ASICS-Studie
Laufen in Corona-Zeiten: Antworten auf die wichtigsten Einsteiger-Fragen

| Text: Christian Ermert | Fotos: ASICS

Was wir alle beobachtet haben, wurde jetzt durch eine von ASICS initiierte Studie belegt: Seit Corona da ist, wird mehr gelaufen. Und diejenigen, die im Lockdown zu Beginn der Pandemie angefangen haben, wollen weitermachen. Aber als Laufeinsteiger haben sie viele Fragen. Die wichtigsten davon beantworten wir hier.

Gehörst auch zu denjenigen, die mehr laufen, seit Corona da ist? Was wir alle seit März in den Parks und Wäldern beobachtet haben, ist jetzt auch durch eine Studie belegt: Während der Kontaktbeschränkungen und Geschäftsschließungen zu Beginn der Corona-Pandemie haben überdurchschnittlich viele Menschen in Deutschland mit dem Laufen begonnen. Und die große Mehrheit von denen will das Laufen auch zukünftig als gesunde Gewohnheit noch stärker in ihren Alltag integrieren. Das zeigt eine vom Sportartikelhersteller ASICS initiierte Untersuchung, die auf Daten der ASICS Runkeeper-App beruht: 84 Prozent der Teilnehmer, die während des Lockdowns mit dem Laufen begonnen oder wieder begonnen haben, wollen auch in Zukunft weiterhin oder sogar mehr laufen. Die Befragung der Läufer hat aber auch ergeben, dass es unter den Corona-Läufern viele offene Fragen rund ums Laufen gibt. Die wichtigsten drei beantworten wir hier.

#1 Wie bleibe ich motiviert?

Mit dem Laufen anzufangen ist meist gar nicht so schwer, das Dranbleiben, wenn die Anfangseuphorie vorbei ist, schon. Wenn du das schaffst, dann ist das echt super. Belohne dich doch einfach mal. Mit einer Massage, einem Saunabesuch, einem schicken Laufshirt, einer Hose oder einer Jacke. Oder einfach mit einer Tasse Tee und einem Buch auf dem Sofa. Wer leistet, muss auch entspannen.

Und danach hast du sicher noch mehr Lust auf die nächste Laufrunde. Auf der solltest du dich auch mal selbst überraschen: Mit Änderungen in deinem Trainingsprogramm, indem du neue Strecken, Geschwindigkeiten und Laufformen wie Bergsprints ausprobierst. „Mich motiviert es ungeheuer, wenn ich meine Trainingsroutine durchbreche und auf schönen Trails tolle Landschaften entdecke“, verrät beispielsweise Sandra Blanz. Die ASICS-Frontrunnerin aus Köln hat 2018 beim Trans Alpine Run die Alpen überquert, gibt sich aber auch mit weniger hohen Bergen zufrieden. „Ein Lauf-Ausflug in die Eifel oder ins Bergische Land sorgt bei mir auch immer wieder für neue Motivation.“

Auch ganz wichtig: Plane deine Laufeinheiten frühzeitig und vermerke sie sie in deinem Terminkalender. So bereitest du dich bereits mit dem Eintragen gedanklich aufs Laufen vor. Vor allem erhöht sich dadurch aber die Verbindlichkeit. Geschäftstermine und Verabredungen mit Freunden lässt du ja auch nicht einfach so platzen, oder? Und noch ein Tipp für mehr Spaß am Laufen: Versuch doch mal in einer App wie dem Runkeeper von ASICS mit deinem GPS-Track Muster zu erzeugen.

Das motiviert Läufer in der Corona-Krise

  • 48 % wollen einfach mal raus kommen
  • 46 % bauen beim Laufen Stress ab
  • 33 % lassen den Alltag hinter sich und bekommen den Kopf frei
  • 22 % werden durchs Laufen glücklichere Menschen

Die Zahlen hat eine vom Sportartikelhersteller ASICS initiierte Untersuchung ergeben, die auf Daten und einer Befragung innerhalb der ASICS Runkeeper-App beruht.

#2 Wie finde ich den richtigen Laufschuh?

