Die Bilder vom iWelt-Marathonlauf in Würzburg 2019

| Text: Redaktion laufen.de | Fotos: Norbert Wilhelmi

Zwei Runden durch das schöne Würzburg am Main: Das erlebten die Marathonläufer am Sonntag beim 19. iWelt-Marathon. Das Besondere: In Würzburg kann man spontan entscheiden, ob man es bei einer Runde (dem Halbmarathon) belässt oder die kompletten 42,195 Kilometer auf zwei Runden angeht. Über 4300 Läuferinnen und Läufer erreichten bei warmem Wetter das Ziel. Hier findest du die besten Bilder von Norbert Wilhelmi.

An der Spitze prägten eine erfolgreiche Titelverteidigerin und eine gelungene Wiederkehr des Siegers von 2016 den 19. iWelt-Marathon Würzburg. Friederike Schoppe (LSG Goldener Grund) wiederholte ihren Vorjahreserfolg und steigerte zugleich ihre persönliche Bestzeit auf 2:57:17 Stunden. Damit hatte sie einen deutlichen Vorsprung vor Beatrice Hirsch aus Buchholz, die mit ihren 3:11:30 und Rang zwei überglücklich war. Platz drei bei den Damen ging an Kerstin Hötte aus Bielefeld.

Ihre schnelle Zeit führte Friederike Schoppe unter anderem auf das im Vergleich zum Vorjahr deutlich stärkere Männerfeld zurück, an dem sie sich orientieren konnte. 19 Herren blieben unter der begehrten Drei-Stunden-Marke, am deutlichsten der Sieger von 2016, Johannes Arens. Der gebürtige Würzburger, der in Großbritannien studiert und für die TG Kitzingen startet, war bis Kilometer 28 Schulter an Schulter mit Titelverteidiger Marius Mayer (Swan Racing Team) unterwegs, ehe er das Tempo anzog und schlussendlich nach 2:34:21 Stunden das Ziel erreichte. Auf den letzten Metern konnte sich Jürgen Mauritz (Sulzbach-Rosenberg) noch Platz zwei vor Marius Mayer sichern.

Nicht nur die Sieger lobten die schöne Würzburger Strecke, auch viele Hobbysportler freuten sich über die gute Stimmung, für die neben dem Publikum über 20 Bands und DJs sorgten. Auch das sonnige Wetter hatte daran gehörigen Anteil, wobei es dem einen oder anderen Marathoni ein wenig zu warm wurde. Trotzdem konnte Einsatzleiter Uwe Kinstle von der Johanniter Unfallhilfe berichten, dass sein Team erfreulicherweise einen vergleichsweise ruhigen Tag verbrachte.

Mit den Temperaturen kaum zu kämpfen hatten die Halbmarathonläufer, waren sie doch größtenteils rechtzeitig im Ziel. Wenn auch natürlich nicht alle annähernd so schnell waren wie Filimon Habtemikael von der LG Karlstadt/Gambach/Lohr. Der junge Sportler aus Eritrea, der vor einigen Jahren als Flüchtling nach Deutschland gekommen ist, gehört inzwischen zur regionalen Spitze und ließ beim Würzburger Halbmarathon in 1:13:42 den nachfolgenden Markus Unsleber und René Amtmann keine Chance.

Auch die Siegerzeit bei den Damen war aller Ehren wert: Franziska Bossow aus Bielefeld gewann in 1:20:13 vor Titelverteidigerin Carolyn Pfalzgraf und Maria Leggeli. Insgesamt hatte der Halbmarathon 1536 Finisher zu verzeichnen, der Marathon 366. Zusammen mit 10-km-, Staffel-, Kinder- und Firmenläufern passierten im Rahmen der Würzburger Marathonwoche rund 4.300 Sportlerinnen und Sportler die Ziellinie.

Mit dieser Zahl ist Organisationsleiter Günter Herrmann sehr zufrieden. „Wir wollen nicht möglichst viele, sondern ausnahmslos glückliche und zufriedene Teilnehmer“, laute die Philosophie seines Organisationsteams. „Ich denke, das haben wir auch in diesem Jahr wieder geschafft und den schönsten iWelt-Marathon aller Zeiten auf die Beine gestellt“, bilanzierte er nach Zielschluss.

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