Muskelkater und mein Kumpel nach einem Zwei-Stunden-Lauf im Gelände überhaupt nicht? Ich sollte mir wohl einen anderen Sport suchen …“

Trainingsexperte Martin Reitenbach meint: "Von Natur aus ist unser Körper auf regelmäßige Bewegung ausgelegt. Das, was viele Menschen über Jahre ihrem Körper angetan haben, nämlich eine von chronischem Bewegungsmangel und ungesunder Ernährung gekennzeichnete Lebensweise, lässt sich natürlich nicht in wenigen Monaten oder gar Wochen rückgängig machen. Entscheidend ist ein sanfter Einstieg in den Sport mit einer behutsamen Belastungssteigerung. Gerade das Herz-Kreislaufsystem passt sich bei regelmäßigem Lauftraining sehr schnell an die höhere Belastung an, da kommen die schwach durchbluteten Strukturen wie Bänder, Sehnen und Gelenke jedoch häufig nicht schnell genug hinterher."

Dein Lauftraining nur langsam steigern

Wer schon 25 bis 30 Minuten am Stück laufen kann, sollte nicht anfangen, plötzlich schneller zu laufen, sondern zunächst die Häufigkeit der Trainingseinheiten und dann die Trainingsdauer behutsam steigern. Erst später sollte das Lauftempo angezogen werden. Außerdem ist es dann ratsam, möglichst bald verschiedene Belastungsreize zu setzen. Laufe nicht immer dieselbe Distanz, sondern variiere sie. Für ein differenziertes Training ist ein gutes Herzfrequenz-Messgerät unbedingt zu empfehlen. Entscheidend ist nämlich weder die Strecke noch das Tempo, mit dem gelaufen wird, sondern wie lange du mit welcher Belastungsintensität trainierst. Trainiere weiter, aber abwechslungsreich, so bleibt die Motivation erhalten, du beugst wirksam Überlastungsschäden vor und steigerst die Effektivität des Trainings.