Jetzt abstimmen: Wir wählen die Läufer des Jahres!

Wir suchen zusammen mit Krombacher o,0% die Hobbyläufer des Jahres. Und du kannst mitmachen. Schau dir an, welche drei Kandidaten die laufen.de-Jury aus über 200 Bewerbungen ausgewählt hat, und gib deine Stimme deinem „Hobbyläufer des Jahres“. Unserer Jury – der unter anderen Extremläufer Joey Kelly, laufen.de-Chefredakteur Christian Ermert, DLV-Vizepräsident Dr. Matthias Reick und der bei der Krombacher-Brauerei für die Öffentlichkeitsarbeit zuständige Dr. Franz-Josef Weihrauch angehörten, hat es einiges an Kopfzerbrechen bereitet, aus der Vielzahl an tollen Bewerbungen und Vorschlägen drei Läufer auszuwählen, die mit ihrem Hobby besonders dabei helfen, dass immer mehr Menschen in Deutschland laufen. Die Wahl fiel schließlich auf Klaus Nofftz aus Leverkusen, Florian Liebig aus Frankfurt und auf Inga Böge-Krol aus Bochum. Hier lernst du die drei näher kennen und kannst bis zum 1. Dezember 2017 abstimmen, wer Hobbyläufer des Jahres werden soll. Unter allen Teilnehmern an der Wahl verlosen wir einen Jahresvorrat Krombacher o,0% - den isotonischen Durstlöscher ganz ohne Alkohol.

Im Video: Unsere Kandidaten stellen sich vor

Preisverleihung auf der großen laufen.de-Gala in Krombach

Das Ergebnis der Abstimmung wird dann bei der großen Saison-Abschlussgala von laufen.de verkündet, die am 2. Dezember 2017 in der Krombacher Brauerei bei Siegen vergeben wird. Dort werden neben dem Sieger (oder der Siegerin) in der Kategorie „Hobby“ auch die „Läufer des Jahres“ in der Kategorie „Profi“ geehrt. Diesen Titel gewannen in den vergangenen fünf Jahren mit Gesa Krause, Arne Gabius, Anna Hahner, Jan Fitschen oder Irina Mikitenko einige der besten deutschen Läuferinnen und Läufer des vergangenen Jahrzehnts.

So hat sich die Verleihung der Preise „Läufer des Jahres“ in den vergangenen Jahren zu einer tollen Saisonabschluss-Feier und zu einem Szene-Treff entwickelt, bei der Profi- und Hobbyläufer zusammenkommen, einen gemeinsamen Lauf durch die waldreichen Siegerländer Hügel genießen und sich anschließend bei einem leckeren Abendessen mit Freibier von Krombacher – mit oder ohne Alkohol – austauschen.

In diesem Jahr wartet die Gala-Veranstaltung mit einem besonderen Highlight auf: Joey Kelly wird auftreten, von seinen spannenden Extremläufen auf der ganzen Welt erzählen und die Läufer und Gäste unterhalten. Für die Extra-Portion Motivation!

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Kandidat 1: Klaus Nofftz – Der private Pacemaker für alle

Im Rheinland kennt man Klaus Nofftz aus Leverkusen. Klar – er ist bei sehr vielen Laufveranstaltungen dabei und fällt auf. Aber nicht, weil er in irgendwelchen verrückten Kostümen am Start ist. Sondern weil er meistens zusammen mit anderen läuft, die er ins Ziel bringen will. Er motiviert, feuert an, bremst oder schweigt auch mal einfach, weil es sein muss. Klaus ist privater Tempomacher. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen zu helfen, die ein Rennen finishen wollen. Natürlich ehrenamtlich. Die Läufer kostet das keinen Cent.

Dabei ist es egal, ob es um die zehn Kilometer, den halben oder den ganzen Marathon geht. Klaus kann das – zumindest bis zu einem gewissen Tempo. Marathon in vier Stunden geht immer. Auch wenn er jetzt schon 60 Jahre alt ist. Aber meistens ist er mit Läufern unterwegs, die viel langsamer laufen. „Die brauchen meine Hilfe. Der Vier-Stunden-Läufer kommt fast immer auch allein ins Ziel“, sagt der Leverkusener, der in den letzten Jahren schon fast 150 Läuferinnen und Läufern bei ihrem Finish geholfen hat. Er ist ein echter Glücksmacher und lässt sich dabei durch fast nichts irritieren.

