Richtig atmen - aber wie?

Was ist der richtige Atemrhythmus? Durch die Nase ein- und durch den Mund ausatmen? Oder umgekehrt? Fragen nach der richtigen Atemtechnik beschäftigen gerade am Anfang viele Läufer. Dabei ist es sehr einfach: Dein Körper arbeitet energiesparend – du musst ihn nur lassen.

Jetzt Magazin bestellen und tolles Geschenk sichern

Die neue Ausgabe von laufen.de ist da!

Jetzt Magazin bestellen und tolles Geschenk sichern

Wie du mit Laufen die Pfunde purzeln lässt, liest du im neuen Magazin von laufen.de. Wenn du jetzt hier bestellst, schenken wir dir zur brandneuen Ausgabe einen 228 Seiten starken Kalender mit über 3200 tollen Lauf-Events für 2017 plus ein Buff-Tuch, ein Paar Anti-Blasen-Laufsocken oder das 160 Seiten starke Fitness-Laufbuch von Sabrina Mockenhaupt. Hier kannst du kostenlos probelesen und bestellen! http://abo.laufen.de/

19,90 €

mehr erfahren
Richtig atmen (Foto Shutterstock)

Wer versucht, seinen Atem-Rhythmus beim Laufen zu beeinflussen, arbeitet gegen die Natur. Beim Yoga oder autogenen Training kannst du mit deiner Atmung arbeiten, beim Laufen atmest du ein und aus - nicht mehr und nicht weniger. Mit dem Ausatmen gibst du Kohlendioxid ab, beim Einatmen nimmst du Sauerstoff auf. Der deinem Tempo angepasste Atemrhythmus stellt sich von selbst ein. Dein Körper passt die Atmung an die aktuelle Leistung des Stoffwechsels an.

Ausschlaggebend dafür ist nicht der Sauerstoffbedarf, sondern die Menge des Kohlendioxids, das bei der Verbrennung von Sauerstoff, Kohlenhydraten und Fetten in den Muskelzellen entsteht und von dort mit dem Blut übers Herz zur Lunge transportiert wird. Dort gelangt es aus dem Blut in die Atemluft und verlässt über Luftröhre, Nase und Mund den Körper. In der Halsschlagader befinden sich Rezeptoren, die messen, wie viel Kohlendioxid im Blut enthalten ist. Steigt die Kohlendioxid-Konzentration, wird das ans Gehirn gemeldet, das deinen Körper automatisch veranlasst, die Atemfrequenz zu steigern. Das alles geschieht völlig unbewusst - du musst also keinen Gedanken daran verschwenden.

Steuern kannst du allerdings, ob du durch den Mund oder die Nase atmest. Beides hat Vor- und Nachteile. Durch den leicht geöffneten Mund bekommst du im gleichen Zeitraum viel mehr Luft als durch die Nase. Durch den Mund atmen ist effektiver. Durch die Nase gelangt die Luft allerdings vorgereinigt und angewärmt in die Atemwege. Deshalb solltest du langsam laufen und durch die Nase atmen, wenn’s im Winter sehr kalt ist.