Besser Trainieren
Häufige Fehler im Marathontraining und wie man sie vermeidet
Der Weg zum Marathon ist voller Entscheidungen. Viele Freizeitläufer trainieren fleißig, erreichen aber nicht ihr Ziel. Oft sind typische Trainingsfehler schuld.
Gerade im Hobbybereich werden Trainingspläne oft aus dem Internet übernommen oder Belastungen zu schnell gesteigert. Das fühlt sich kurzfristig gut an, rächt sich aber später. Wer die häufigsten Fallstricke kennt, kann früh gegensteuern und den Trainingsaufbau deutlich besser gestalten.
Zu hohe Wochenumfänge
Ein Marathonaufbau dauert Monate, und genau das macht ihn mental anspruchsvoll. Motivation schwankt, besonders wenn Fortschritte nicht sofort sichtbar sind. Viele Läufer holen sich in dieser Phase zusätzliche Reize aus anderen Sportbereichen – etwa indem sie große Lauf- oder Fußballereignisse verfolgen und dabei auch einen Blick auf Quoten und Spielverläufe werfen, wenn sie zwischendurch Hier klicken. Solche Momente können kurzfristig motivieren, ersetzen aber keine Trainingsstruktur.
Gerade die Welt der Sportwetten zeigt, wie stark Zahlen, Prognosen und Wahrscheinlichkeiten den Sport begleiten. Während dort Ergebnisse spekulativ bewertet werden, entscheidet im Marathon allein die eigene Vorbereitung. Wer das versteht, nutzt externe Sportimpulse als Motivation – nicht als Ablenkung. Ähnlich funktionieren auch andere Alternativen zur mentalen Ermüdung: (virtuelle) Lauf-Communities, Challenges in Fitness-Apps oder digitale Trainingsgruppen, die Verbindlichkeit schaffen.
Am Ende bleibt entscheidend, dass Motivation aus Fortschritt entsteht. Kleine Zwischenziele, bewusst gesetzte Wettkampfmarken und ein klarer Plan wirken nachhaltiger als jeder kurzfristige Kick von außen. Geduld, Kontinuität und ein realistischer Blick auf die eigene Leistung sind die stärksten Erfolgsfaktoren auf dem Weg zum Marathon.
Wie riskant schnelle Steigerungen sind, zeigt eine medizinische Einschätzung, in der Sportmediziner die zu rasche Belastungszunahme als häufigsten Fehler im Marathonaufbau benennen. Sinnvoller ist es, den Umfang moderat zu erhöhen und Entlastungswochen fest einzuplanen.
Falsche Tempogestaltung
Ein weiterer Bremsklotz ist das Training im falschen Tempo. Viele Einheiten werden zu schnell gelaufen, vor allem die lockeren Dauerläufe. Dadurch fehlt die klare Trennung zwischen Belastung und Erholung.
Ein gutes Zeichen für richtiges Tempo ist die Sprechfähigkeit: Wenn ganze Sätze möglich sind, stimmt meist auch die Intensität. Tempoläufe haben ihren Platz, sollten aber gezielt eingesetzt werden. Wer ständig am Limit trainiert, sammelt Ermüdung statt Form.
Regeneration wird unterschätzt
Regeneration ist kein Bonus, sondern Trainingsbestandteil. Trotzdem wird sie häufig geopfert, wenn der Alltag stressig wird oder ein Lauf „nachgeholt“ werden soll. Die Folgen zeigen sich schneller, als vielen lieb ist.
Schon kurze Pausen können messbare Effekte haben: Ein Trainingsunterbruch von mindestens sieben Tagen kann bei Freizeitläufern zu einem Leistungsverlust von etwa 5–8 % führen, wie eine Auswertung zu Trainingsunterbrechungen zeigt. Umso wichtiger sind Schlaf, lockere Tage und bewusste Entlastung.