Studien: Laufen beugt Depressionen vor

Wir spüren es bei jedem Kilometer: Laufen tut einfach gut! Und wie Studien jetzt gezeigt haben, kann Laufen sogar bei Depressionen helfen.

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Langsames Laufen beugt Depressionen vor. Und selbst wer schon betroffen ist - von einer depressiven Verstimmung, dem Winterblues oder einer Depression -, kann mit moderatem Ausdauertraining gegensteuern. Darauf weist Cora Weber hin, Chefärztin des Fachbereichs Psychosomatik an der Berliner Park-Klinik Sophie Charlotte. „Wir wissen aus wissenschaftlichen Studien, dass 30 bis 45 Minuten Ausdauertraining drei- bis viermal pro Woche gut gegen depressive Symptome hilft“, erklärt die Ärztin und Psychotherapeutin. Dabei sollten die Läufer im langesamen Dauerlauftempo durchgeführt werden. Die Herzfrequenz sollte nicht über 75 Prozent des Maximalwerts liegen.

Laufen sei deswegen so gut geeignet, weil der Betroffene sich zusätzlich im Tageslicht aufhält. „Es gibt eine Nervenbahn, die Licht vom Auge direkt ins Gehirn überträgt“, erklärt Weber. So werden Hormone ausgeschüttet, die helfen, die negativen Gedanken zu vertreiben. Wer aus gesundheitlichen Gründen nicht laufen kann, steigt am besten aufs Fahrrad um, rät die Ärztin. Zudem kommen Walking und Nordic Walking in Betracht.