Entscheidend ist eine Analyse deines Laufstils in einem Store mit qualifiziertem Personal und Top-Technik. Um aus dem riesigen Angebot an Laufschuhen eine sinnvolle Vorauswahl treffen zu können, muss der Fachverkäufer einiges über dich wissen: Körpergewicht, Trainingszustand, sportliche Ziele, Beschaffenheit des Untergrunds, auf dem du vorwiegend trainierst, ob du Einlagen benötigst und ob du derzeit Schmerzen oder Probleme beim Laufen hast.

Nach dem theoretischen Teil folgt das Wichtigste – die Anprobe: Achte darauf, dass der Schuh so groß ist, dass deine Zehen genügend Platz haben. Dazu prüfst du, ob dein Daumen zwischen den großen Zeh und die Schuhspitze passt. Achte darauf, dass du deinen Fuß auf und ab bewegen kannst.

Für viele Läufer gut geeignete, seit Jahren bewährte und mit innovativer Technik immer weiter verbesserte Modelle sind der GEL-Cumulus 22 und der der GEL-Kayano 27 von ASICS. Der Gel-Kayano kann besonders Läufern empfohlen werden, die bei der Abrollbewegung Unterstützung vom Schuh benötigen. Diesen Stabilschuh-Klassiker gibt es mittlerweile in der 27. Auflage. Und der Gel-Cumulus 22 setzt auch bereits seit über 20 Jahren Maßstäbe. Mit dem neutralen Schuh hast du dann jede Menge Spaß am gesunden Laufen, wenn du abrollst, ohne dabei zu stark im Fußgelenk abzuknicken.

Übrigens: Die meisten Läufer laufen mit einem Schuh, der nicht zu ihnen passt. Schmerzen und unsicheres Laufen sind da vorprogrammiert. Diese Situation möchte ASICS durch die Feel the Difference Tour ändern. ASICS-Experten besuchen mit SPORT 2000 ausgewählte Händler in Deutschland, um dort interessierte Lauf-Fans zu treffen und zu beraten. Nimm jetzt teil und finde auch du deinen perfekten Laufschuh! Alle Event-Daten findest du hier.

#3 Wie setze ich mir realistische Ziele?

Wer clever ist, setzt sich seine Ziele so, dass er jede Woche mit dem Erreichen von Zwischenzielen kleine Siege feiern kann. Wichtig ist aber auch, dass das große Ziel erreichbar bleibt. Wie wäre es beispielsweise mit dem Ziel, 30 Minuten am Stück zu laufen? Sobald du das erreicht hast, kannst du dein nächstes Ziel ein Stück höher schrauben. 35, 40, 45 Minuten am Stück – so hast du oft Gelegenheiten, stolz auf dich zu sein.

Und noch etwas ist wichtig: Deine Ziele sollten zu deinem Alltag passen und sich mit dem Zeitbudget verwirklichen lassen, das dir zur Verfügung steht. „Ein Einsteiger wird nicht in drei Monaten einen Marathon laufen“, erklärt unser Experte und ASICS-Frontrunner Carsten Eich. Und der weiß, wovon er spricht, schließlich hält er seit über 20 Jahren den deutschen Rekord im Halbmarathon. Sein Ratschlag: „In drei Monaten ist es für Einsteiger machbar, eine Stunde am Stück zu laufen.“ Das ist dann eins der smarten Ziele, die sich jeder für sich selbst setzen kann und die fünf Eigenschaften haben sollten: Ein gutes Ziel ist spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert. Und sobald du dir dein Ziel gesetzt hast, kannst du dich auf die Suche nach dem perfektem Trainingsprogramm machen, mit dem du es erreichen wirst.

Egal ob kleine oder große Ziele: Wichtig ist, dass man Spaß am Laufen hat und dass es uns gut tut. Als Unternehmen mit japanischen Wurzeln und seit jeher einer sehr fürsorglichen Betreuung seiner Sportler hat ASICS mit Bedacht das Akronym (Anima Sana in Corpore Sano) als Firmennamen gewählt: Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper. Und deshalb hat ASICS auch die Studie und die Feel the Difference Tour initiiert, mit der in diesen Corona-Zeiten gerade Lauf-Einsteiger motiviert und unterstützt werden sollen.

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