BMW Berlin-Marathon
Esther Pfeiffer nimmt deutschen Rekord ins Visier – Tigst Assefa jagt den Weltrekord – Startplatz zu gewinnen
Besser geht’s kaum: Beim BMW Berlin-Marathon starten Sabastian Sawe und Tigst Assefa. Esther Pfeiffer läuft ihren ersten Profi-Marathon. Und du kannst einen Startplatz plus Adidas-Laufschuhe gewinnen.
Es ist raus: Deutschlands aktuell wohl populärste Top-Läuferin wird ihren ersten Marathon unter professionellen Bedingungen beim BMW Berlin-Marathon laufen. Und will dabei – ein optimaler Verlauf der Vorbereitungen vorausgesetzt – direkt Richtung deutscher Rekord laufen. Das hat Esther Pfeiffer (Düsseldorf Athletics) jetzt angekündigt. „Wenn ich mein Training bis zum Marathon in Berlin so durchziehen kann, wie ich es mir vorstelle und das Wetter es zu lässt, werde ich auf deutschen Rekord anlaufen“, sagt die 28-Jährige. Damit würde sie im über 42,195 Kilometer direkt unter 2:20 Stunden bleiben. Der deutsche Rekord steht seit 2008 bei 2:19:19. Gelaufen von Irina Mikitenko – in Berlin.
Dass Esther Pfeiffer über das Potenzial dazu verfügt, hat sie zuletzt beim Generali Berliner Halbmarathon bewiesen, als sie sich auf 67:25 Minuten über die 21,0975 Kilometer steigerte. „Ich habe mich bewusst in diese Position gebracht. Meine Unterdistanzen lassen dieses ambitionierte Ziel zu und ich bin in den letzten Jahren gut damit gefahren, auch mal Risiko zu gehen. Ich habe mir bewusst viel Zeit gelassen, bis ich das Kapitel Marathon starte. Für mich wird es sicherlich die größte Herausforderung meiner Karriere, aber ich freue mich sehr drauf und möchte mich dieser Challenge stellen. Berlin ist genau das richtige Pflaster dafür”, erklärt Esther Pfeiffer.
Tigst Assefa will Weltrekord laufen und du kannst einen Startplatz mit Adidas-Schuh gewinnen!
Dabei trifft sie am 27. September auf extrem starke Konkurrenz: Mit der Olympia- und WM-Zweiten von 2024 und 2025 Tigst Assefa kehrt eine Athletin nach Berlin zurück, die hier 2023 bereits mit 2:11:53 Stunden einen damals sensationellen Weltrekord aufgestellt hat. Die Marke der Äthiopierin wurde zwar ein Jahr später in Chicago von Ruth Chepngetich auf 2:09:56 verbessert. Die Kenianerin wurde später wegen eines Dopingvergehens für drei Jahre gesperrt, durfte ihren Weltrekord aber behalten.
Tigst Assefa, die bereits 2022 den BMW Berlin-Marathon mit einer Verbesserung um fast 20 Minuten gewonnen hatte, kehrt im September als aktuelle Weltrekordlerin für reine Frauen-Rennen (ohne männliche Tempomacher) nach Berlin zurück. Sie brach den Rekord zunächst 2025 in London mit 2:15:50 und verbesserte die Marke dann in diesem Frühjahr bei ihrer erfolgreichen Titelverteidigung an der Themse auf 2:15:41 Stunden. Ihr Ziel für Berlin: Sich auch den Weltrekord für Rennen mit männlichen Tempomachern zurückholen: „Es ist mir eine große Freude, auf den Straßen Berlins drei Jahre nach meinem Weltrekord erneut zu versuchen, den Weltrekord zu brechen.”
Bei ihren Weltrekorden war sie stets in den schnellsten Schuhen unterwegs, die ihr Ausrüster Adidas zu bieten hat. Sie trug immer den Evo in der jeweils aktuellen Ausführung. Genau wie Sabastian Sawe, dessen Start in Berlin bereits kurz nach dem London-Marathon vom BMW Berlin-Marathon angekündigt worden war. Der Kenianer hat sich im April in London in die Marathon-Geschichtsbücher eingetragen. Mit 1:59:30 Stunden durchbrach er als erster Läufer in einem regulären Rennen die Zwei-Stunden-Barriere. Ein ausführliches Porträt über Sabastian Sawe liest du hier.
Und direkt hier kannst du einen Freistart beim eigentlich schon längst ausgebuchten BMW Berlin-Marathon inklusive dem schnellen Adidas-Schuh gewinnen, der zu dir und deinem Laufen passt.
Zu gewinnen
Freistart für den BMW Berlin-Marathon 2026 plus Top-Adidas-Laufschuh
Der 52. BMW Berlin-Marathon findet am 27. September 2026 statt. Das Event ist bereits seit Monaten ausgebucht. Zusammen mit unserem Partner Adidas verlosen wir aber jetzt ein Paket mit einem kostenlosen Startplatz und einem Adidas-Laufschuh, der perfekt zum 42,195 Kilometer langen Lauf durch die Hauptstadt passt. Welchen hochwertigen Laufschuh aus der Adidas-Familie der oder die Gewinner*in erhält, entscheidet sich nach der Verlosung. Schließlich muss der Schuh ja zum angepeilten Marathontempo und zum Lauftyp passen. An dem Gewinnspiel können nur registrierte laufen.de-Mitglieder teilnehmen. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2026.
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Titelverteidigerin Rosemary Wanjiru und Amane Beriso: Zwei weitere Weltklasse-Athletinnen am Start
Im Berliner Frauenrennen sind mit Amane Beriso und Rosemary Wanjiru zwei weitere absolute Weltklasse-Athletinnen am Start. Amane Beriso ist in Addis Abeba auch eine Trainingspartnerin von Tigst Assefa. Die 34 Jahre alte Äthiopierin sorgte beim Valencia-Marathon 2022 für eine große Überraschung, als sie lange Zeit auf Weltrekordkurs lag und dann am Ende mit 2:14:58 Stunden die zum damaligen Zeitpunkt drittschnellste je gelaufene Zeit erreichte. Nach diesem Sieg gewann sie ein Jahr später auch den WM-Marathon in einem Hitzerennen in Budapest. Nach Verletzungsproblemen möchte sie sich Amane Beriso nun in Berlin zurückmelden.
Mit Rosemary Wanjiru wird am 27. September die Titelverteidigerin beim BMW Berlin-Marathon an den Start gehen. Die 31-jährige Kenianerin lief bereits 2022 ein sehr starkes Rennen in Berlin. Damals wurde sie bei ihrem Debüt auf Anhieb Zweite mit 2:18:00. Ein halbes Jahr später gewann Rosemary Wanjiru den Tokio-Marathon. 2025 kehrte Rosemary Wanjiru zum BMW Berlin-Marathon zurück und gewann das Hitzerennen trotz extremer Erschöpfung in 2:21:05.
„Der BMW Berlin-Marathon 2026 verspricht einmal mehr eine Veranstaltung der Superlative zu werden. Rund 60.000 Teilnehmende aus etwa 160 Nationen spiegeln die enorme internationale Strahlkraft dieses Events wider. Besonders freuen wir uns über das hochklassige Elitefeld, das mit Athletinnen wie Tigst Assefa, Amane Beriso und der Titelverteidigerin Rosemary Wanjiru ein packendes Rennen verspricht. Auch aus deutscher Sicht ist bei Esther Pfeiffer eine spannende Leistungsentwicklung zu erwarten. Berlin bleibt damit Bühne für Rekorde, Emotionen und herausragende sportliche Geschichten.“, so Renndirektor Mark Milde.