Emotionale Events erleben
66:29 Minuten: Kenianerin Wacera glänzt in Houston

| Jörg Wenig I Foto: imago
Weltklassezeit in Houston: Die Kenianerin Mary Wacera entschied den Halbmarathon mit starken 66:29 zu ihren Gunsten. Auch Mona Stockhecke war zufrieden.

Weltklasseleistung in Houston: Die Kenianerin Mary Wacera entschied am Sonntag den Halbmarathon mit starken 66:29 Minuten zu ihren Gunsten, während die Deutsche Mona Stockhecke ebenfalls einen guten Auftritt hinlegte.

Motivation für 2016: Neues Heft plus Laufkalender mit 3200 Events jetzt am Kiosk

Das neue Magazin von laufen.de ist da!

Motivation für 2016: Neues Heft plus Laufkalender mit 3200 Events jetzt am Kiosk

Damit wird 2016 dein Laufjahr: Unser neues Magazin verrät, wie du deine Ziele in Sachen Fitness und Gesundheit erreichst. Tolle Erfolgsstorys von Menschen, die durchs Laufen ihr Leben verändert haben, wechseln sich ab mit spannenden Reportagen, Produkttests, Wintertipps und mehr. Das 100 Seiten starke Heft liegt ab sofort am Kiosk - zusammen mit dem 228 Seiten und über 3200 Termine starken DLV-Laufkalender.

4,90 €

mehr erfahren

Die Kenianerin Mary Wacera hat in Houston mit einer Weltklassezeit über die Halbmarathondistanz allen anderen die Show gestohlen. Zuletzt stand bei dem US-Rennen stets das Marathonrennen im Mittelpunkt. Doch am Sonntag war es die Halbmarathon-Vize-Weltmeisterin von 2014, die für das Highlight des Tages sorgte. Die 27-Jährige gewann das Rennen über die genau 21,0975 km lange Strecke mit einer persönlichen Bestzeit von 66:29 Minuten. Das ist die elftbeste Zeit, die je über diese Distanz auf einer rekordkonformen Strecke gelaufen wurde und die schnellste aller Zeiten auf amerikanischem Boden.

Wacera gewann das Rennen vor ihrer Landsfrau Cynthia Limo, die mit 66:41 ebenfalls eine hochklassige Zeit erzielte. Dritte wurde die Äthiopierin Mare Dibaba mit 67:55. Auf den nächsten Plätzen folgten Ruti Aga (Äthiopien/68:07) und Sara Hall (USA/70:07). Mary Wacera, die auch unter dem Namen Ngugi bekannt ist, war vor zwei Jahren überraschend Zweite bei der WM und hatte damals in Kopenhagen mit 67:44 ihre Bestzeit aufgestellt. Nachdem sie im vergangenen Jahr an diese Leistung nicht herangekommen war, meldete sie sich nun eindrucksvoll in Houston zurück.

Mona Stockhecke in der Nähe ihrer Bestzeit

Ebenfalls in Houston am Start war Mona Stockhecke (LT Haspa Marathon Hamburg). Die EM-Starterin von 2014 belegte in 75:31 Minuten Platz 25. Damit verfehlte die 32-Jährige ihre Bestzeit nur um 34 Sekunden. Einen neuen Hausrekord gab sie mit einem langsamen letzten Streckendrittel aus der Hand. Stockhecke lebt und arbeitet seit einigen Monaten in den USA. Das Rennen der Männer gewann der äthiopische Boston-Marathon-Sieger Lelisa Desisa mit 60:37 Minuten vor seinem Landsmann Mosinet Geremew (60:45) und Samson Gebreyohannes Gezahai (Eritrea/61:28). Als Vierter folgte der US-Amerikaner Luke Puskedra in 61:29.

Jenseits der 40-km-Marke fiel die Entscheidung im Männer-Marathon in Houston. Am Ende setzte sich der Äthiopier Gebo Burka mit 2:10:54 Stunden durch. Erst in der Schlussphase hatte sich sein Landsmann Girmay Gebru geschlagen geben müssen. Er wurde Zweiter in 2:11:05 vor einem weiteren Äthiopier: Birhanu Gedefa belegte als Titelverteidiger dieses Mal Rang drei mit 2:11:53. Bei den Frauen kam die Siegerin ebenfalls aus Äthiopien: Biruktayit Degefa gewann in 2:26:07 Stunden vor der Australierin Lisa Weightman (2:27:35) und Sechale Dalasa (Äthiopien/2:28:43).