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Red Bull 400: 700 Läufer erstürmen die Hochfirstschanze

| Redaktion laufen.de I Fotos: Red Bull Contentpool
Knapp 700 Teilnehmer aus 28 Nationen kämpften am Samstag um den neuen Schanzenrekord an der Hochfirstschanze in Titisee-Neustadt. Dabei ging es nicht, wie

Knapp 700 Teilnehmer aus 28 Nationen kämpften am Samstag um den neuen Schanzenrekord an der Hochfirstschanze in Titisee-Neustadt. Dabei ging es nicht, wie anzunehmen ist, um die Weite, sondern um die wohl härteste Kurzstrecke des Jahres: Bei den „Red Bull 400“ galt es, rund 140 Höhenmeter bei bis zu 35 Prozent Steigung zu meistern!

Da wo sich sonst die weltbesten Skispringer wie Severin Freund treffen, um die populäre Hochfirstschanze bergab zu springen, ging es diesen Samstag bei Red Bull 400 zum zweiten Mal bergauf. Ziellinie für knapp 700 Läufer – mehr als doppelt so viel wie vergangenes Jahr bei der Premiere  - aus 28 Nationen war das Starthäuschen der Skisprungschanze.

In sieben Vorläufen kämpften sich die Teilnehmer die Hochfirstschanze hinauf. Bei einer Steigung von bis zu 35 Prozent wurde dabei oftmals in den „Allrad“ bzw. auf „alle Viere“ umgeschaltet. Mit dabei war später im Finale natürlich der letztjährige Gewinner und Weltrekordhalter im Treppenlaufen Christian Riedl, der mit seinem zweiten Platz mehr als zufrieden war: „Ich war dieses Mal um zehn Sekunden schneller als im letzten Jahr, da kann ich sehr gut mit dem zweiten  Platz leben.“

Der sechsfache Berglauf-Europameister Ahmet Arslan überzeugte mit einem souveränen Lauf mit 3:40,1 Minuten und war damit im Finale nicht zu schlagen.  Arslan holte sich an der Hochfirstschanze damit seinen zehnten Sieg bei einem Red Bull 400. Trotzdem war es für ihn ein besonderes Rennen: „Heute haben wir im Doppel gesiegt. Meine Freundin, Jasmin Can, hat sich heute bei ihrer Premiere bei Red Bull 400 ebenfalls den ersten Platz gesichert. Es war ein fantastisches Rennen.“

Die Ergebnisse

Neben den beiden Einzeldisziplinen gingen bei Red Bull 400 auch 20 Staffeln an den Start. Team „Ask Slavia Praha“ aus Tschechien holte sich den ersten Platz bei den Männerstaffeln. Besonders originell war die Teilnahme der Feuerwehr-Staffeln in ihrer Arbeitskluft, die damit natürlich in einer extra Wertung starteten. Die schnellste Feuerwehrstaffel waren die Löschzwerge aus Rottweil, die für besondere Begeisterung bei den Hunderten Zuschauern an der Hochfirstschanze sorgten.
 
Ergebnisse
Full Distance Männer

1. Ahmet Arslan (Türkei)  3:40,1 Minuten
2. Christian Riedl (Deutschland) 3:43,6 Minuten
3. Tomas Celko (Slowakei) 3:44,1 Minuten
 
Full Distance Frauen
1. Jasmin Can (Türkei) 4:41.0 Minuten
2. Lenka Svabikova (Tschechien) 5:24,3 Minuten
3. Egle Uljas (Estland) 5:42.8 Minuten
 
Staffelsieger (4x100 Meter)
Ask Slavia Praha (Tschechien)  2:15,0 Minuten