BMW Berlin-Marathon
Sabastian Sawe: Wir stellen den Favoriten vor und du kannst einen Startplatz plus Adidas-Schuh gewinnen!
Sabastian Sawe ist in London mit 1:59:30 als erster Mensch einen regulären Marathon in weniger als zwei Stunden gelaufen. Wer ist der Kenianer, der seine nächste Fabelzeit in Berlin anpeilt?
Dass Sabastian Sawe ein Weltklasseläufer wurde, war lange nicht klar. Sein Talent? Lange nicht erkannt. Zwar lief der Kenianer schon in der Grundschule – wie so viele in Kenia. Besonders erfolgreich war er allerdings nicht. Auch in der Oberschule nicht.
Geboren 1995 und aufgewachsen in ärmlichen Verhältnissen in dem Dorf Cheukta nahe Eldoret zog er 2017 nach Iten um. In die Stadt, wo sich die besten kenianischen Läufer und Läuferinnen tummeln, trainieren und viele vom großen Durchbruch träumen. Sabastian Sawe versuchte sich als Mittelstreckenläufer. Doch auch hier blieben die Erfolge aus.
2024 lief Sabastian Sawe seinen ersten Marathon – und feierte gleich einen Sieg in einer Weltklasse-Zeit. In Valencia gewann der heute 31-Jährige in 2:02:05 Stunden. Im vergangenen Jahr ließ er Siege in London (2:02:27 h) und Berlin (2:02:16 h) folgen. Doch sein bisheriges Meisterstück gelang ihm dieses Jahr in London.
Schon lange hatten zahlreiche Läufer davon geträumt, der erste zu sein, der einen Marathon in weniger als zwei Stunden läuft. Allen voran Eliud Kipchoge. Der Kenianer ist einer der größten Marathonläufer aller Zeiten. Zweimal war er Olympiasieger, zweimal lief er Weltrekord.
2017 versuchte er im Rahmen eines Projektes seines Ausrüsters Nike, den Marathon in weniger als zwei Stunden zu laufen. Die Rahmenbedingungen entsprachen nicht den Regularien des Leichtathletik-Weltverbandes, sodass die Zeit nicht als Weltrekord gezählt hätte. In 2:00:25 Stunden verpasste er die magische Marke aber auch knapp. Zwei Jahre später gelang es ihm allerdings in Wien in 1:59:40 Stunden. Allerdings auch unter irregulären Bedingungen, sodass die Zeit nicht in die Weltrekordliste einging.
Aber der Beweis war erbracht: Man kann diese Distanz in weniger als zwei Stunden laufen. Die Frage war nur: Wer würde der Erste sein, dem das unter regulären Bedingungen gelang. Dem am nächsten kam der Kenianer Kelvin Kiptum, der 2023 in Chicago in 2:00:35 Stunden einen neuen Weltrekord aufstellte. Alle glaubten, er könne die Zwei-Stunden-Marke brechen. Doch dann verstarb er im Alter von gerade einmal 24 Jahren am 11. Februar 2024 bei einem Autounfall.
Und dann kann Sabastian Sawe. Und das Marathonrennen in London am 26. April 2026. Und um ehrlich zu sein, muss man noch einen anderen Läufer erwähnen, ohne den diese Leistung wohl nicht möglich gewesen wäre: der Äthiopier Yomif Kejelcha, der in London sein Marathon-Debüt feierte.
Mit dem Evo von Adidas zum Unter-Zwei-Stunden-Marathon in London. Und du kannst einen Adidas-Schuh plus Freistart beim BMW Berlin-Marathon gewinnen!
Bei seinen schnellen Rennen war Sabastian Sawe stets in den schnellsten Schuhen unterwegs, die sein Ausrüster Adidas zu bieten hat. Er trug immer den Evo in der jeweils aktuellen Ausführung. Und direkt hier kannst du einen Freistart beim eigentlich schon längst ausgebuchten BMW Berlin-Marathon inklusive dem schnellen Adidas-Schuh gewinnen, der zu dir und deinem Laufen passt.
Zu gewinnen
Freistart für den BMW Berlin-Marathon 2026 plus Top-Adidas-Laufschuh
Der 52. BMW Berlin-Marathon findet am 27. September 2026 statt. Das Event ist bereits seit Monaten ausgebucht. Zusammen mit unserem Partner Adidas verlosen wir aber jetzt ein Paket mit einem kostenlosen Startplatz und einem Adidas-Laufschuh, der perfekt zum 42,195 Kilometer langen Lauf durch die Hauptstadt passt. Welchen hochwertigen Laufschuh aus der Adidas-Familie der oder die Gewinner*in erhält, entscheidet sich nach der Verlosung. Schließlich muss der Schuh ja zum angepeilten Marathontempo und zum Lauftyp passen. An dem Gewinnspiel können nur registrierte laufen.de-Mitglieder teilnehmen. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2026.
