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Marathon-Rückblick 2015: Rekorde, Tränen und lockere Schuhsohlen

| Jörg Wenig I Fotos: Norbert Wilhelmi, Imago
Ein neuer deutscher Rekord, ein beflügelter Sieg beim Berlin-Marathon und vieles mehr hatte das vergangene Marathon-Jahr zu bieten. In unserem großen Rü

Ein neuer deutscher Rekord, ein beflügelter Sieg beim Berlin-Marathon und vieles mehr hatte das vergangene Marathon-Jahr zu bieten. In unserem großen Rückblick haben wir euch die Highlights aus 2015 zusammengestellt. Dazu gibt es umfangreiche Statistiken über die Top-Läufer und die schnellsten Strecken der Welt.

Kipchoge Berlin
Eliud Kipchoge war der Marathonläufer des Jahres 2015. Mit einer Zeit von 2:04:00 Stunden stellte er in Berlin die Jahresweltbestzeit auf.
Ob die Statistiken in den nächsten Wochen gegebenenfalls geändert werden müssen, bleibt abzuwarten. Die internationale Anti-Doping-Agentur WADA will dann einen weiteren Bericht vorlegen. Im Jahr 2015 gab es zwei prominente Dopingfälle, die den Marathon betrafen: Die Russin Mariya Konovalova, die als Zweite des japanischen Nagoya-Marathons mit 2:22:27 Stunden den Master-Weltrekord (Altersklasse ab 40 Jahre) von Irina Mikitenko gebrochen hatte, und die Ukrainerin Tetyana Gamera-Shmyrko, die nach einem fünften Platz bei Olympia 2012 dreimal in Folge den Osaka-Marathon gewann.

Männer: Eliud Kipchoge dominiert, Aufwärtstrend im Sog von Arne Gabius

Nach Weltrekorden 2013 und 2014 sowie drei beziehungsweise zwei Zeiten von unter 2:04 Stunden in jenen beiden Jahren setzte sich dieser Höhenflug in den vergangenen zwölf Monaten nicht fort. Acht Zeiten von unter 2:05 Stunden gab es noch 2014, zuletzt waren es nur noch drei. Einige der Stars konnten im vergangenen Jahr aus unterschiedlichen Gründen ihr Potenzial nicht umsetzen. Äthiopiens große Hoffnung, Kenenisa Bekele, ging im Januar beim Dubai-Marathon verletzt aus dem Rennen und ist bis heute noch nicht in Topform.

SohleKipchoge
Während des Berlin-Marathons sind Eliud Kipchoge die Innensohlen aus seinem Schuh gerutscht - und verhinderten so vielleicht einen neuen Weltrekord.
Die am hochkarätigsten besetzten City-Marathonrennen fanden einmal mehr in London im Frühjahr und in New York im Herbst statt. An der Themse siegte Eliud Kipchoge - er ist nun schon zwei Jahre im Marathon ungeschlagen und hat in Folge Rotterdam, Chicago, London und Berlin gewonnen - mit 2:04:42 knapp vor Kipsang (2:04:47) und Kimetto (2:05:50). In New York war im November der Kenianer Stanley Biwott mit 2:10:34 vorne.
Arne Gabius Frankfurt
Arne Gabius stellte in Frankfurt mit einer Zeit von 2:08:33 einen neuen deutschen Rekord auf.
Arne Gabius (LT Haspa Marathon Hamburg) sorgte mit seinem Rekordrennen in Frankfurt für den größten deutschen Erfolg im Männer-Marathon seit dem sensationellen Gewinn der olympischen Bronzemedaille von Stephan Freigang 1992 in Barcelona. Die 2:08:33 des 34-Jährigen dürften dabei sicher noch nicht das Ende der Fahnenstange sein. Erstmals seit Olympia 2000 in Sydney wird mit Arne Gabius wieder ein deutscher Läufer bei den Spielen den Marathon laufen. Zuvor wird er noch bei einem Frühjahrs-Klassiker an den Start gehen.
PhilippPflieger Berlin
Philipp Pflieger kam in Berlin nach 2:12:50 Stunden ins Ziel und verpasste die Olympia-Norm damit nur um 35 Sekunden.
Während der EM-Achte von 2014, André Pollmächer (Rhein-Marathon Düsseldorf), im vergangenen Jahr einmal mehr Verletzungspech hatte und ein Karriereende absehbar ist, bleibt abzuwarten wie sich Steffen Uliczka (SG TSV Kronshagen-Kieler TB) im Marathon weiter entwickelt. Nach einem misslungenen Marathon-Debüt in Hamburg (2:20:19) will er schon sehr bald einen neuen Anlauf nehmen.

