Die schönsten Fotos vom 19. Dresden Marathon

Er zählt nicht zu den ganz Großen, aber auf alle Fälle aber zu den Besonderen der deutschen Citymarathons. Auch dieses Jahr präsentierte sich Dresden wieder als Kunst- und Kulturmetropole mit einer Strecke, die einer sportlichen Sightseeingtour gleicht. 

Über 8500 Anmeldungen gab es beim diesjährigen Dresden-Marathon, der wie jedes Jahr ein sportliches Highlight versprach. Mit seiner historischen Strecke durch die Landeshauptstadt Sachsens und mehreren Tausenden Zuschauern am Streckenrand, bot der Dresden Marathon wieder einmal eine umwerfende Atmosphäre und zahlreiche Attraktionen. 

Um 9:30 Uhr starteten die ersten Läufer über die Vier Kilometer. Im Anschluss fiel der Startschuss für die 10-Kilometer-Läufer und um 10:30 Uhr ertönte der Startschuss, auf den alle gewartet hatten - für den Marathon und Halbmarathon. Weit über 4000 Teilnehmer gingen an der Pieschener Allee über die 21 und 42 Kilometer auf die Strecke.

Sieg für Tschechin und Kenianer

Bei kühlen, aber dennoch trockenen Temperaturen gaben die schnellsten Läufer schon auf den ersten Kilometern ein beeindruckendes Tempo vor. Nachdem im vergangen Jahr bereits der Kenianer Joseph Munywoki einen Streckenrekord in 2:10:21 Stunden aufstellte, gewann dieses Jahr sein Landsmann Dickson Kurui mit einer Zeit von 2:25:14 Stunden. Schon bei der Halbmarathon-Marke hatte er mit einer Durchgangszeit von 1:11:11 Stunden fast zwei Minuten Vorsprung auf den schnellsten Deutschen Marc Schulze vom Citylauf-Verein Dresden, der mit einer Zeit von 2:36:14 Stunden Zweiter wurde. Ihm folgte der Tscheche Tomas Mika vom EasyGoRunPro Team, der nach 2:38:03 Stunden als Dritter die Ziellinie überquerte. 

Bei den Frauen gewann souverän die tschechische Favoritin vom AK Olymp Brno, Tereza Durdiaková. Sie verpasste ihre persönliche Bestleistung von 2:42:20 Stunden um ein paar Minuten und kam nach 2:49:08 Stunden ins Ziel. Ähnlich erging es ihrer Landsfrau, die ihre Bestzeit um knapp 10 Minuten verfehlte und mit einer Zeit von 2:55:24 Stunden Zweiter wurde. Platz Drei belegte die erste Deutsche, Grit Stich, mit einer Zeit von 3:03:20 Stunden. Insgesamt gab es 1.162 Finisher über die volle Marathondistanz. 

Alle Fotos zu den Läufen und viele weitere Impressionen findest du in unserer Bildergalerie.