So schützen sich Läufer gegen Mückenstiche

Im Sommer ist es wieder so weit: Lästige Mücken nerven uns. Doch wie läuft das Leben einer Mücke eigentlich ab und warum haben sie es auf unser Blut im Allgemeinen und Läufer-Blut im Speziellen abgesehen?

Was passiert eigentlich bei einem Mückenstich?
Die weibliche Stechmücke benötigt unser Blut, um sich fortpflanzen zu können. Beim Stich injiziert sie mit ihrem Speichel Sekrete, die das Blutsaugen erleichtern und die Haut betäuben. In Sekundenschnelle kann sie so das Blut in ihren Körper aufnehmen.

Und wie reagiert unser Körper darauf?
Zunächst bleibt der Stich unbemerkt. Aber schon bald versucht das Immunsystem unseres Körpers, die körperfremden Stoffe aus dem Speichel der Mücke zu bekämpfen. Dies geschieht durch die Ausschüttung von Histamin, einem Gewebshormon. Es folgen dann lokale Reaktionen an der Einstichstelle wie Juckreiz, Quaddelbildung, Rötung und auch Hitze.

Wann werden Mückenstiche bedenklich für die Gesundheit?
Kratzt man einen Mückenstich auf, können Bakterien in die Wunde gelangen und eine Entzündung hervorrufen. In schwereren Fällen kann es so zu einer Wundrose mit Blutvergiftung kommen. Außerdem kann es passieren, dass der Körper besonders stark auf die Speichelsekrete reagiert und es so zu einer ausgeprägteren allergischen Reaktion kommt. Diese äußert sich durch eine besonders starke Rötung, Überwärmung und Schwellung um die Einstichstelle. In seltenen Fällen treten sogar Kreislaufprobleme auf, bei der eine Erhöhung der Herzfrequenz sowie heftiger Blutdruckabfall, Luftnot, Schwindel sowie Erbrechen die Folgen sein können.

Was können Läufer im Sommer beachten? Speziell an schwülen Tagen und an Seen und Flüssen wimmelt es dann ja häufig von Mücken!
An heißen Tagen ist es meist verlockend, luftige und kurze Kleidung zu tragen. Das gilt ganz klar auch für Läufer. Was für Abkühlung sorgt, ist allerdings kein Vorteil in der Mückensaison. Neben langer, heller Kleidung sind Mückenschutzmittel zum Auftragen auf die Haut zu empfehlen. Diese überdecken den Eigengeruch der Haut und sorgen so dafür, dass man nicht mehr als „Opfer“ erkannt wird. Der Wirkstoff Icaridin hat sich hier als besonders wirksam erwiesen. Entsprechende Produkte gibt’s in der Apotheke.

Lauf-Events zum halben Preis buchen

Jetzt in unserem Finisher Club

Lauf-Events zum halben Preis buchen

In unserem Finisher Club buchen Läuferinnen und Läufer Lauf-Events günstiger. Mit Geld-zurück-Garantie im Krankheitsfall. Und einem Einkaufsgutschein unseres Partners Sport 2000. Das funktioniert ganz einfach mit der kostenlosen Mitgliedschaft. Noch mehr Vorteile hast du als Premium-Mitglied. Für nur 19,90 Euro im Jahr sparst du bei jeder Buchung eines Lauf-Events bis zu 50 Prozent. Und zur Begrüßung schenken wir dir ein cooles Funktionsshirt und die aktuelle Ausgabe von laufen.de das Magazin!

19,90 €

mehr erfahren

Was bringen Hausmittel gegen die Mückenplage?
Zitronen, Knoblauch, Tomatenpflanzen. Wer sich in Internetforen zum Thema „Hausmittel gegen Mücken“ umschaut, wird häufig diese Vorschläge finden. Doch von einem langzeitigen Schutz kann bei keiner der genannten Methoden gesprochen werden. Knoblauch schreckt beispielsweise häufiger Mitmenschen ab, Mücken machen sich allerdings wenig aus diesem Geruch und stechen trotzdem zu.

Und wie sieht’s mit Smartphone Apps aus, die Abhilfe versprechen?
Sucht man nach einer Anti-Mücken App, wird man schnell fündig. Der Beschreibung zufolge sollen die Mücken durch hochfrequenten Ultraschall vertrieben werden. Die Idee ist nicht neu – schon in einer Studie aus dem Jahr 2010 wurden Geräte, die Mücken durch Störgeräusche fernhalten sollen, getestet. Die Ergebnisse waren eindeutig: Keine einzige Studie konnte nachweisen, dass diese Geräte Wirkung zeigen. Laut Forschern auch kein wirklich überraschendes Ergebnis: Weibliche Mücken hören sehr schlecht, vermutlich können sie die Störgeräusche gar nicht wahrnehmen. Stiftung Warentest urteilt: „Wer die Mücken mit dem Smartphone erschlägt, hat mehr Erfolg.“

ANZEIGE