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Zürich: Katharina Heinig verpasst Olympia-Chance

| von Jörg Wenig | Bild: Imago
Katharina Heinig hat beim Zürich-Marathon die Chance auf eine Olympia-Teilnahme verpasst. Sie gab das Rennen unterkühlt nach 26 Kilometern auf.
Auf der Jagd nach der Olympianorm ist Katharina Heinig bei Eiseskälte sowie Graupel- und Schneeregen beim Zürich-Marathon nicht ins Ziel gekommen. Die 26-jährige Läuferin, die für Eintracht Frankfurt startet, gab das Rennen nach rund 26 Kilometern in Führung liegend aufgrund einer Unterkühlung auf.
Mit persönlichen Bestzeiten über die 10-km- und Halbmarathondistanz hatte Katharina Heinig in den vergangenen beiden Monaten gezeigt, dass sie im Marathon auf dem Weg war zu einer Zeit unter 2:30 Stunden. Mit einem solchen Ergebnis hätte sie Chancen gehabt, für die Olympischen Spiele in Rio nominiert zu werden. Doch das extrem schlechte Wetter machte der Läuferin in Zürich einen Strich durch die Rechnung.
 
An der Halbmarathonmarke lag Katharina Heinig mit einer Zeit von 1:16:53 Stunden deutlich in Führung vor der Titelverteidigerin Yoshiko Sakamoto (Japan/1:18:04) und der Belgierin Alemitu Bekele (1:18:49). Doch die Zwischenzeiten deuteten nicht auf eine Zeit unter der Olympianorm von 2:30:30 Stunden hin. Zuvor hatte bereits die Schwedin Isabellah Andersson aufgegeben, die anfangs gemeinsam mit Katharina Heinig führte. Keine der Topläuferinnen kam in Zürich ins Ziel. Für Katharina Heinig war das Rennen nach 26 km beendet. Am Ende gab es einen Schweizer Sieg durch Daniela Aeschbacher in 2:47:40.
 
Bei den Männern setzte sich der Japaner Yuki Kawauchi mit 2:12:04 Stunden vor Abere Belay (Äthiopien/2:13:09) und Julien Lyon (Schweiz/2:16:17) durch.