Marathon-Statistik der Männer

Die schnellsten Zeiten 2015
2:04:00    Eliud Kipchoge        KEN        Berlin        27.9.
2:04:42    Kipchoge (2)                    London    26.4.
2:04:47    Wilson Kipsang        KEN        London    26.4.
2:05:21    Eliud Kiptanui            KEN        Berlin        27.9.
2:05:28    Berhanu Lemi            ETH        Dubai        23.1.
2:05:49    Mark Korir            KEN        Paris        12.4.
2:05:50    Dennis Kimetto        KEN        London    26.4.
2:05:52    Lelisa Desisa            ETH        Dubai         23.1.
2:05:52    Stephen Chebogut        KEN        Eindhoven    11.10.
2:05:58    Deribe Robi            ETH        Eindhoven    11.10.
2:06:00    Endeshaw Negesse        ETH        Tokio        22.2.
2:06:00    Mark Kiptoo            KEN        Eindhoven    11.10.
2:06:06    Deribe Robi            ETH        Dubai        23.1.
2:06:11    Wilson Erupe            KEN        Seoul        15.3.
2:06:13    John Mwangangi         KEN        Valencia    15.11.

Die besten Deutschen
2:08:33     Arne Gabius        LTH Marathon Hamburg    Frankfurt    25.10.
2:12:50     Philipp Pflieger    LG TF Regensburg        Berlin        27.9.
2:13:57     Julian Flügel        TSG 08 Roth            Berlin        27.9.

Die besten Zeiten aller Zeiten
2:02:57    Dennis Kimetto    KEN    Berlin            28.9.2014
2:03:13    Emmanuel Mutai    KEN    Berlin            28.9.2014
2:03:23     Wilson Kipsang    KEN    Berlin            29.9.2013
2:03:38    Patrick Makau        KEN    Berlin            25.9.2011
2:03:42    Kipsang (2)            Frankfurt        30.10.2011
2:03:45    Kimetto (2)         KEN    Chicago        13.10.2013
2:03:52    Mutai (2)        KEN    Chicago         13.10.2013
2:03:59    Haile Gebrselassie    ETH    Berlin            28.9.2008
2:04:00    Eliud Kipchoge    KEN    Berlin            27.9.2015    
2:04:05    Kipchoge (2)            Berlin            29.9.2013
2:04:11        Kipchoge (3)        KEN    Chicago        12.10.2014
2:04:15    Geoffrey Mutai        KEN    Berlin            30.9.2012        
2:04:16    Kimetto (3)             Berlin            30.9.2012
2:04:23    Ayele Abshero        ETH    Dubai            27.1.2012
2:04:26    Gebrselassie (2)        Berlin            30.9.2007

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Frauen: Starke Newcomerin Gladys Cherono, Lisa Hahner schnellste Deutsche

Die Entdeckung des Jahres im Frauen-Marathon war Gladys Cherono. Die Kenianerin lief zunächst in Dubai ein beeindruckendes Debüt über die 42,195 km und musste sich dabei im Endspurt der Äthiopierin Aselefech Mergia um lediglich eine Sekunde geschlagen geben. Mit 2:20:03 erzielte die inzwischen 32-Jährige auf Anhieb eine Weltklassezeit und lief das drittschnellste Debüt aller Zeiten. In ihrem zweiten Marathon in Berlin steigerte sich Gladys Cherono auf 2:19:25. Mit der elftschnellsten je gelaufenen Zeit wurde sie zur siebtschnellsten Läuferin der Marathongeschichte. Auf einem rekordkonformen Kurs war keine Athletin seit April 2012 schneller als Cherono in Berlin.

