Gesa Krause: „Ich will noch eine WM-Medaille“

| Interview: Anja Herrlitz | Fotos: Imago

Sie ist zweimalige Europameisterin und deutsche Rekordlerin über 3000 Meter Hindernis. Sie gewann schon 2015 Bronze bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften und wurde jetzt von der laufen.de-Community zum vierten Mal in Folge zu Deutschlands „Läuferin des Jahres“ gewählt. Gesa Krause vom Silvesterlauf Trier e.V. ist eine der populärsten deutschen Leichtathletinnen. Im Interview spricht die 26-Jährige über ihre Ziele. Und du kannst hier ein von ihr handsigniertes Buch mit ihrem Triumph von Berlin gewinnen und Gesa sogar persönlich kennenlernen: Beim 29. Bitburger 0,0% Silvesterlauf in Trier kannst du zwei Tage lang die älteste Stadt Deutschlands erkunden, selbst aus dem alten Jahr laufen und mit Gesa Krause bei unserer großen Silvesterparty 2019 begrüßen.

Gewinnspiel

Hier kannst du einen von zehn 144 Seiten starken Bildbänden zur Leichtathletik-EM 2018 in Berlin gewinnen. Das Buch wurde von Gesa Krause handsigniert, die in Berlin die Goldmedaille über 3000 Meter Hindernis gewonnen hat. Über das Buch schreibt der Reutlinger General-Anzeiger: „All die fantastischen EM-Augenblicke richtig fein aufgefangen hat das Buch »Leichtathletik 2018«. Dabei werden in dem Buch mit seinen wundervollen Aktions- und Porträtfotos die sieben, meist superheißen Tage in Berlin weit mehr als in der üblichen Chronistenpflicht abgehandelt. Selten hat man so ausführlich, so spannend, so einfühlsam, aber auch kritisch Einblick in das Leben, das Training, die Hoffnungen, die Gefühle und die Wettkämpfe so vieler Athleten erhalten.“

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Gesa Krause spricht über ihren besonderen EM-Sieg in Berlin

Gesa Krause, hinter dir liegt ein Jahr mit Höhen und Tiefen. Wie fällt deine Bilanz aus?
Gesa Krause: Das letzte Jahr war mit Sicherheit kein einfaches und eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Aber was ist eigentlich einfach? Ich glaube Sport ist nicht einfach. Diese Bilderbuchgeschichten gibt es im Sport ganz, ganz selten. Das Ende mit dem Sieg in Berlin war für mich ja wie im Bilderbuch, aber der Weg dahin war alles andere als easy. Umso mehr kann ich mich aber jetzt auch freuen.

Das hat man dir ja auch in Berlin schon ein bisschen angesehen, dass das ein besonderer Sieg war …
Gesa Krause: … ja, ich bin ja eigentlich kein Mensch, der so sehr aus sich herausgeht. Aber in Berlin, das waren Emotionen pur. Das lag einerseits an der tollen Atmosphäre, andererseits aber auch daran, dass das Jahr nicht einfach war. So langsam realisiere ich, dass dieser Sieg noch bedeutender war, als ich im ersten Moment gedacht habe.

Du hast es angesprochen: Zu Beginn der Saison sind die guten Zeiten ausgeblieben. Hast du und dein Trainer analysiert, woran das lag?
Gesa Krause: Ich hatte einfach sehr, sehr hart trainiert und konnte das nicht umsetzen, weil ich mir nie genug Erholung gegönnt habe. Die Wettkämpfe waren immer zum falschen Zeitpunkt.

Und hast du mit deinem Trainer daraus Lehren gezogen?
Gesa Krause: Mit Sicherheit. Wir werden künftig noch mehr darauf hören, wie ich mich fühle. Dieses Jahr hatten wir einige Wettkämpfe geplant, und diesem Plan wollten wir treu bleiben. Ich wollte keinen Wettkampf absagen, weil ich mich nicht so fit fühle, ich war ja nicht krank. Aber vielleicht muss man das dann mal tun. Wir haben immer gehofft, dass irgendwann der Punkt kommt, an dem ich das umsetzen kann, was in meinen Beinen steckt. Der kam dann ja auch bei der EM. Aber bei den ersten Wettkämpfen der Saison war es schon frustrierend, dass ich ein Schatten meiner selbst war.

