Der Kurs des BMW BERLIN-MARATHONS durch die deutsche Hauptstadt ist nicht nur eine riesige Sightseeing-Tour, sondern bietet auch noch eine der schnellsten Strecken der Welt. Egal ob du auf Bestzeiten-Jagd bist oder einfach mit tausenden Menschen jede Menge Spaß beim Laufen haben willst: Der BMW BERLIN-MARATHON ist DAS Laufevent Deutschlands, das mittlerweile zum 52. Mal Menschen aus der ganzen Welt anlockt.
Strecken: 0,2 bis 42,195 Kilometer
- Finale R5K-Tour U23/U20 (Samstag, 26.9.) | 5 km
- Marathon | 42,195 km
- Marathon (Handbiker) | 42,195 km
- Marathon (Inlineskating, 26.9.) | 42,195 km
- Marathon (RollstuhlfahrerInnen) | 42,195 km
- Bambini-Lauf presented by ADAC (Samstag, 26.9.) | 0,2 km
- Bambini-Lauf presented by ADAC - 2 (Samstag, 26.9.) | 1 km
- mini-MARATHON presented by GENERALI (Samstag, 26.9.) | 4,219 km
- Generali 5K (Samstag, 26.9.) | 5 km
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BMW BERLIN-MARATHON: Wer dabei sein will, muss schnell sein
Für 2026 ist der BMW BERLIN-MARATHON wie immer schon ausgebucht. Wer beim Deutschen Marathon-Major durchstarten will, muss nämlich auch bei der Anmeldung schnell sein. Schließlich handelt es sich hier um ein Event, das es locker mit Tokio, Boston oder London aufnehmen kann.
Du hast aber die Möglichkeit über Reiseveranstalter noch einen der heißbegehrten Startplätze für den 27. September zu bekommen. Oder du gehst auf Inlineskates in den Wettbewerb: Die Skater und Skaterinnen sind auf der gleichen Strecke unterwegs wie die Läuferinnen und Läufer – sie starten aber schon am Vortag ab 12:20 Uhr und müssen nach 2:10 Stunden im Ziel sein.
Am Vortag des Marathons hast du außerdem die Möglichkeit, bei den GENERALI 5K fünf Kilometer auf dem finalen Teilstück der Marathonstrecke fünf Kilometer zu laufen. Inklusive dem emotionalen Zieleinlauf durchs Brandenburger Tor.
Auf der selben Strecke bietet Berlin am Samstag (26.9.) dem Lauf-Nachwuchs im Alter zwischen 15 und 22 Jahren die denkbar größte Bühne: Das Finale der R5K-Serie findet im Rahmen des 52. BMW BERLIN-MARATHON statt. Die R5K-Tour gibt es 2026 zum vierten Mal. Sie besteht aus fünf Fünf-Kilometer-Rennen in fünf deutschen Städten: Dresden, Hannover, Paderborn, Hamburg und am Ende das große Finale beim BMW BERLIN-MARATHON in der Hauptstadt. Wer die Gesamtwertung und hohe Geldprämien gewinnen will, muss bei mindestens drei Läufen davon schnell sein. Ein Start beim Finale in Berlin ist Pflicht. Der Startschuss zu dem fünf Kilometer langen Wettkampf fällt am Potsdamer Platz. Gut 15 Minuten später werden dann die Prämien am Brandenburger Tor verteilt: 2025 hießen die Gesamtsieger Christoph Schrick, Vanessa Mikitenko, Tristan Kaufhold und Carlotta Bülck.
Eine Strecke für die Augen
Seit 2003 befindet sich das Ziel des BMW BERLIN-MARATHONS in unmittelbarer Nähe zum Brandenburger Tor, das auf den letzten Metern durchquert wird – ein unvergessliches und emotionales Erlebnis für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Doch natürlich schindet auch der Lauf zuvor ordentlich Eindruck. Denn der BMW BERLIN MARATHON ist die sportlichste Sightseeing-Tour, die du je erlebt hast: Auf dem Weg zum Start bewunderst du schon Bundeskanzleramt und Reichstag. Direkt nach dem Start auf der Straße des 17. Juni wird die Siegessäule passiert. Später geht es vorbei am Rathaus Schöneberg oder auch der Kaiser Wilhelm Gedächtnis-Kirche und über den Potsdamer Platz.
