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Jetzt wählen: Die Profiläufer des Jahres 2015

| von Christian Ermert und Martin Neumann | Fotos: Imago, Norbert Wilhelmi
Jetzt die Profiläufer des Jahres wählen und mit etwas Glück einen Jahresvorrat Krombacher Alkoholfrei gewinnen.

2015 war ein gutes Jahr für Deutschlands Spitzenläufer. Arne Gabius hat beim Frankfurt-Marathon den deutschen Rekord im Marathon verbessert, Gesa Felicitas Krause bei den Weltmeisterschaften in Peking Bronze über 3000 Meter Hindernis gewonnen. Mit Alina Reh strebt ein junges Talent nach oben, Fabienne Kohlmann ist konstant im Bereich unter zwei MInuten über 800 Meter angekommen. Und die Hahner-Twins machen uns weiter Freude. Und das sind nur einige der Höhepunkte des Jahres 2015. Jetzt bist du dran: Hier kannst du bis zum 8. November 2015 abstimmen, wer dein Läufer und deine Läuferin des Jahres 2015 ist.

Wer gewonnen hat, wird am 14. November auf der großen Läufer-Gala in der Krombacher Brauerei in Kreuztal bei Siegen verkündet. Dort haben einige von euch die Möglichkeit, unsere drei Kandidaten persönlich kennenzulernen und einige der besten deutschen Läufer zu treffen und mit ihnen einen Lauf durch die Siegerländer Wälder zu machen. Unter allen Teilnehmern an der Abstimmung verlosen wir 25-mal zwei kostenlose Tickets zu der Veranstaltung und einen Jahresvorrat Krombacher Alkoholfrei.

Schau dir unsere Vorschläge an und stimme dann ab, wer deine Profiläuferin und dein Profiläufer des Jahres ist. Entweder, indem du mit dem Formular ganz unten deine Stimme abgibst, oder indem du mit der Facebook-Kommentar-Funktion zu diesem Artikel deinen Favoriten benennst. Dabei kannst du selbstverständlich auch Athleten vorschlagen, die noch nicht auf unserer Liste stehen. Die drei Läuferinnen und Läufern mit den meisten Stimmen kommen dann in die Endrunde, in der unsere Jury auwählt, wer die "Profiläufer des Jahres" 2015 sind.

Zur Jury gehören dieses Jahr Wolf-Dieter Poschmann (ehemaliger Top-Läufer und ZDF-Sportmoderator), Jan Fitschen (ehemaliger Top-Läufer und 10.000-Meter-Europameister von 2006), Joey Kelly (Ex-Popstar und Extremsportler), Idriss Gonschinska (DLV-Cheftrainer), Dr. Matthias Reick (für die Hobbyläufer zuständiger DLV-Vizepräsident), Dr. Franz-Josef Weihrauch (Leiter Kommunikation und Öffentlichskeitsarbeit Krombacher Brauerei), Frank Lebert (Geschäftsführer der Deutschen Leichtathletik-Marketing GmbH) und Christian Ermert (Chefredakteur laufen.de).

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Bronze war Gold wert: Gesa Felicitas Krause nahm im WM-Finale von Peking das Herz in beide Hände, hielt sich immer in der Spitzengruppe auf und stürmte in 9:19,25 Minuten auf Platz drei über 3000 Meter Hindernis. Nur wenige Hundertstel fehlten der 23-Jährigen zum Titel. Für die deutschen Bahnläufer war es die erste Medaille bei globalen Titelkämpfen seit Nils Schumanns 800-Meter-Olympiasieg 2000 in Sydney. Die letzte WM-Medaille hatte es 1991 in Tokio durch Hauke Fuhlbrügge (1500 m) gegeben.
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Nach zwölf Jahren ist endlich wieder eine deutsche 800-Meter-Läuferin unter zwei Minuten geblieben. Fabienne Kohlmann unterbot die Marke erstmals am 10. Juli mit 1:59,54 Minuten als Dritte der Universiade in Gwangju (China). Bis zum Ende der Saison steigerte die 25-Jährige ihre Bestmarke sogar bis auf 1:58,34 Minuten (Rang zehn in der Welt) und blieb in sechs Rennen unter den „magischen“ zwei Minuten.
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Welch ein starkes Comeback beim Frankfurt-Marathon! Nach einem im Frühjahr erlittenen Ermüdungsbruch und zwei Jahre nach ihrem letzten gefinishten Marathon steigerte Lisa Hahner am Main ihre Bestzeit um rund anderthalb Minuten auf 2:28:39 Stunden. Dabei lief die 25-Jährige die zweite Hälfte sogar einige Sekunden schneller als die erste. Die Deutsche Meisterin ist damit aktuell die schnellste deutsche Marathonläuferin des Jahres.
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Deutschlands großes Lauf-Talent rannte 2015 in der Erfolgsspur. Mitte Juli gewann sie bei der U20-EM in Eskilstuna (Schweden) binnen 24 Stunden die Titel über 3000 und 5000 Meter. Eine Woche später setzte sich die 18-Jährige bei den Deutschen Meisterschaften in Nürnberg über 5000 Meter als Solistin gegen 27 Konkurrentinnen durch und gewann ihren ersten DM-Titel in der Frauenklasse. Bei ihrem Sieg steigerte Reh, die von 2016 an für den SSV Ulm 1846 starten wird, ihren eigenen deutschen U20-Rekord um fast fünf Sekunden auf 15:51,48 Minuten. Dabei gewann sie gegen Seriensiegerin Sabrina Mockenhaupt.
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Mit 2:30:19 Stunden war Anna Hahner beste deutsche Läuferin beim Berlin-Marathon. Im Frühjahr belegte die 25-Jährige Platz fünf beim Wien-Marathon in 2:30:50 Stunden. Einen Olympia-Test absolvierte sie Mitte Juli beim Rio-Marathon, den sie als Trainingslauf bestritt und in 2:38:42 Stunden als Zweite beendete. Die Norm von 2:28:30 Stunden, um im August 2016 beim Olympia-Marathon an selber Stelle dabei zu sein, fehlt ihr allerdings noch.
Und mit Glück einen Jahresvorrat Krombacher Alkoholfrei gewinnen