Auch nicht vom Besenwagen, der ihn und seine Läufer auch schon mal überholt. So wie 2015 beim Köln-Marathon. Da war er mit einer Läuferin unterwegs, die unbedingt den Marathon schaffen wollte. „Ich wusste, dass sie vorbereitet war, einen Halbmarathon zu schaffen – aber für die volle Distanz hat es eigentlich nicht gereicht.“ Als der Besenwagen an ihnen vorbei fuhr, liefen sie einfach weiter. Die Verpflegungsstellen wurden abgebaut, Absperrungen weggeräumt, die Straßen für den Verkehr freigegeben. Klaus Nofftz und sein Schützling liefen weiter – immer weiter. „Ich kenne die Strecke in Köln ja gut“, sagt er. So gut, dass er über die Bürgersteige Richtung Ziel fand. Weitere Läufer schlossen sich dem Duo an. Darunter ein Engländer. Und schließlich erreichten sie lange nach Zielschluss glücklich den Kölner Dom. „Das war eins meiner emotionalsten Erlebnisse“, sagt Klaus Nofftz.

In ihm steckt die Erfahrung von über 150 Marathon- und Ultraläufen. Zwölfmal ist er die 42,195 Kilometer unter 3:30 Stunden gelaufen. Immer mit Gehpausen. Denn er orientiert sich an der „Run-Walk-Methode“ von Jeff Galloway. Das hilft ihm natürlich, Unerfahrenere auf langen Strecken ins Ziel zu bringen. Denn ohne Gehpausen schaffen die das ja nur selten. Zum Laufen gekommen ist der Leverkusener vor ziemlich genau 20 Jahren. 1997 begleitete er seine Tochter, die damals im Verein Leichtathletik machte, zum City-Lauf in Remscheid und lief 2,6 Kilometer mit. „Da habe ich die schnellen Leute zehn Kilometer laufen sehen und konnte gar nicht verstehen, was die da machen.“

Doch das Lauffieber hatte ihn gepackt. Zwei Jahre später lief er in Duisburg seinen ersten Marathon. 2006 stellte er in 3:24 Stunden seine Bestzeit auf. Bis kurz vor seinem 50. Geburtstag lief er nur für sich. Danach fing er an, Leuten aus seinem Bekanntenkreis, die eine Laufteilnahme planten, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Mittlerweile kommen die Anfragen vor allem über Facebook. Sein Erfolgsgeheimnis? „Ich finde wohl beim Laufen für die meisten den richtigen Ton“, sagt er und erklärt: „da ist ja auch jeder anders. Ich merke ziemlich schnell, welche Art von Ansprache die Läufer brauchen, die ich begleite.“ Die meisten müssen aber grade am Anfang gebremst werden, brauchen zwischendurch mal „einen kleinen Tritt in den Hintern“ und kurz vor Schluss geht es vor allem darum, sie mental aufzubauen. Entscheidend ist aber auch: „Ich weiß meistens, wann jemand eine Gehpause braucht, bevor der Läufer selbst merkt, dass ihm Entlastung gut tun würde.“

Aber die Laufbegleitung im Rennen ist nicht das einzige ehrenamtliche Engagement, mit dem sich Klaus Nofftz fürs Laufen einsetzt. Daneben führt er einen privaten Lauftreff und ist Initiator und Mitorganisator von Spendenläufen für einen Fußballverein in Bergisch-Neukirchen. Kein Wunder, dass er von zahlreichen Usern auf laufen.de für den Titel „Hobbyläufer des Jahres 2017“ vorgeschlagen wurde. Einer von denen hat geschrieben: „Er ist immer für andere Läufer da, verzichtet auf sein eigenes Training und seine eigenen Erfolge. Und niemals kommen bei ihm Spaß und Humor zu kurz. Selten geht es nur ums Laufen, um Bestzeiten schon gar nicht, weil Laufen ein Hobby ist und Spaß machen soll.“

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Kandidat 2: Florian Liebig – Der Insta-Blogger mit dem realen Lauftreff

Bei Florian Liebig hat es damit angefangen, dass er 2011 von einem USA-Urlaub zurückkam und nach dem vielen Fast Food selbst aussah wie ein dicker, fetter Hamburger. Mit 25 Jahren wog er 113 Kilo. Und das bei einer Körpergröße von 1,79 Metern. „Ich brauchte eine Motivation zum Abnehmen“ erinnert er sich. Und deshalb meldete er sich für den Halbmarathon in Kassel an. Er fand Spaß am Laufen und machte es zum festen Bestandteil seines Lebens.

