Fukuoka-Marathon: Yemane Tsegay verhindert Patrick Makaus Hattrick

| Jörg Wenig I Foto: Winter

Trotz Wind und Regen gab's am Sonntag beim 70. Fukuoka-Marathon ein hochklassiges Rennen. In dem reinen Elite-Lauf für Männer fiel die Entscheidung erst bei Kilometer 40.

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Yemane Tsegay hat die 70. Auflage des Fukuoka-Marathons gewonnen. Der 31-jährige Marathon-WM-Zweite aus Äthiopien lief bei nassen und windigen Wetterbedingungen am Sonntag 2:08:48 Stunden und verwies den Titelverteidiger Patrick Makau auf Rang zwei. Der Kenianer zeigte gemessen an den Bedingungen ebenfalls eine gute Leistung und war nach 2:08:57 Stunden im Ziel. Rang drei belegte Japans Dauer-Marathonläufer Yuki Kawauchi. In seinem achten Marathonrennen in diesem Jahr erreichte der 29-jährige Halbprofi 2:09:11 Stunden und dürfte damit gute Chancen haben, vom japanischen Leichtathletik-Verband für die Weltmeisterschaften im kommenden Jahr in London nominiert zu werden. Der Fukuoka-Marathon war der erste von drei japanischen WM-Qualifikationsrennen. Gleichzeitig war es für Kawauchi der zehnte Marathon seiner Karriere unter 2:10 Stunden.

Bei den ungünstigen Wetterbedingungen erreichte eine größere Spitzengruppe die Halbmarathonmarke nach 64:24 Minuten. In der Folge entwickelte sich ein spannendes Rennen mit mehreren Führungswechseln. Zunächst ergriff Yuki Kawauchi die Initiative, dann übernahm Melaku Abera die Spitzenposition. Der Äthiopier, der am Ende jedoch nicht über Rang elf hinauskam, wurde rund acht Kilometer vor dem Ziel von Yemane Tsegay und Patrick Makau überholt. Erst bei Kilometer 40 fiel dann die Entscheidung zugunsten von Tsegay, der eine hochklassige Marathon-Bestzeit von 2:04:48 Stunden aufweisen kann, die er bei seinem Sieg in Rotterdam 2012 aufgestellt hatte. Der frühere Weltrekordler Patrick Makau (2:03:38 h) konnte die Lücke zum Äthiopier nicht mehr schließen und verpasste damit nach zwei Siegen in Folge den avisierten Hattrick in Fukuoka.

Zwei Debütanten zahlen Lehrgeld

Hinter Tsegay, der in diesem Jahr bereits Rang drei beim Boston-Marathon belegte hatte, Makau und Kawauchi folgte der Japaner Hayato Sonoda auf Rang vier mit 2:10:40 Stunden. Danach belegten Amanuel Mesel (Eritrea/2:10:48 h), der Pole Henryk Szost (2:10:53 h) und der Kanadier Reid Coolsaet (2:10:55 h) die nächsten Plätze.

Mit James Kwambai (Kenia) war einer der großen Favoriten bereits nach der Halbmarathonmarke aus dem Rennen gegangen. Auch der Äthiopier Tariku Bekele kam nicht ins Ziel. Der Bruder von Kenenisa Bekele, der nach seinem Berlin-Marathon-Sieg inzwischen den nächsten Angriff auf den Weltrekord von Dennis Kimetto (Kenia/2:02:57 h) plant, gab das Rennen bei Kilometer 40 auf. Diesen Punkt hatte der Debütant nach knapp über 2:09 Stunden an 23. Position erreicht. Auch für den hoch eingeschätzten Debütanten Paul Kuira lief es nicht gut in Fukuoka. Der Kenianer belegte Rang 24 in 2:20:23 Stunden.

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