Test: Welcher Motivationstyp bist du?

Ob Wettkampf- oder Freizeitläufer – jeder hängt mal durch und kommt nicht vom Sofa runter. Um das nächste Motivationsloch zu umkurven, solltest du wissen, welcher Motivationstyp du bist. Mach’ den Test.

Motivation (Fotolia)

1. Bist du mit dir und deiner Fitness zufrieden?
a) Sehr. Ab und an Joggen, ein bisschen Workout am Morgen und Radfahren am Wochenende halten mich fit.
b) Eigentlich nicht. Ich weiß jedoch nicht, wie ich regelmäßiges Training bei all meinen Verpflichtungen in meinen Tagesplan unterbringen kann.
c) Überhaupt nicht. Ich sollte endlich mehr für mich tun.

2. In deinem Freundeskreis hat jemand seine Ernährung konsequent umgestellt und treibt jetzt regelmäßig Sport. Was denkst du?
a) Ich bin beeindruckt. Ich werde um Rat fragen, wie das zu schaffen ist.
b) Wie geht das bloß? Ich würde auch gern gesünder leben, aber mir fehlt die Konsequenz.
c) Das ist mir egal. Ich werde es ohnehin nicht schaffen, meinen Lebensstil dauerhaft umzustellen.

3. Der Aufzug ist kaputt. Nachdem du die Einkäufe die Treppe hoch geschleppt hast, bist du außer Atem und denkst: „Verflixt, das muss sich ändern!“ Kennst du so eine Situation?
a) Ja, das kenne ich. Kleine Warnlampen im Alltag helfen mir aber dabei, meine Ziele nicht aus den Augen zu verlieren.
b) Das kommt vor. Aber der Alltag lässt mir einfach zu wenig Zeit für regelmäßige Sporttermine.
c) Passiert mir oft. Aber: Nobody is perfect!

4. Silvester ist ein paar Tage her. Was passiert mit deinem Vorsatz, dich mehr zu bewegen.
a) Vorsätze? Lieber nicht. Aus Erfahrung weiß ich, dass ich so etwas ohnehin nicht lange durchhalte.
b) Ich habe es tatsächlich für ein paar Wochen geschafft, meinen Alltag entsprechend umzustellen. Aber die Zeit war auf Dauer einfach zu knapp dafür.
c) Vorsätze setze ich konsequent um. Schließlich habe ich es in der Hand, etwas zu verändern.

5. Du hast dir vorgenommen, deine Ausdauer zu steigern. Wie sieht dein Plan dafür aus?
a) Ich fange erst einmal an – ich möchte nicht auch noch in meiner Freizeit alles planen müssen.
b) Ich informiere mich und lasse mich fachmännisch beraten, wie ich mein Ziel am besten erreichen kann.
c) Mein übliches Bewegungsprogramm muss reichen. Für mehr fehlt schlichtweg die Zeit.

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6. Was gibt dir einen richtigen Motivationsschub?
a) Ich stelle mir immer wieder genau vor, wie es sich anfühlt, wenn ich mein Ziel erreicht habe.
b) Es spornt mich an, mich in einer Gruppe Gleichgesinnter mit den Erfolgen der anderen zu messen.
c) Wenn ich weiß, dass das Training bald ein Ende hat.

7. Es steht fest: Du willst fitter werden. Kannst du dir vorstellen, was dich daran hindert, dein Vorhaben umzusetzen?
a) Der Erfolg kommt nicht schnell genug: Man schwitzt, man ernährt sich gesund, und leider dauert es doch ein paar Wochen, bis man davon profitiert. Das frustriert mich.
b) Ich bin ziemlich hartnäckig und gebe nicht so schnell auf. Ich plane Bewegung und gesunde Ernährung fest in den Tag ein.
c) Zwischen meiner Arbeit, den Anforderungen der Familie und den Freunden bleibt mir keine Zeit für das Laufband.

8. Du hast deine Vorsätze die ganze Woche über durchgehalten. Am Samstagabend vor dem Fernseher hast du dann aber doch ausgiebig mitgeknabbert. Wie fühlst du dich?
a) Ich bin nicht überrascht. Es fällt mir einfach zu schwer, mein Ziel im Auge zu behalten.
b) Mit kleineren Rückschlägen habe ich gerechnet. Wichtiger ist für mich, auch nach dem Wochenende am Ball zu bleiben.
c) Ich bin enttäuscht von mir – offenbar reicht meine Motivation noch nicht aus, um dauerhaft etwas zu verändern.

9. Endlich geschafft – du hast dein Ziel erreicht. Was kommt als nächstes?
a) Ich genieße meinen persönlichen Erfolg und belohne mich mit einem Wellness-Wochenende.
b) Dieses Ziel hat mich viel Kraft und Schweiß gekostet. Jetzt mache ich erst einmal Pause.
c) Mein Erfolg beflügelt mich – und hilft mir, mein nächstes Ziel in Angriff zu nehmen.

Auswertung

Zähle nun die Punkte zusammen, die du bei den Fragen jeweils erreicht hast.

So viele Punkte gibt es für deine Antworten:

Frage 1      2       3     4     5     6       7      8       9
a)       5      5       5     0     0     5       0      0       3
b)       0      3       0     3     5     3       5      5       0
c)        3      0       3     5     3     0       3      3       5

0 – 15 Punkte

Kleine Schritte gegen die Bequemlichkeit
Einen gesunden Lebensstil mit mehr Sport empfindest du bislang eher als Frust- denn als Lustbringer. Du bist aber mit deiner Fitness nicht zufrieden. Überzogene Erwartungen bremsen dich zusätzlich aus. Fange daher realistisch an. Überlege, wie du mehr Bewegung in den Alltag einbauen kannst – zum Beispiel indem du deine Alltagswege mit dem Rad bestreitest oder zu Fuß gehst, statt mit Bus und Auto zu fahren. Und kläre mit dir selbst genau ab, für welche Ziele du tatsächlich bereit bist, um deinen Alltag umzubauen.

16 – 30 Punkte

Verbindlichkeit schaffen und Abwechslung suchen
Immer wieder nimmst du dir vor, mehr zu laufen und mehr für deinen Lauferfolg zu tun. Du weißt im Prinzip, dass es in deiner Macht liegt, die Dinge zu verändern und die eigenen Ziele zu erreichen. Du hast aber mehrfach die Erfahrung gemacht, dass deine Motivation dich nach einer gewissen Zeit im Stich lässt. Ein erster Tipp: Schaffe dir Verbindlichkeit. Hier können feste Termine hilfreich sein. Verabrede dich ganz gezielt mit einem Trainingspartner zum Laufen. Ebenfalls wichtig: Auch Abwechslung bringt neue Motivation. Laufe doch mal um den See oder in einen anderen Park.

31 – 45 Punkte

Konsequent auf das Ziel zu
An Motivation fehlt es dir nicht. Du weißt, dass du immer wieder vor kleineren und größeren Problemen stehen wirst. Das ist jedoch kein Grund für dich, den eingeschlagenen Weg in Zweifel zu ziehen. Aber Vorsicht: Nicht jeder kann und will mit diesem Tempo mithalten. Das führt leicht zu Unstimmigkeiten, etwa wenn du gemeinsam mit anderen in der Gruppe trainierst oder etwaige Gastgeber mit ihren Diätvorschriften ins Schwitzen bringst. Achte daher auf die Balance zwischen Konsequenz und Gelassenheit.