Irgendwann begann der Frankfurter dann, auf Instagram Bilder von sich, seinem Sport und seinem leckeren und gesunden Essen zu posten. „Ich fand es cool, dass man auf Instagram ganz einfach Leute mit den gleichen Interessen erreichen kann, von denen man positives Feedback bekommt.“ Mittlerweile ist er aber derjenige, der andere zum Laufen und einem gesunden Lebensstil inspiriert. Von seinem Fleischklops-Äußeren ist er Lichtjahre entfernt, mit seiner Figur könnte er auch modeln. 106.000 Menschen folgen ihm auf Instagram, wo er als Flooorrriii agiert. Mit seinen Posts und Storys erreicht er regelmäßig Zehntausende, besonders gute Bilder und Storys kommen auch schon mal auf über 300.000 Aufrufe.

Diese Reichweite nutzt der 31-Jährige, der hauptberuflich als IT-Berater arbeitet, um seine Laufphilosophie weiterzugeben. Und da sind ihm zwei Punkte besonders wichtig: „Es kommt nicht aufs Tempo an. Sondern darauf, raus zu gehen, zu laufen, Spaß daran zu haben und sich selbst keinen Druck zu machen, irgendwelche Ziele unbedingt erreichen zu müssen.“ Aber auch: „Zu merken, dass man beim Laufen mit Fleiß und ehrlicher Arbeit voran kommt und besser wird.“

Und so motiviert er schon seit Jahren via Instagram die Menschen zum Laufen. Aber für Florian Liebig ist das keine Einbahnstraße. „Es macht Mega-Spaß, andere zu motivieren, und deren Feedback ist mein Antrieb, immer weiterzumachen“, sagt er. Und so hat er vor einem Jahr zusammen mit seiner Freundin Carina, die auf Instagram als carini.bikini auch fast 50.000 Follower hat, begonnen, ihre virtuelle Community ins echte Leben zu übertragen. Seit dem vergangenen Herbst laden sie Leute ein, gemeinsam mit ihnen in Frankfurt zu laufen. „Gerade, wenn es draußen dunkel ist, läuft es sich in der Gruppe viel besser“, sagt Florian.

Und der Einladung folgen sehr viele Menschen. Jeden Mittwochabend treffen sich 40 bis 60 im Frankfurter Osthafen-Park, um zusammen mit Florian und Carina eine Runde entlang des Mains und über die Brücken zu laufen. Natürlich kostenlos und jeder in dem Tempo, das er mag. Aber alle motiviert von den beiden. Dabei sieht sich Florian gar nicht als Trainer. „Das können andere besser. Ich habe ja auch keine Ausbildung. Mir geht es darum, dass die Menschen Spaß an der Bewegung haben. Egal, ob sie mit einer 5er- oder 10er-Pace unterwegs sind.“

Zu einem zweiten Termin am Sonntagmorgen kommen oft genauso viele zusammen. Aber nur wenige erscheinen an beiden Terminen. „Sonntags kommen eher die, die unter der Woche zu lange arbeiten, um danach noch laufen zu gehen. Und mittwochs sind viele dabei, die für einen Job oder ihr Studium neu in Frankfurt sind, und den Lauftreff auch nutzen, um Leute kennenzulernen“, sagt Florian, der mit seinen Läufern begonnen hat, an Laufveranstaltungen teilzunehmen. Beim Mainova Frankfurt-Marathon waren 160 für #werunfrankfurt am Start. 30 davon sind den Marathon gelaufen, der Rest hat sich in über 30 Vierer-Staffeln die 42,195 Kilometer geteilt. Da wundert es kaum, dass es unter anderem das Orga-Team des Frankfurt-Marathons war, das Florian als Kandidaten für die Wahl zum „Hobbyläufer des Jahres“ vorgeschlagen hat.

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Kandidatin 3: Inga Böge-Krol – Die mit dem Dackel, für Flüchtlinge und gegen Aids läuft

Wenn Inga Böge-Krol laufen geht, hat sie oft ihren Dackel dabei. Einen Dackel? Beim Laufen? Leute, die davon hören oder ihr begegnen, können es kaum glauben. So ein kurzbeiniges Tier ist ja wohl kaum der richtige Begleiter für Läufer. Doch die 50 Jahre alte Lehrerin widerspricht vehement. „Für mich ist mein Rauhaar-Dackel genau der richtige Laufhund“, sagt sie, „ich bin nicht schnell und er auch nicht. Das passt.“ Ein Husky oder ähnlich ausdauerstarke Hunderassen kommen für sie nicht in Frage. „So ein Tier wäre ja unterfordert, wenn es mit mir laufen müsste.“

