Die schönsten Bilder vom Marathon in Frankfurt

| Text: Jörg Wenig | Fotos: Norbert Wilhelmi

Im vergangenen Jahr geschlagener Zweiter, nun der große Sieger: Der Äthiopier Kelkile Gezahegn hat den 37. Mainova Frankfurt Marathon bei kühlen und teilweise sehr windigen Wetterbedingungen in 2:06:37 Stunden gewonnen. Nach einem spannenden Kopf-an-Kopf-Duell setzte sich der 22-Jährige kurz vor dem Ziel vom Kenianer Martin Kosgey ab und erreichte in 2:06:41 Stunden das Ziel vor in der brodelnden, mit 10.000 Zuschauern vollbesetzten Festhalle. Rang drei belegte der Debütant Alex Kibet (Kenia) mit 2:07:09 Stunden.

Einen Master-Weltrekord lief der sechstplatzierte Mark Kiptoo, der Frankfurt-Sieger von 2014. Der 42-jährige Kenianer war nach 2:07:50 im Ziel und verbesserte damit den Weltrekord der über 40-Jährigen um 48 Sekunden. Einen sehr starken neunten Platz belegte in dem hochklassig besetzten Rennen Arne Gabius (Therapie Reha Bottwartal). Der 37-Jährige stellte mit 2:11:45 eine deutsche Jahresbestzeit auf.

Für das hochklassigste Resultat des Tages sorgte die Siegerin: Die 33-jährige Äthiopierin Meskerem Assefa gewann das Rennen mit einem Streckenrekord von 2:20:36. Damit war sie um 25 Sekunden schneller als die bisherige Rekordlerin Meselech Melkamu (Äthiopien), die 2012 mit 2:21:01 gewonnen hatte.

In einem hochklassigen Frauen-Rennen blieb die zweitplatzierte Haftamnesh Tesfay (Äthiopien) mit 2:20:47 noch unter dem alten Streckenrekord. Auch die Drittplatzierte kam aus Äthiopien: Bedatu Hirpa war nach 2:21:32 im Ziel in der Festhalle. Katharina Heinig (Eintracht Frankfurt) lief ein überzeugendes Rennen und blieb auf Platz 14 knapp unter 2:30 Stunden. Bei den schwierigen Bedingungen erzielte die 29-Jährige mit 2:29:55 Stunden das zweitschnellste Ergebnis einer deutschen Läuferin in diesem Jahr.

Für den Mainova Frankfurt Marathon hatten 13.934 Läufer aus 103 Nationen gemeldet. Die Rahmenwettbewerbe hinzugerechnet hat der Laufklassiker am Main 26.826 Läufer bewegt – ein neuer Rekord in der 37-jährigen Geschichte. Der Mainova Frankfurt Marathon ist ein IAAF Gold Label-Rennen und gehört damit zur höchsten Kategorie im internationalen Straßenlauf.

„Wir sind mit dem sportlichen Ergebnis, der begeisternden Stimmung in der Stadt und mit den Teilnehmerzahlen sehr zufrieden“, resümierte Veranstalter Jo Schindler. Der Sportliche Leiter Christoph Kopp sagte über die Auftritte der Spitzenathleten: „Wir haben der Marathonwelt einmal mehr gezeigt, dass man in Frankfurt schnell laufen kann. Es freut mich sehr, dass endlich ein neuer Streckenrekord bei den Frauen gelungen ist. Das Zieltempo beim Halbmarathon haben wir bei den Frauen fast genau getroffen. Bei den Männern haben wir einen spannenden Zweikampf erlebt, der das Publikum begeistert hat.“

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