Wie war für dich dann das Gefühl, in Berlin bei der EM am Start zu stehen? Hattest du das volle Vertrauen in dich?
Gesa Krause: Ich wusste nicht, was da passiert und war angespannt. Letztes Jahr habe ich fest damit gerechnet, dass ich in Berlin den Titel holen kann und als Favoritin ins Rennen gehe. Das war dann nicht mehr so. Aber ich wusste, dass mich mein Trainer bei den Höhepunkten nie mit einer schlechten Form ins Rennen schickt. Und ich habe mich auf das Rennen gefreut. Ich wusste, dass viele Menschen dorthin gekommen sind, weil sie mich sehen wollten. Das war auch eine gewisse Verantwortung, die ich dort getragen habe. Ich war da nicht nur für mich, sondern auch für diese Leute, meinen Trainer, meine Familie und meinen Freund, die mich immer so lange entbehren. So hatte ich an dem Tag das Glück, dort laufen zu dürfen. Deswegen habe ich mich sehr darauf gefreut.

„So eine Ehrung ist dann auch eine Belohnung.“

Jetzt stehen am Ende des Jahres ja auch viele Ehrungen an. Du bist zusammen mit Marathon-Ass Tom Gröschel zu Deutschlands "Läufern des Jahres" gewählt worden und hast auch schon die Sportplakette des Landes Rheinland-Pfalz bekommen, überreicht von Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Was bedeuten diese Ehrungen für dich?
Gesa Krause: Ich finde sie schön. Denn wenn man zu Ehrungen eingeladen wird, weiß man auch, es war ein gutes Jahr. So eine Ehrung ist dann auch eine Belohnung. Man geht mit einem guten Gefühl nach Hause, und dieses Gefühl nehme ich dann diese Woche mit in das erste Trainingslager in Kenia. Denn das wird hart werden. Es ist auch eine Würdigung dessen, was man das Jahr über geleistet hat. Schade finde ich nur, dass die Würdigung mehr bei den Athleten liegt als bei den Trainern oder den Menschen, die noch darum herum sind und zu dem Erfolg beigetragen haben. Deswegen betone ich immer, dass es nicht nur mein Erfolg ist, sondern der meines Teams.

Werfen wir einen Blick voraus auf 2019 mit der WM in Doha. Welchen Stellenwert hat für dich die WM im nächsten Jahr, die sehr spät Anfang Oktober stattfinden wird?
Gesa Krause: Für mich macht der späte Zeitpunkt eigentlich keinen Unterschied. Ich habe schon oft eine Saison bis Mitte September gemacht. Jetzt ist es eben bis in die erste Oktoberwoche rein. Das erfordert eine etwas andere Planung, zum Beispiel mit einem Trainingslager mehr am Ende. Es bedeutet auch, dass die Urlaubsphase danach sehr, sehr kurz ist. Für mich wahrscheinlich nur zwei Wochen, von denen ich eine Woche wegfahre. Aber ich sehe es eher praktisch: Ich steige dann nach einer kürzeren Pause wieder mit einem höheren Niveau ein. Wichtig ist, dass ich gesund und verletzungsfrei durchkomme. Denn man hat einfach weniger Zeit, vor der Olympiasaison Wehwehchen auszukurieren.

Hast du dir für das nächste Jahr schon Ziele gesetzt?
Gesa Krause: Ich möchte meinen deutschen Rekord verbessern. Das wollte ich eigentlich dieses Jahr schon. Und nach meinem dritten Platz bei der WM 2015 will ich in Doha gerne wieder auf das Treppchen laufen. Fakt ist: Dafür muss ich definitiv schneller laufen. Ich gehe davon aus, dass man für den Finaleinzug allein eine Zeit unter 9:20 Minuten laufen muss. Vorne gibt es derzeit eine breite Spitze, die zwischen 9:00 und 9:08 Minuten läuft. Ich denke man muss in einem Meisterschaftsrennen natürlich clever laufen, aber auch schnell sein, um überhaupt vorne dabei zu sein.

Und gibt es ein ultimatives Ziel, dass du gern erreichen würdest?
Gesa Krause: Ich würde gerne die Neun-Minuten-Grenze über 3000 Meter Hindernis knacken. Aber die nächste Hürde sind erst einmal die 9:10 Minuten. Ich glaube, ich hatte vor zwei Jahren schon einmal das Niveau dafür. Aber für Bestzeiten braucht man eine perfekte Form und ein perfektes Rennen. Ich hoffe, dass das irgendwann mal zusammenkommt. Und natürlich freue ich mich auch jetzt schon sehr auf den Silvesterlauf in Trier, den mein Verein ausrichtet. Es macht immer Riesenspaß dort zusammen, mit tausenden Hobbyläufern durch die Altstadt zu rennen, die festliche Stimmung zu genießen und anschließend mit einigen von ihnen gemeinsam zu feiern.

Und so kannst du an Silvester in Trier laufen und mit Gesa Krause gemeinsam feiern

Mit Gesa Krause in Trier Silvester feiern. Gibt's doch gar nicht? Doch. Genau das kannst du jetzt hier buchen. Unser Silvester-Laufwochenende im Vier-Sterne-Hotel geht vom 30. Dezember bis 1. Januar. Inklusive Silvesterlaufteilnahme und Party mit der Europameisterin von Berlin, die viermal in Folge von der laufen.de-Community zu Deutschlands „Läuferin des Jahres“ gewählt wurde.