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Angetrieben von Yomif Kejelcha zum Weltrekord
2024 lief Sabastian Sawe seinen ersten Marathon – und feierte gleich einen Sieg in einer Weltklasse-Zeit. In Valencia gewann der heute 31-Jährige in 2:02:05 Stunden. Im vergangenen Jahr ließ er Siege in London (2:02:27 h) und Berlin (2:02:16 h) folgen. Doch sein bisheriges Meisterstück gelang ihm dieses Jahr in London.
Schon lange hatten zahlreiche Läufer davon geträumt, der erste zu sein, der einen Marathon in weniger als zwei Stunden läuft. Allen voran Eliud Kipchoge. Der Kenianer ist einer der größten Marathonläufer aller Zeiten. Zweimal war er Olympiasieger, zweimal lief er Weltrekord.
2017 versuchte er im Rahmen eines Projektes seines Ausrüsters Nike, den Marathon in weniger als zwei Stunden zu laufen. Die Rahmenbedingungen entsprachen nicht den Regularien des Leichtathletik-Weltverbandes, sodass die Zeit nicht als Weltrekord gezählt hätte. In 2:00:25 Stunden verpasste er die magische Marke aber auch knapp. Zwei Jahre später gelang es ihm allerdings in Wien in 1:59:40 Stunden. Allerdings auch unter irregulären Bedingungen, sodass die Zeit nicht in die Weltrekordliste einging.
Aber der Beweis war erbracht: Man kann diese Distanz in weniger als zwei Stunden laufen. Die Frage war nur: Wer würde der Erste sein, dem das unter regulären Bedingungen gelang. Dem am nächsten kam der Kenianer Kelvin Kiptum, der 2023 in Chicago in 2:00:35 Stunden einen neuen Weltrekord aufstellte. Alle glaubten, er könne die Zwei-Stunden-Marke brechen. Doch dann verstarb er im Alter von gerade einmal 24 Jahren am 11. Februar 2024 bei einem Autounfall.
Und dann kann Sabastian Sawe. Und das Marathonrennen in London am 26. April 2026. Und um ehrlich zu sein, muss man noch einen anderen Läufer erwähnen, ohne den diese Leistung wohl nicht möglich gewesen wäre: der Äthiopier Yomif Kejelcha, der in London sein Marathon-Debüt feierte.
Als Titelverteidiger und Weltrekordler zurück an den Berliner Start
Sawe und Kejelcha trieben sich zu immer schnellerem Tempo an. Nachdem sie den Halbmarathon in 60:29 Minuten gelaufen waren, wurden sie immer schneller. Kilometer-Zeiten von unter 2:50 Minuten, ab Kilometer 35 sogar 2:45 Minuten. Erst als Sawe auf den beiden letzten Kilometern Zeiten von 2:40 Minuten lief, konnte er sich etwas absetzen und gewann in 1:59:30 Stunden, nachdem er die zweiter Rennhälfte in 59:01 Minuten gelaufen war. Kejelcha blieb bei seinem Debüt in 1:59:41 Stunden ebenfalls unter der Zwei-Stunden-Marke und auch der drittplatzierte Jacob Kiplimo (Uganda; 2:00:28 h) unterbot noch den alten Weltrekord. Was für ein Rennen!
„Ich dachte mir, dass ich vielleicht Weltrekord rennen muss, um zu gewinnen. Ich war entsprechend sehr gut vorbereitet und hatte auch die Zwei-Stunden-Barriere im Blick“, meinte Sabastian Sawe. „Yomif war sehr stark – er hat dafür gesorgt, dass ich unter zwei Stunden gelaufen bin.“
Und was noch unglaublicher ist: Die Zeit muss nicht das Limit gewesen sein für Sabastian Sawe. Andere Strecken gelten als schneller als die in London: Zum Beispiel in Berlin, Chicago oder Valencia. Und in Berlin wird Sabastian Sawe dieses Jahr an den Start gehen.
Nach Berlin kommt er als Titelverteidiger. Vergangenes Jahr lief er dort 2:02:16 Stunden – allerdings bei für einen Marathon sehr hohen Temperaturen von bis zu 25 Grad. Auch diese Zeit gehört noch zu den 20 schnellsten Marathonzeiten, die je erzielt wurden. Die Rede war von einem „Warmwetter-Weltrekord“.
„Ich freue mich sehr, zum BMW Berlin-Marathon zurückzukehren und möchte meinen Titel verteidigen. Viele fragen sich vielleicht, welche Ziele ich dieses Mal habe. Nach meinem Sieg in London und meinem Weltrekord kann ich nur sagen, dass ich mich – wie immer – so gut wie möglich vorbereiten werde, um dann in Berlin so schnell wie möglich zu laufen möchte. Ich freue mich auf die fantastische Atmosphäre des Rennens“, sagte Sabastian Sawe, der am 27. September beim BMW Berlin-Marathon starten wird. Und vielleicht wird dann ja wieder Geschichte geschrieben.