64:20 Minuten in New York: Arne Gabius zufrieden mit seinem Comeback

Der Äthiopier Feyisa Lilesa hat einen eiskalten New York-Halbmarathon in 60:04 Minuten knapp vor Callum Hawkins gewonnen. Der Brite war vier Sekunden später im Ziel. Dritter wurde Teshome Mekonnen (Äthiopien) mit 60:28. Bei Temperaturen um null Grad Celsius belegte Arne Gabius (Foto, Therapie Reha Bottwartal) in seinem ersten Rennen nach langer Verletzungspause Platz 19. in 64:20 Minuten. Das Frauen-Rennen entschied Molly Huddle (Foto; rechts) erst auf den letzten Metern für sich.

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Trotz der extrem kalten, allerdings sonnigen Wetterbedingungen mit Temperaturen um den Gefrierpunkt entwickelte sich bei den Männern von Beginn an ein flottes Rennen - zu schnell für Arne Gabius. Der 35-jährige Stuttgarter, der 2016 fast ein halbes Jahr lang aufgrund einer Verletzung im Beckenbereich nicht hatte laufen können und auch auf den Marathon-Olympiastart hatte verzichten müssen, lief deutlich hinter der Spitzengruppe sein eigenes Tempo. Er hielt sich bewusst zurück. Die einzelnen 5-Kilometer-Abschnitte legte Gabius auf dem nicht ganz flachen Kurs in 15:02, 15:33, 15:16 und 15:09 Minuten zurück.

„Ich bin insgesamt zufrieden, obwohl ich natürlich gerne eine Minute schneller gelaufen wäre. Aber Halbmarathon ist kein Wunschkonzert. Wenn ich vorne das schnelle Anfangstempo mitgelaufen wäre, wäre es Selbstmord gewesen“, sagte Arne Gabius nach seinen 64:20 Minuten. Vor drei Jahren war er in New York in seiner nach wie vor aktuellen Bestzeit von 62:09 Minuten Achter, ein Jahr später Neunter mit 62:34. „Es war heute das erste Rennen seit einem Jahr von dem ich sagen kann, dass es in Ordnung war“, erklärte Arne Gabius, der vor einem Jahr beim Berliner Halbmarathon 62:45 gelaufen war.

Das Rennen im Video

Als die Spitzengruppe etwa nach der Hälfte des Rennen den hügeligen Central Park verließ, war es immer wieder Callum Hawkins, der an der Spitze für Tempo sorgte. Doch einen Konkurrenten wurde der Marathon-Olympia-Neunte von Rio nicht los: Feyisa Lilesa, der seinerseits bei Olympia Silber im Marathon gewonnen hatte und sich dann aus politischen Gründen in die USA abgesetzt hatte, war etwas zu stark für den zurzeit wohl besten europäischen Marathonläufer. Im Schlussspurt setzte sich Lilesa durch. „In New York zu gewinnen, ist natürlich etwas ganz besonderes für mich“, sagte Lilesa.

Ein in der Geschichte des Rennens einmaliger Hattrick gelang Molly Huddle. Die US-Amerikanerin gewann das Rennen mit rund 20.000 Läufern zum dritten Mal in Folge. Huddle setzte sich nach einem langen Spurt in flotten 68:19 Minuten vor ihrer US-amerikanischen Trainingspartnerin Emily Sisson durch, die bei ihrem Debüt über diese Distanz nach einem spannenden Finish starke 68:21 erreichte. „Ich kenne Emily natürlich sehr genau und habe gemerkt, dass sie in guter Form ist“, sagte Molly Huddle nach ihrem dritten Halbmarathonsieg in New York in Serie.  Dritte wurde Diane Nukuri (Burundi) mit 69:13. Die nächsten Plätze belegten Edna Kiplagat (Kenia/69:37), Amy Cragg (USA/69:39) und Sarah Lahti (Schweden/69:58).