Profi-Tipps: So kommst du gut durch den Lauf-Herbst

Die Tage werden kürzer, die Temperaturen frischer und die kurzen Running-Klamotten landen für ein halbes Jahr wieder im Schrank. Doch Laufen macht auch im Herbst richtig Spaß. Man bewahrt nicht nur seine Laufform bis zum Frühjahr, sondern tut auch Körper und Seele etwas Gutes. Marathonläuferin Monika Rausch (Bestzeit: 2:52 Stunden) hat viele gute Tipps, damit du gut durch den Herbst kommst.

Der Oktober und November sind tolle Monate zum Laufen. Allerdings sollte man das Training auf die veränderten Anforderungen der kühleren Jahreszeit anpassen. Running-Ass Monika Rausch ist selbst begeisterte Herbst- und Winterläuferin. „Man muss sich vielleicht mehr überwinden. Aber es lohnt sich, wenn man klatschnass vom Training kommt und sich unter der heißen Dusche schon auf die wohlverdiente Mahlzeit freuen kann. Wenn man ein paar Kleinigkeiten beachtet, wird das Laufen im Herbst und Winter abenteuerlich schön und die Leistung im nächsten Jahr umso besser.“ Damit es auch bei dir in den kommenden Wochen rund im Training läuft, hat die 26-Jährige ihre besten Tipps zusammengestellt.

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Frische Luft und Vitamine gegen den Herbstblues

Besonders wichtig im Herbst ist neben guter Kleidung die Ernährung. Ohne Sonne fehlt dem Körper Vitamin D. Also runter vom Laufband, raus an die frische Luft und nach dem Laufen die Speicher wieder auffüllen! Wer nach dem Training „hungert“ erhöht das Erkältungsrisiko. Ideal zur Regeneration sind hochwertige Eiweiße in der Kombination mit Kohlenhydraten.

Auch im Herbst fleißig weiter Kilometer sammeln

Im Herbst und Winter werden die Grundlagen für die Bestzeiten im nächsten Jahr gelegt! Deshalb: Kilometer sammeln durch Grundlagentraining mit hohem Trainingsumfang bei geringer Intensität. Laufanfänger sollten ihre Leistung moderat um nicht mehr als zehn Prozent pro Woche steigern und Regenerationszeiten unbedingt einhalten. (Hier gibt's die passenden Einsteiger-Trainingspläne) Läufer mit einem Pensum von mehr als 40 Kilometer pro Woche können intensiver trainieren, indem sie mit Geschwindigkeiten spielen und Minuten- und schnelle Dauerläufe einbauen. Wichtig: Immer erst den Umfang und dann die Intensität steigern!

Gemeinsam aufraffen und der Dunkelheit trotzen

Morgens im Dunkeln zur Arbeit und nachmittags im Dunkeln wieder nach Hause. Wie soll man sich da noch zum Laufen motivieren? Auch wenn es manchmal schwerfällt: Beleuchtete Wege aussuchen, Lauftreffs anschließen und bei Motivationslöchern von der Gruppendynamik profitieren. Besonders für Mädels sind Laufpartner im Herbst besonders wichtig. Zusammen fühlt man sich viel wohler und Spaß macht es auch, gemeinsam der Dunkelheit zu trotzen.

Gut und richtig essen nach dem Training

Die meisten Snacks, Müslis, Energieriegel und süße Getränke lassen den Blutzuckerspiegel rasant ansteigen und führen dazu, dass wir uns wieder stark fühlen. Allerdings senkt Insulin den hochschießenden Blutzucker auch wieder schnell – es kommt zum Leistungsabfall. Isomaltulose, die enzymatisch aus Rübenzucker gewonnen wird, erhöht den Blutzuckerspiegel gewünscht langsam und versorgt den Körper langanhaltend mit gesunder Power. Blutzuckerspitzen und ein nachfolgender rapider Leistungsabfall werden vermieden und Leistungseinbrüchen oder Hungerattacken wird vorgebeugt.