Gladys Cherono Berlin
Die Entdeckung des Jahres im Frauen-Marathon war Gladys Cherono. In Berlin war sie mit einer Zeit von 2:19:25 Stunden die schnellste Frau.
Während Sabrina Mockenhaupt nach einem Fußbruch keine Chance mehr hat, sich im Marathon noch für Rio zu qualifizieren, dürften Anna und Lisa Hahner im Frühjahr einen weiteren Anlauf unternehmen. Sollte die Äthiopierin Fate Tola (LG Braunschweig), die in Berlin 2:28:24 gelaufen war, rechtzeitig die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten, könnte sie bei Olympia starten.

Marathon-Statistik der Frauen

Die schnellsten Zeiten 2015
2:19:25    Gladys Cherono        KEN    Berlin        27.9.
2:19:52    Mare Dibaba            ETH    Xiamen    3.1.
2:20:02    Aselefech Mergia        ETH    Dubai        23.1.
2:20:03    Cherono (2)             KEN    Dubai        23.1.
2:20:21    Lucy Kabuu            KEN    Dubai        23.1.
2:20:48    Aberu Kebede            ETH    Berlin        27.9.
2:20:59    Shure Demise            ETH    Dubai        23.1.
2:21:17    Aberu Kebede            ETH    Dubai        23.1.
2:21:56    Mulu Seboka            ETH    Dubai        23.1.
2:22:08    Eunice Kirwa            BRN    Nagoya    8.3.
2:22:48    Sairi Maeda            JPN    Nagoya    8.3.
2:22:51    Tadelech Bekele        ETH    Dubai        23.1.
2:23:06    Aliaksandra Duliba        BLR    Dubai        23.1.
2:23:12    Gulume Tollesa        ETH    Frankfurt    25.10.
2:23:12    Dinknesh Mekash         ETH    Frankfurt    25.10.

Die besten Deutschen
2:28:39     Lisa Hahner             Run2Sky/Gengenbach   Frankfurt    25.10.
2:30:19     Anna Hahner            Run2Sky/Gengenbach    Berlin    27.9.
2:30:40     Sabrina Mockenhaupt     LG Sieg        Valencia    15.11.
2:33:54     Mona Stockhecke         LTH Marathon Hamburg    Frankfurt 25.10.

Fate Tola (LG Braunschweig) lief am 27. September in Berlin 2:28:24. Die Äthiopierin hat die deutsche Staatsbürgerschaft beantragt.

Die besten Zeiten aller Zeiten
2:15:25    Paula Radcliffe     GBR        London    13.4.2003
2:17:18    Radcliffe (2)                 Chicago    13.10.2002
2:17:42    Radcliffe (3)                 London    17.4.2005
2:18:37    Mary Keitany        KEN        London    22.4.2012
2:18:47    Catherine Ndereba     KEN        Chicago    7.10.2001
2:18:56    Radcliffe (4)                London    14.4.2002
2:18:58    Tiki Gelana        ETH        Rotterdam    15.4.2012
2:19:12    Mizuki Noguchi    JPN        Berlin        25.9.2005
2:19:19    Irina Mikitenko        GER        Berlin        28.9.2008
2:19:19    Keitany (2)                London    17.4.2011
2:19:25    Gladys Cherono    KEN        Berlin        27.9.2015
2:19:26    Ndereba (2)                Chicago    13.10.2002
2:19:31    Aselefech Mergia    ETH        Dubai        27.1.2012
2:19:34    Lucy Kabuu        KEN        Dubai        27.1.2012
2:19:36    Deena Kastor         USA        London    23.4.2006

Die schnellsten City-Marathonläufe der Männer*

*Gewertet wird der Durchschnitt der jeweils zehn schnellsten je erzielten Zeiten des Rennens.