Der Berlin-Marathon hat eine einmalige Entwicklung gemacht: Von 286 Teilnehmenden bei der Premiere 1974 bis hin zu 54.280 Finishern 2024 beim 50. Jubiläum. Fun Fact: Unter den Teilnehmenden war beide Male der Läufer Günter Hallas. Der Gewinner des ersten Berlin Marathons kehrte mit 82 Jahren nochmal zu den 42,195 Kilometern zurück, allerdings auf einer anderen Strecke. Von den Ursprüngen im Grunewald zog der Lauf bald ins Zentrum der einst geteilten Stadt zwischen Brandenburger Tor und Reichstag. Dreizehn Weltrekorde wurden inzwischen in Berlin aufgestellt – so viele wie bei keinem anderen Marathonrennen der Welt.
„Da drüben sitzt ein Verrückter – der will durch die Stadt rennen.“
Mit diesem Satz wurde Horst Milde, der Vater des größten deutschen Laufevents, dem damaligen Berliner Polizeipräsidenten vorgestellt. Als dann 1974 der erste Berlin-Marathon gestartet wurde, befanden sich Start und Ziel am Mommsenstadion in Charlottenburg. Auf einer Pendelstrecke wurde entlang der Avus am Grunewald gelaufen. Zuschauende fanden sich nur vereinzelt und eher zufällig ein. Den ersten spitzensportlichen Höhepunkt erlebte der Berlin-Marathon 1977, als Christa Vahlensieck für Furore sorgte, die mit 2:34:47,5 Stunden eine Weltbestzeit aufstellte.
Anfang der 80er-Jahre wollten die Berliner Organisatoren um den Initiator Horst Milde mit dem Marathon aus dem Grunewald in die Stadt. Sie scheiterten aber zunächst am Widerstand der Polizei. Die Straßen seien für die Autos da. Doch mit Unterstützung der US-Alliierten fand Ende September 1981 der erste Berlin-Marathon durch die City statt.
Nach dem Fall der Mauer im November 1989 arbeiteten die Organisatoren des SC Charlottenburg an der Realisierung ihres Traums: dem Marathon durch das Brandenburger Tor. Rund 25.000 Starter und Starterinnen liefen dann am 30. September 1990, drei Tage vor der deutschen Wiedervereinigung, durch Ost und West.
Eine Geschichte der Rekorde
Zum 25. Jubiläum der Veranstaltung fiel 1998 erstmals ein Männer-Weltrekord in Berlin: Der Brasilianer Ronaldo da Costa siegte in 2:06:05 Stunden. Er war der erste Läufer der Geschichte, der im Marathon eine Kilometer-Durchschnittszeit von unter 3:00 Minuten erreichte. In der Folge wurden bei Weltrekorden in Berlin mehrfach auch bedeutende Zeitbarrieren durchbrochen.
Die Japanerin Naoko Takahashi blieb 2001 mit 2:19:46 Stunden als erste Frau unter 2:20 Stunden. Der Kenianer Paul Tergat blieb als erster unter 2:05 (2:04:55 h), der Äthiopier Haile Gebrselassie als erster unter 2:04 (2:03:59 h) und der Kenianer Dennis Kimetto als erster unter 2:03 Stunden (2:02:57 h).
Olympiasieger Eliud Kipchoge (Kenia) gelang 2018 die größte Steigerung des Marathon-Weltrekordes seit über 50 Jahren: Er verbesserte die Bestmarke von Dennis Kimetto um 1:18 Minuten auf 2:01:39 Stunden. 2022 war er noch einmal 30 Sekunden schneller.
2023 schrieb die Äthiopierin Tigst Assefa in der deutschen Hauptstadt Sportgeschichte, als sie den Frauenweltrekord mit einer Zeit von 2:11:53 pulverisiert. Seit dem 13. Oktober 2024 liegt der Weltrekord der Frauen mit der unglaublichen Leistung von Ruth Chepngetich beim Chicago Marathon erstmals unter der 2:10 Stunden Marke. Ob es 2026 zu einer weiteren Rekordzeit in Berlin kommt? Wir bleiben gespannt!
Fotos: SCC Events – Tilo Wiedensohler/Petko Beier/Sebastian Wells/Sportografen/Theo Kiefner/Steffen Hartz
Offiziell angemeldeter Lauf mit vielen Vorteilen
Dieser Lauf wurde von einem der 19 im Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) organisierten Leichtathletik-Landesverbände genehmigt. Laufveranstalter, die ihr Event beim zuständigen Leichtathletik-Verband anmelden, unterstützen das solidarische Miteinander tausender Leichtathletik-Vereine in Deutschland, ohne deren größtenteils ehrenamtliche Helfer die meisten Laufevents nicht mit günstigen Startgeldern durchführbar wären. Mit der Anmeldung sind zahlreiche Vorteile verbunden.
- besonderer Versicherungsschutz
- Koordination des Termines mit denen anderer Veranstaltungen
- Inanspruchnahme eines Härtefonds bei Todesfällen
- weniger GEMA-Gebühren für Musik
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