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Und mit Glück einen Jahresvorrat Krombacher Alkoholfrei gewinnen

Alkoholfreies Bier ist ein ideales Getränk für die schnelle Regeneration nach dem Lauf. Denn es ist isotonisch, enthält Kohlenhydrate und den Mineralstoff Kalium, der dafür sorgt, dass der Körper leere Energiespeicher schnell wieder auffüllt. Wir verlosen unter allen Teilnehmern an der Wahl einen Jahresvorrat der Alkoholfreien von Krombacher – bestehend aus 12 Kisten im Wert von insgesamt 180 Euro. Der Gewinner bekommt einen Kasten im Monat; abwechselnd Krombacher Alkoholfrei, Krombacher Weizen Alkoholfrei, Krombacher Radler Alkoholfrei und Krombacher Weizen-Zitrone Naturtrüb Alkoholfrei.

180,00 €

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Der im Rheingau lebende Langstreckler schafft es, Hochleistungssport und einen 30-Stunden-Job zu vereinbaren. „Wenn man so will, habe ich zwei Dreiviertel-Stellen“, sagt der Betriebswirt. Trotz der Doppelbelastung schaut Julian Flügel auf eine starke Saison zurück. Beim Berlin-Marathon steigerte der 29-Jährige seine Bestzeit auf 2:13:57 Stunden. Im Vorfeld hatte er bereits seinen Halbmarathon-Hausrekord verbessert: auf 64:28 Minuten.
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So schnell hat noch kein deutscher U23-Läufer die Halbmarathonstrecke bewältigt. Hendrik Pfeiffer benötigte Anfang Oktober in Köln für die 21,0975 Kilometer nur 63:40 Minuten. Damit steigerte der Wattenscheider den mehr als 20 Jahre alten deutschen U23-Rekord gleich um 26 Sekunden. Netter Nebeneffekt: Der 22-Jährige blieb außerdem fünf Sekunden unter der EM-Norm. Kommenden Sommer werden in Amsterdam erstmals die Europameister im Halbmarathon ermittelt.
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Der Friedrichshafener ist 2015 in der 5000-Meter-Weltspitze angekommen. 13:10,94 Minuten lief Richard Ringer im Juli in Heusden (Belgien). Der letzte deutsche Läufer, der schneller über zwölfeinhalb Runden war, ist kein Geringerer als Dieter Baumann. Der Olympiasieger von 1992 lief vor 13 Jahren 13:07,40 Minuten. Schon in der Hallensaison hatte Richard Ringer, der halbtags als Controller arbeitet, einen starken Eindruck hinterlassen. Bei der Hallen-EM in Prag belegte er über 3000 Meter Rang fünf. Zudem setzte er sich bei der Team-EM in Cheboksary (Russland) über dieselbe Distanz durch.
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Er hat seine Rekord-Ankündigung wahr gemacht: Arne Gabius brauchte nur zwei Marathonrennen, um sich in den Rekordlisten zu verewigen. 2:08:33 Stunden lief der 34-Jährige beim Frankfurt-Marathon und steigerte damit den 27 Jahre alten deutschen Rekord von Jörg Peter um 14 Sekunden. Die erste Hälfte lief er dabei in 63:23 Minuten. Schneller war in diesem Jahr kein anderer deutscher Langstreckler auf der Halbmarathon-Distanz. Nur der WM-17. über 10.000 Meter selbst war flotter: 62:34 Minuten lief Arne Gabius im März. Seine tolle Saison hatte der gebürtige Hamburger Ende Januar in Düsseldorf mit dem deutschen Hallenrekord über 5000 Meter (13:27,53 min) eingeläutet.
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Gleich bei seinem ersten gefinishten Marathon legte der Regensburger eine Klassezeit hin. Mit 2:12:50 Stunden wurde Philipp Pflieger in Berlin zum drittschnellsten deutschen Marathonläufer seit dem Jahr 2000. Zur Olympianorm fehlten ihm in der Hauptstadt lediglich 35 Sekunden. Außerdem stellte der 28-Jährige in der abgelaufenen Saison auch im Halbmarathon (63:51 min) und über 10 Kilometer (28:54 min) neue Bestzeiten auf.