Und wann läufst du am liebsten?

Morgens früh? In der Mittagspause? Oder doch lieber am Abend? Auf jeden Fall aber am Wochenende. Der perfekte Zeitpunkt fürs Lauftraining ist bei jedem Menschen je nach Bio-Rhythmus unterschiedlich. Hier kannst du herausfinden, was für dich die besten Trainingszeiten sind und welche Art von Läufen am besten zu deinen Zeiten passen.

Laufen
Einige laufen lieber morgens, andere erst nach Feierabend - es kommt auf den eigenen Bio-Rhythmus an.

Typ 1: Vor-der-Arbeit-Läufer
Ein Guten-Morgen-Lauf erfrischt, treibt die Müdigkeit aus und bereitet optimal für den Job vor. Morgenläufer tanken schon Sauerstoff, wenn sich andere im Bett noch einmal auf die andere Seite drehen. Und: Morgenläufer nehmen der Familie keine Zeit weg. Während sie laufen, liegt der Partner noch im Bett. Morgenläufer sind den ganzen Tag einfach besser drauf. Voraussetzung dafür ist es, am Abend zeitig ins Bett zu gehen. Wer also um 5:15 Uhr aufstehen möchte und sieben Stunden Schlaf benötigt, der sollte um 22:15 Uhr das Licht ausmachen.
Das beste Training für Morgenläufer
Da die Energiespeicher morgens leer sind, sollte auf intensives Training verzichtet werden. Ruhige Dauerläufe bis maximal 90 Minuten sind aber kein Problem für den Energiestoffwechsel. Und das Frühstück danach schmeckt einfach nur göttlich.

Typ 2: In-der-Mittagspause-Läufer
Mittagsläufer kennen kein Tagestief. Probiere es aus. Während andere sich in der Kantine die Bäuche voll schlagen, nutzen Mittagsläufer ihre Zeit für einen Erfrischungs-Jogg. 40 Minuten sind locker möglich. Fünf Minuten genügen zum Umkleiden vor dem Training und 15 Minuten für die Körperpflege nach dem Laufen. Eine Sauerstoffdusche mitten am Tag, das ist Wellness pur, nicht nur für Kopfarbeiter. Und was machen sie mit dem entgangenen Mittagessen? Am späten Vormittag ein gesunder Snack, z.B. ein Vollkornbrot belegt mit Käse und Tomate oder Gurke, sorgt für volle Energiespeicher vor dem Training.
Das beste Training für Mittagsläufer
Alles ist erlaubt, auch ein Fahrtspiel ist möglich. Wie wäre es mit 10 Minuten langsamem Dauerlauf (bis 75 Prozent der maximalen Herzfrequenz), dann 20 Minuten zügigem Dauerlauf (bis 85 Prozent der maximalen Herzfrequenz) und als Cool Down zehn Minuten Dauerlauf (bis 70 Prozent der maximalen Herzfrequenz).

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Typ 3: Nach-der-Arbeit-Läufer
Die meisten Hobbyläufer trainieren abends. Auch Vereinstraining findet meist erst nach 18 Uhr statt. Von unserem ehemaligen Außenminister Joschka Fischer ist überliefert, dass er zu seiner Amtszeit oft erst nach 22 Uhr zum Laufen kam. Abendläufer profitieren davon, dass beim Laufen die Stresshormone abgebaut werden und die Gedanken an die ungelösten Probleme im Büro den Kopf verlassen. Allerdings: Zwischen Trainingsende und Schlafengehen benötigen viele Menschen noch etwas Zeit, um den Puls wieder runterzubringen.
Das beste Training für Abendläufer
Nach einer leichten Mahlzeit am späten Nachmittag ist abends jedes Training möglich. Je später es wird, desto weniger intensiv sollte es aber zugehen. Tempoläufe eignen sich besser für die Zeit zwischen 18 und 20 Uhr als nach 22 Uhr.

Typ 4: Wochenend-Läufer
Das Gros aller Läufer gehört zu dieser Kategorie – vorausgesetzt am Wochenende ist arbeitsfrei. Die Samstage und Sonntage sind die optimalen Tage, um die langen Dauerläufe zu absolvieren. Wer in der Marathonvorbereitung Drei-Stunden-Läufe plant, macht diese am besten zwei Stunden nach einem gesunden Fitness-Frühstück. Trotz langem Lauf bleiben dann noch zwei Drittel des Tages für Aktivitäten mit der Familie oder Freunden. Am Wochenende fällt es zudem leichter, sich mit Lauffreunden zu verabreden. Für längere Läufe ist das meist eine gute Idee – wenn man sich auf ein für beide sinnvolles Tempo einigen kann.
Das beste Training für Wochenendläufer
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