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Deutsche Marathon-Asse testen auf halber Strecke

| Redaktion laufen.de I Foto: Norbert Wilhelmi
Einige deutsche Marathon-Asse nutzten das Wochenende zum Test auf der Halbmarathon-Distanz, u.a. Julian Flügel, Phikipp Pflieger und die Hahner-Zwillinge.

Einige deutsche Marathon-Asse nutzten das Wochenende zum Test auf der Halbmarathon-Distanz, u.a. Julian Flügel, Philipp Pflieger und die Hahner-Zwillinge. Die Rennen bestritten sie aus dem vollen Training heraus.

Test geglückt – in 1:04:28 Stunden ist Marathonspezialist Julian Flügel (Team Memmert/TSG 08 Roth) am Sonntag eine persönliche Bestzeit über die Halbmarathondistanz beim Stadtlauf Berlin von Sport Scheck und BMW gelungen. Diese Leistung ist umso bemerkenswerter, als ihm dies „aus dem Training heraus“ gelang, wie die Experten es bezeichnen, wenn man nicht wie üblich vor einen Wettkampf eine weniger trainingsintensive Woche einlegt. Flügel absolvierte diesen Halbmarathon durch den Bezirk Steglitz-Zehlendorf als Formtest für den BMW Berlin-Marathon in fünf Wochen, bei dem er sich als Ziel gesetzt hat, eine Zeit unter 2:13 Stunden zu laufen, um sich damit eventuell für den Olympiamarathon kommendes Jahr in Rio zu qualifizieren. Schnellste Frau über die Halbmarathonstrecke war Karsta Parsiegla (SCC Berlin) in 1:24:29 Stunden. 6732 Teilnehmer hatten sich für diese Veranstaltung gemeldet, die traditionell als Generalprobe für den Berlin-Marathon Ende September gilt.

Gut einen Monat vor Beginn der Herbst-Marathonsaison testeten darüber hinaus eine Reihe von Athleten beim Wörthersee-Halbmarathon ihre Form. Sieger des Rennens war der Kenianer Laban Korir, der in 61:53 Minuten vor seinen beiden Landsleuten Philemon Rono (62:03 min) und David Kogei (62:14 min) im Ziel war. Als Achter folgte Philipp Pflieger (LG Telis Finanz Regensburg) in 64:48 Minuten vor Paul Schmidt (Dresden/66:1 min). Beide bereiten sich auf den Berlin-Marathon vor, der am 27. September stattfindet. Die letzten drei Wochen hatte Pflieger im Höhentrainingslager in St. Moritz an seiner Form gefeilt.

Bei den Frauen siegte Lisa Nemec (Kroatien) mit 71:05 Minuten deutlich und zeigte ordentliche Form im Hinblick auf einen geplanten Herbst-Marathon. Die Ränge zwei und drei belegten die Kenianerinnen Viola Jepchumba (72:13 min) und Esther Macharia (72:18 min). Als Sechste folgte Anna Hahner (Run2Sky/Gengenbach) mit 75:15 Minuten, Siebte wurde ihre Zwillingsschwester Lisa in 76:55 Minuten. Während Anna sich auf den Berlin-Marathon vorbereitet, wird Lisa in Frankfurt am 25. Oktober starten. „Es war eine etwas anspruchsvollere Streckenführung und dadurch gab es noch mehr See-Feeling. Ich hatte ein geniales Gefühl dank Endbeschleunigung, und bei Anna waren die Beine vom Marathontraining etwas schwer“, schrieb Lisa Hahner auf ihrer Webseite.