1. BERLIN        2:03:49,2
2:02:57    Kimetto        KEN    2014
2:03:13    E. Mutai    KEN    2014
2:03:23    Kipsang    KEN    2013
2:03:38    Makau        KEN    2011
2:03:59    Gebrselassie    ETH    2008
2:04:00    Kipchoge    KEN    2015
2:04:05    Kipchoge    KEN    2013
2:04:15    G. Mutai    KEN    2012
2:04:16    Kimetto        KEN    2012
2:04:26    Gebrselassie    ETH    2007

2. CHICAGO        2:04:39,8
2:03:45    Kimetto        KEN    2013
2:03:52    E. Mutai    KEN    2013
2:04:11    Kipchoge    KEN    2014
2:04:28    Kitwara        KEN    2014
2:04:32    Chumba    KEN    2014
2:04:38    Kebede        ETH    2012
2:04:52    Lelisa        ETH    2012
2:05:16    Kitwara        KEN    2013
2:05:27    Regassa    ETH    2012
2:05:37    Mosop        KEN    2011

3. DUBAI        2:04:45,9
2:04:23    Abshero    ETH    2012
2:04:32    Mekonnen    ETH    2014
2:04:45    Desisa        ETH    2013
2:04:48    Shiferaw    ETH    2013
2:04:49    Tola        ETH    2013
2:04:50    Sefir        ETH    2012
2:04:52    Negesse    ETH    2013
2:04:53    Gebrselassie    ETH    2008
2:04:53    Koech        KEN    2013
2:04:54    Geneti        ETH    2012

4. ROTTERDAM    2:04:50,9
2:04:27    Kibet        KEN    2009
2:04:27    Kwambai    KEN    2009
2:04:48    Makau        KEN    2010
2:04:48    Tsegay        ETH    2012
2:04:50    Feleke        ETH    2012
2:04:55    Mutai        KEN    2010
2:05:00    Kipchoge    KEN    2014
2:05:03    Mosop        KEN    2012
2.05:04    Kirui        KEN    2009
2:05:13    Kipruto        KEN    2010

5. LONDON        2:04:56,1
2:04:29    W. Kipsang    KEN    2014
2:04:40    E. Mutai    KEN    2011
2:04:42    Kipchoge    KEN    2015
2:04:44    Kipsang    KEN    2012
2:04:47    Kipsang    KEN    2015
2:04:55    S. Biwott    KEN    2014
2:05:10    Wanjiru        KEN    2009
2:05:15    Lel        KEN    2008
2:05:19    Kebede        ETH    2010
2:05:20    Kebede        ETH    2009

6. BOSTON        2:05:20,6
2:03:02    G. Mutai    KEN    2011
2:03:06    Mosop        KEN    2011
2:04:53    Gebremariam    ETH    2011
2:04:58    Hall        USA    2011
2:05:52    Kip. Cheruiyot    KEN    2010
2:06:13    Cherkos    ETH    2011
2:06:43    Kip. Cheruiyot    KEN    2011
2:07:10    Sanga        KEN    2011
2:07:14    Cheruiyot    KEN    2006
2:07:15    N'Deti        KEN    1994

7. FRANKFURT    2:05:40,3
2:03:42 Kipsang    KEN    2011
2:04:57    Kipsang    KEN    2010
2:05:16    Matebo        KEN    2011
2:05:25    Metebor    KEN    2011
2:06:07    Sanga        KEN    2011
2:06:08    Makau        KEN    2012
2:06:14    Kirwa        KEN    2009
2:06:15    Kipruto        KEN    2013
2:06:16    Kiptoo        KEN    2013
2:06:23    Cheruiyot    KEN    2009

8. PARIS        2:05:57,2
9. AMSTERDAM    2:06:00,4
10. EINDHOVEN    2:06:08,8

Die schnellsten City-Marathonläufe der Frauen*

*Gewertet wird der Durchschnitt der jeweils zehn schnellsten je erzielten Zeiten des Rennens.

