London-Marathon
Eliud Kipchoge läuft vor Olympia noch den London-Marathon

| Text: Jörg Wenig | Foto: VCM/Michael Gruber

Eliud Kipchoge wird am 26. April beim London-Marathon an den Start gehen. Dies gaben die Veranstalter des Rennens jetzt bekannt. Es ist nicht ausgeschlossen, dass der Kenianer in den Bereich seines Berliner Weltrekordes laufen kann. Er könnte zudem als erster Läufer den London-Marathon zum fünften Mal gewinnen.

Eliud Kipchoge wird am 26. April beim London-Marathon an den Start gehen. Dies gaben die Veranstalter des Rennens jetzt bekannt. Es ist nicht ausgeschlossen, dass der Kenianer in den Bereich seines Berliner Weltrekordes laufen kann. Er könnte zudem als erster Läufer den London-Marathon zum fünften Mal gewinnen.

Der kenianische Lauf-Superstar, der vor kurzem zum zweiten Mal in Folge zum Welt-Leichtathleten des Jahres gewählt worden war, hatte im Oktober in Wien für Furore gesorgt: Eliud Kipchoge durchbrach mit einer Fabelzeit von 1:59:40,2 Stunden als erster Läufer die Zwei-Stunden-Barriere über die 42,195-km-Distanz. Da das Rennen nicht die Voraussetzungen für die Anerkennung eines offiziellen Weltrekordes erfüllte, steht die globale Bestzeit weiterhin bei 2:01:39 Stunden. Diese Zeit war Eliud Kipchoge im September 2018 in Berlin gelaufen.

An der Themse verbesserte er in diesem Frühjahr den Streckenrekord bereits auf 2:02:37 Stunden. Eliud Kipchoge könnte zudem als erster Läufer den London-Marathon zum fünften Mal gewinnen. Sein großes Ziel im Jahr 2020 heißt allerdings Olympia. Bei den Spielen in Japan will der Kenianer zum zweiten Mal in Folge Marathon-Gold gewinnen. In der Vorbereitung auf die Olympischen Spielen schlägt er nun den gleichen Weg ein wie vier Jahre zuvor: Vor seinem Olympiasieg in Rio 2016 war Eliud Kipchoge auch in London gelaufen und hatte das Rennen gewonnen.

„Ich freue mich sehr, dass ich wieder beim London-Marathon starten kann. Und es ist mein nächstes Ziel, dort mit einem fünften Sieg Geschichte zu schreiben“, sagte Eliud Kipchoge. „Ich laufe sehr gerne in London, denn die Unterstützung der Zuschauer ist immer großartig.“