Ratgeber

Fünf Tipps
Aktive Pausen statt ständig am Schreibtisch: Ein Booster für Körper und Hirn?

Du sitzt jeden Tag viele Stunden am Schreibtisch? Es wird höchste Zeit, um aktive Pausen in deinen Alltag einzubauen.

Während der Pause am Schreibtisch sitzen zu bleiben klingt praktisch, ist aber eine typische Unart des Büroalltags. Du verpasst die Möglichkeit, dich aktiv zu bewegen und deinem Hirn einen neuen Push zu gönnen. Wenn du dann auch noch eine üppige Mahlzeit zu dir nimmst, ist die Konzentration nach der Pause auf dem Nullpunkt.

Du wirst müde, träge und wünschst dich in dein Bett. Mit einer kleinen Änderung deiner Mittagspause kannst du dir selbst zu mehr Energie verhelfen und das Mittagstief umgehen. Steh aktiv auf und geh laufen! Das macht fit, sorgt für mehr Durchblutung und hilft dir dabei, dein Gehirn munter zu halten.

Der Mensch braucht aktive Pausen

Wir kennen Pausen nicht nur aus dem Arbeitsalltag, sondern aus verschiedenen Settings. Ein Fußballspiel wird nach 45 Minuten unterbrochen, damit sich die Spieler regenerieren können und einige der besten Casino Klassiker bauen Pflicht-Pausen ein, um den Spielern kurze Erholung zu geben. Wer hier kostenlose Demos ausprobiert, kann an Automaten mit Pausen den positiven Effekt bereits testen. Eine kurze Erholung macht das Gehirn wieder frisch und gibt ihm neue Energie.

Selbst wenn du subjektiv in vielen Fällen der Ansicht bist, keine Pause zu brauchen, ist das fast immer falsch. Unser Gehirn ist nur bis zu einem gewissen Zeitpunkt leistungsstark und konzentrationsfähig. Überschreitest du den Zenit, brauchst du eine Pause. Machst du sie nicht, können Fehler passieren und der Stress nimmt überhand.

Dein Cortisolspiegel ist zu hoch, während Entspannung in weite Ferne rückt. Das beeinflusst deinen Blutdruck, deine mentale Gesundheit und die Fähigkeit, dich zu fokussieren.

Was passiert während der Pausen in deinem Gehirn?

Wenn du faulenzt und eine Pause machst, sind Körper und Gehirn nicht untätig. Dein Gehirn verarbeitet die bisher aufgenommenen Informationen, überträgt zu speichernde Inhalte ins Langzeitgedächtnis und analysiert, was da noch so rumliegt. Nach deiner Pause kannst du wieder mehr Arbeitsspeicher von deiner internen Festplatte abrufen, weil der Prozessor (in dem Fall dein Gehirn) für Ordnung gesorgt hat.

Eine Pause am Schreibtisch reicht oft nicht aus, auch wenn du dich nur locker mit deiner Arbeit beschäftigst oder kurz die Füße hoch legst. Wenn auch dein Körper von der Pause profitieren soll, ist Bewegung wichtig. Du hilfst ihm damit, die typischen Zivilisationskrankheiten wie Rückenschmerzen, Bluthochdruck, Diabetes und hohe Blutfettwerte zu regulieren.

Stell dir dein Gehirn wie einen überfüllten Schreibtisch vor. Während der Arbeit stapeln sich hier Aufgaben in Form von Gedanken und neuen Informationen. Während du pausierst, fängt dein Hirn an zu sortieren und aufzuräumen. Wichtiges bekommt seinen festen Platz, Unwichtiges wird entsorgt. Nach dieser internen Ordnung hast du mental wieder mehr Kapazität zur Verfügung.

Ganz nebenbei sorgt der klare Wechsel zwischen Ruhe und Aktivität dafür, dass du abends besser schlafen kannst. Dein Körper weiß dann genau, welche deiner Verhaltensmuster auf Aktivität hindeuten und welche auf Schlaf.

Fünf Tipps, mit denen du deine Pause aktiv gestalten kannst

Du könntest natürlich einfach joggen gehen, aber wenn du verschwitzt wieder am Schreibtisch sitzt, wird es unangenehm. Das Ziel ist also Bewegung zu integrieren, ohne dass du dabei dein Arbeitsoutfit ruinierst. Wir haben fünf Tipps für dich, mit denen das funktioniert.

