Silvesterlauf Bozen: Muktar Edris setzt Äthiopiens Siegserie fort

Zum fünften Mal in Folge stellten die Äthiopier den Sieger des Männerrennens beim hochklassigsten Silvesterlauf der Welt: Muktar Edris gewann die 42. Auflage des Bozener Silvesterlaufs. Das Rennen der Frauen entschied in Südtirol die Kenianerin Agnes Tirop für sich.

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Muktar Edris siegt nach 28:52 Minuten

Im Rennen der Männer führte der kenianische Weltklasse-Hindernisläufer Jairus Birech nach der Hälfte der 10-km-Distanz eine sechsköpfige Spitzengruppe an. Diese Gruppe blieb bis in die letzte der acht Runden zusammen und machte das Rennen unter sich aus. Am Ende hatte Muktar Edris, der Dritte der Crosslauf-Weltmeisterschaften von 2015, das beste Spurtvermögen. Der Äthiopier gewann den Lauf in 28:52 Minuten zwei Sekunden vor seinem Landsmann, dem Cross-Weltmeister von 2011 und dreifachen Bozen-Sieger Imane Merga (28:54). Rang drei ging an Jairus Birech, der nach 28:57 Minuten im Ziel war. Für Edris war es der zweite Erfolg in Bozen nach 2014.
 
Auf Rang vier folgte der Olympia-Dritte von 2012 über 5000 m, der Kenianer Thomas Longosiwa in 29:00 Minuten. Als bester Europäer kam der aus Eritrea stammende Halbmarathon-Europameister Tadesse Abraham (Schweiz) in 29:07 Minuten auf Platz fünf. Sechster wurde Lahbabi Aziz (Marokko/29:17).

Agnes Tirop bei 5-km-Rennen vorn

Vor mehr als 10.000 Zuschauern im Herzen der Altstadt von Bozen war auch das Frauenrennen eine klare Angelegenheit für die Läuferinnen aus Afrika. Nach der Hälfte der 5-km-Strecke lagen drei Läuferinnen gemeinsam an der Spitze: Neben Agnes Tirop waren dies die Äthiopierinnen Gelete Burka und Etenesh Diro. Während Diro in der dritten der vier Runden den Kontakt verlor, musste sich Burka in der Schlussrunde geschlagen geben. Die amtierende Cross-Weltmeisterin Tirop gewann schließlich überlegen in 15:44 Minuten. Das ist die zweitschnellste Zeit in der Geschichte des Rennens auf dem aktuellen Kurs. Den Streckenrekord hält nach wie vor die Berlinerin Kathrin Ullrich, die 1991 in 15:34 Minuten gewonnen hatte.

Auf Rang zwei folgte die 10.000-m-Vizeweltmeisterin Gelete Burka in 15:49 Minuten vor Etenesh Diro (16:18). Als beste Europäerin belegte Stephanie Twell (Großbritannien) Platz vier mit 16:28 Minuten. Die Schweizer Marathonspezialistin Maja Neuenschwander wurde Achte in 17:10 Minuten.