Hier ist Partystimmung schon vor Mitternacht garantiert: Der Bitburger 0,0% Silvesterlauf in Trier lockt am 31. Dezember mit toller Stimmung und den Stars der Szene in die älteste Stadt Deutschlands. Und anschließend wird mit den Top-Läuferinnen und -Läufern eine rauschende Silvesterparty gefeiert. Beim Lauf und bei der Feier wird auch Europameisterin Gesa Krause am Start sein. Im vergangenen Jahr ging der Sieg in Trier an Konstanze Klosterhalfen, die als wohl größtes deutsches Lauftalent gilt.

Schon ab 210 Euro pro Person: Zwei Übernachtungen im Vier-Sterne-Hotel, Silvesterlauf und Party

Du erlebst den Trierer Silvesterlauf mit VIP-Status. Du übernachtest im Doppelzimmer und erlebst das ganze Silvesterlaufprogramm wie die Athleten im Vier-Sterne-Hotel Mercure Trier direkt an der Porta Nigra. Am 30. Dezember stehen Mittagssnack und Abendessen im Kreis der Top-Athleten sowie eine Stadtführung durch die älteste Stadt Deutschlands auf dem Programm. Besichtigt werden die fast 2000 Jahre alten römischen Baudenkmäler, die allesamt zum UNESCO-Welterbe zählen: Amphitheater, Barbarathermen, Kaiserthermen, Konstantinbasilika, Porta Nigra und die Römerbrücke. Ebenfalls zum Weltkulturerbe zählt der romanische Dom und die frühgotische Liebfrauenkirche. Am 31. Dezember starten die Frauen auf dem Hauptmarkt zu fünf Kilometern, die Männer laufen von dort acht Kilometern durch die Gassen der Innenstadt. Auch möglich: Walking über fünf Kilometer. Abends steigt dann die große Silvester-Party mit den Top-Athleten um Gesa Krause im Mercure Hotel. Das Silvester-VIP-Paket umfasst zwei Übernachtungen mit Frühstück, das Startgeld für den Lauf, das Silvesterlauf-Shirt sowie Dinner und ein Begrüßungsgetränk bei der Silvesterparty am 31. Dezember. Die Anreise nach Trier organisieren díe Teilnehmer selbst. Die Preise für das VIP-Silvesterwochenende liegen bei 210 Euro (p.P. im Drei-Bett-Zimmer), 227,50 Euro (p.P. im Doppelzimmer) oder 310 Euro (p.P. im Einzelzimmer).

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Superstimmung im „Deutschen Saõ Paulo“

Der Silvesterlauf in Trier wird auch das „deutsche Saõ Paulo“ genannt, in Anlehnung an den Silvesterlauf in der brasilianischen Metropole. Den ältesten Silvesterlauf der Welt nahmen sich die Lauf-Macher in Trier 1990 zum Vorbild, als der erste Trierer Silvesterlauf gestartet wurde. Wie in Südamerika gehören Sambatrommler, Konfetti und brasilianische Schönheiten auch in Trier einfach dazu. Und damit eine unschlagbare Stimmung auf dem Ein-Kilometer-Rundkurs durch die wunderschöne Trierer Altstadt in der Nähe der Porta Nigra.

Das wissen sowohl Hobbyläufer als auch Weltklasse-Profis, die jedes Jahr in Deutschlands älteste Stadt kommen. Vergangenes Jahr wurde „Koko“ Konstanze Klosterhalfen in Trier als Siegerin gefeiert. Auf jeden Fall dabei sein wird Hindernis-Europameisterin Gesa Krause – sie startet schließlich für den Silvesterlauf Trier e.V. Also: Komm‘ an Silvester nach Trier und lerne Gesa Krause kennen!

Im Detail: Das VIP-Paket beim Silvesterlauf in Trier

  • zwei Übernachtungen inkl. Frühstück im Athletenhotel Mercure Porta Nigra
  • Einladung zur Pressekonferenz am 30.12.
  • Stadtführung am 30.12.
  • Teilnahme am Lauf am 31.12. und VIP-Ticket für den Hauptmarkt
  • Teilnahme an der Silvesterlauf-Party mit den Top-Ahtleten
  • Silvesterbuffet inkl. Begrüßungsgetränk im Hotel Mercure Porta Nigra (Getränke am Tisch werden extra berechnet)
  • Mitternachtssnack
  • Live-Musik und tolle Stimmung
  • optional: Abendessen am 30.12. im Athleten-Hotel
  • die Anreise organisieren die Teilnehmer selbst

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