Ganz am Anfang, als sie mit dem Laufen begonnen und ihren ersten Marathon gefinisht hatte, hat sie mal versucht schneller zu werden. Mit Intervalltraining und allem, was dazu gehört. „Aber das hat mir keinen Spaß gemacht und außerdem war ich ständig krank“, erzählt die Bochumerin. Seitdem läuft sie ganz bewusst langsam. Kümmert sich ehrenamtlich bei vielen Laufveranstaltungen als Schlussläuferin um diejenigen, die ganz hinten unterwegs sind. Sorgt dafür, dass auch die letzten Läufer gesund und glücklich ins Ziel kommen.

Bei manchen Marathon-Veranstaltungen ist sie auch als Pacerin für die sechs Stunden im Einsatz. „Ich sage dann immer: Wir haben für sechs Stunden bezahlt, also laufen wir auch sechs Stunden“, erzählt sie schmunzelnd. Außerdem führt sie eine Laufgruppe für Frauen. Viele von denen kommen frustriert zu ihr, nachdem sie zuvor versucht hatten, gemeinsam mit ihren Ehemännern oder Lebensgefährten den Einstieg ins Laufen zu finden. „Und dann gab’s Sprüche wie: Da kann ich ja gleich spazieren gehen.“

Inga Böge-Krol will fürs Laufen begeistern. Ihre Botschaften sind: Es Kommt nicht aufs Tempo an, sondern auf die Bewegung. Und: Laufen bringt Menschen zusammen. Unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder Glauben. An dem Berufskolleg in Bochum, wo sie Politik, Wirtschaft und Gesundheitslehre unterrichtet, leitet sie bereits seit vielen Jahren ein Laufprojekt. In dessen Rahmen nimmt sie Jahr für Jahr mit Schülerinnen und Schülern am Bochumer Halbmarathon teil. Die laufen in Staffeln die 21,1 Kilometer und sammeln dabei Spenden für die die Aktion Canchanabury, die von Aids und Lepra betroffene Menschen in südlichen Ländern unterstützt. Besonders im Focus sind dabei Aidswaisen, deren Eltern an der HIV-Infektion gestorben sind.

Seit Beginn der Flüchtlingskrise hat sie sich dafür engagiert, dass auch die Flüchtlinge, die ihre Schule besuchen, an dem Laufprojekt teilnehmen. „In den gemischten Staffelteams funktioniert Integration fast von selbst“, schreibt sie in ihrer Bewerbung für den Titel „Hobbyläuferin des Jahres 2017“. An ihrer Schule gibt es drei Flüchtlingsklassen, in denen vor alle Syrer, aber auch Menschen aus verschiedenen Ländern Afrikas Deutsch lernen und dich Chance haben, einen Schulabschluss zu erwerben.

Und die sind dankbar, mit dem Spendenlaufen selbst etwas Gutes tun zu können, nachdem sie in Deutschland aufgenommen worden sind. „Das Laufen in der Gruppe trägt ein Stückweit dazu bei, dass sie sich als Teil der Gesellschaft fühlen. Sie freuen sich, etwas zurückgeben zu können“, so Inga Böge-Krol. Gerade für viele junge Flüchtlinge aus Afrika sei die Erfahrung sehr wichtig, mit dem Laufen eine Sache richtig gut zu können.

Und in der Staffel bekommt das Laufen dann noch einmal eine besondere Bedeutung: „Das Gefühl, gemeinsam eine Aufgabe zu bewältigen, motiviert sehr stark“, sagt Inga Böge-Krol, die viel Kraft daraus schöpft, wie sich ihre Schüler - und besonders die Flüchtlinge - bei Laufveranstaltungen über vermeintliche Kleinigkeiten freuen können. „Die Verpflegung im Ziel, ein neues T-Shirt, die Finisher-Medaille - das macht sie so glücklich und stolz, dass manche noch Tage nach dem Lauf mit der Medaille um den Hals in die Schule kommen.“

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Du hast dir die Kandidaten genau angeschaut? Dann wähle jetzt hier deine Hobbyläuferin oder deinen Hobbyläufer des Jahres. Unter allen Teilnehmern an der Wahl verlosen wir einen Jahresvorrat Krombacher o,0% - den isotonischen Durstlöscher ganz ohne Alkohol. Dem Gewinner liefert Krombacher jeden Monat eine Kiste alkoholfreies Bier frei Haus – also insgesamt zwölf Kisten, immer im Wechsel Pils oder Weizen.

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