1. LONDON        2:18:58,9
2:15:25    Radcliffe    GBR    2003
2:17:42    Radcliffe    GBR    2005
2:18:37    Keitany        KEN    2012
2:18:56    Radcliffe    GBR    2002
2:19:19    Keitany        KEN    2011
2:19:36    Kastor        USA    2006
2:19:50    E. Kiplagat    KEN    2012
2:19:55    Ndereba    KEN    2003
2:20:14    P. Jeptoo    KEN    2012
2:20:15    P. Jeptoo    KEN    2013

2. BERLIN        2:19:52,5
2:19:12    Noguchi    JPN    2005
2:19:19    Mikitenko    GER    2008
2:19:25    Cherono    KEN    2015
2:19:41    Shibui        JPN    2004
2:19:44    F. Kiplagat    KEN    2011
2:19:46    Takahashi    JPN    2001
2:20:18    Tsegaye    ETH    2014
2:20:27    Tadese        ETH    2014
2:20:30    Kebede        ETH    2012
2:20:43    Loroupe     KEN    1999

3. DUBAI        2:20:16,2
2:19:31    Mergia        ETH    2012
2:19:34    Kabuu        KEN    2012
2:19:52    Dibaba        ETH    2012
2:20:02    Mergia        ETH    2015
2:20:03    Cherono    ETH    2015
2:20:21    Kabuu        KEN    2015
2:20:30    Bekele        ETH    2012
2:20:33    Kebede        ETH    2012
2:20:59    Demise        ETH    2015
2:21:17    Kebede        ETH    2015

4. CHICAGO        2:20:29,3
2:17:18    Radcliffe    GBR    2002
2:18:47    Ndereba    KEN    2001
2:19:26    Ndereba    KEN    2002
2:19:57    R. Jeptoo     KEN    2013
2:20:42    Adere        ETH    2006
2:20:47    Bogomolova    RUS    2006
2:20:48    Sumgong    KEN    2013
2:21:21    Benoit         USA    1985
2:21:22    Shibui        JPN    2002
2:21:25    Kastor        USA    2005

5. BOSTON        2:20:53,1
2:18:57    R. Jeptoo    KEN    2014
2:19:59    Deba        ETH    2014
2:20:35    M. Dibaba    ETH    2014
2:20:41    Sumgong    KEN    2014
2:20:43    Okayo        KEN    2002
2:21:12    Ndereba    KEN    2002    
2:21:28    Melkamu    ETH    2014
2:21:29    Duliba        BLR    2014
2:21:45    Pippig        GER    1994
2:22:02    Flanagan    USA    2014

6. FRANKFURT    2:22:32,2
2:21:01    Melkamu    ETH    2012
2:21:39    Rono         KEN    2012
2:21:59    Daska        ETH    2011
2:22:21    Kebede        ETH    2014
2:22:34    Kilel        KEN    2013
2:23:00    Chepchirchir    KEN    2013
2:23:01    B. Dibaba    ETH    2013
2:23:12    Tollesa        ETH    2015
2:23:12    Mekash        ETH    2015
2:23:23    Daska        ETH    2013

7. OSAKA        2:22:36
2:21:18    Noguchi    JPN    2003
2:21:45    Chiba        JPN    2003
2:21:51    Sakamoto    JPN    2003
2:22:22    Kiplagat    KEN    2003
2:22:54    Simon         ROM    2000
2:22:56    Hiroyama     JPN    2000
2:22:56    Prokupcuka    LAT    2005
2:23:11    Shibui        JPN    2001
2:23:23    Shigetomo    JPN    2012
2:23:24    Simon        ROM    1999

8. PEKING        2:22:35,7
9. PARIS        2:22:43,8
10. ROTTERDAM     2:22:48,0