1. Setz dir ein Schrittziel und erreiche es im Gehen

Mit einem klaren Schrittziel gibst du deiner Pause Struktur. Du sitzt nicht rum, sondern gehst aktiv los. Schon 1.000 bis 2.000 Schritte sind ein Anfang, um deinen Kreislauf zu aktivieren. Wenn du es während deiner Pause auf 3.000 Schritte schaffst, hast du fast ein Drittel der magischen 10.000 geknackt und fühlst dich nach der Pause deutlich frischer.

Wenn du dir während deiner Pause ein bestimmtes Pensum an Schritten vornimmst, veränderst du automatisch dein Mindset. Du bleibst nicht sitzen, sondern gehst direkt los, nimmst noch einen Umweg in Kauf und nutzt deine Zeit aktiv für Bewegung. Damit bringst du deinen Kreislauf in Schwung, aktivierst deine Muskeln und hast wieder mehr Power für dein Business.

2. Mach einen kleinen Lauf in deinem Zielpace-Bereich

Wenn du nicht geschniegelt im Anzug oder Kostüm am Schreibtisch sitzen musst, kannst du während der Pause mehr Power geben. Ein flotter Lauf oder sehr zügiges Gehen ist genau passend, wenn dein Energielevel stark abgesackt ist. Wenn du regelmäßig laufen gehst, besorge dir ein Paar Laufschuhe fürs Büro und bewahre sie unter deinem Schreibtisch auf. So kannst du immer bequem loslaufen.

Es kommt weniger auf die Geschwindigkeit an als auf dein persönliches Tempo. Du solltest noch in der Lage sein, zu kommunizieren, ohne dabei außer Atem zu kommen. Die Herzfrequenz steigt, das Blut wird schneller durch deinen Körper gepumpt und im Hirn kommt wieder mehr Sauerstoff an.

3. Kombiniere ein kleines Workout mit einer Meditation

Bewegung und Ruhe schließen sich nicht aus, sondern ergänzen sich. Kombinierst du ein kurzes Workout mit einer Meditation, bringst du den Körper in Wallung und den Geist zur Ruhe. Diese Kombination schafft Ausgleich und kann dir helfen, Stress effektiv zu reduzieren.

Ein paar Minuten gezielte Bewegung lösen Verspannungen, die sich durch langes Sitzen aufgebaut haben. Danach sorgt die bewusste Atmung dafür, dass sich auch die mentale Spannung abbaut. Dein Nervensystem schaltet vom Leistungsmodus in einen ausgeglicheneren Zustand.

4. Walke eine Runde durch den Park

Wenn du nicht joggen kannst oder willst, ist Walking eine super Alternative. Du kannst dein Tempo frei wählen und dich auf den Rhythmus deiner Schritte fokussieren. So bekommst du geistigen Abstand von der Arbeit und tust gleichzeitig noch etwas für deinen Körper. Eine kleine Runde reicht aus, um dein Stressniveau zu senken und neue Energie zu sammeln. Danach kannst du dich leichter auf deine Aufgaben konzentrieren und fühlst dich nicht ausgelaugt.

5. Schaff dir ein Walking-Pad fürs Büro an

Wenn du deinen Arbeitsplatz nur ungern verlassen willst oder direkt in einem Industriegebiet arbeitest, kannst du mit einem Walking-Pad mehr Bewegung ins Büro bringen. Damit bewegst du dich, ohne dass du dein Büro oder Homeoffice verlassen musst. Besonders praktisch ist die Anschaffung auch für Vieltelefonierer. Während du mit Kunden sprichst oder in der Warteschleife steckst, kannst du auf dem Walking-Pad deine Schritte absolvieren.

Selbst langsames Gehen hat positive Effekte auf den Körper. Du hältst deine Muskulatur aktiv und der Kreislauf bleibt angeregt. Das vorher lange Sitzen wird unterbrochen und die Durchblutung verbessert.

Wenn du diese Ideen auch nur dreimal pro Woche umsetzt, kann sich das bereits positiv auf deinen Fitnesszustand auswirken. Du bekommst mehr Energie und fühlst dich nach der Mittagspause nicht mehr wie in einem schwarzen Loch.