So läufst du der Erkältung davon

| Redaktion laufen.de I Fotos: Fotolia

Kaum sinken die Temperaturen, schnieft, hustet und niest es um uns herum. Im Herbst und Winter sind Erkältungen an der Tagesordnung. Manche Menschen springen daher im tiefsten Winter nackt in den See, und meinen, sich damit abzuhärten. Ganz so weit musst du nicht gehen.

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Auch wenn Laufen dir hilft, Erkältungen vorzubeugen – auf eines solltest du verzichten, wenn es draußen kalt ist: auf lange Verschnaufpausen. Dann besteht die Gefahr, dass dein Körper zu stark auskühlt. Deshalb solltest du auch sofort nach dem Laufen in trockene, warme Klamotten schlüpfen. Außerdem solltest du beim Laufen möglichst durch die Nase atmen. So wird die kalte Luft in den oberen Atemwegen erwärmt und es gelangt weniger kalte Luft in die Lungen, die die Bronchialschleimhaut austrocknen.

Bei Krankheit ist Laufen tabu!

Aber was machen, wenn die Erkältung doch schneller war? Wer sich fit genug fühlt, darf auch bei laufender Nase, leichtem Husten oder Kratzen im Hals laufen gehen. Wettkämpfe und hartes Training sind dann zwar tabu, lockere Dauerläufe sind aber in Ordnung.

Anders sieht es aus, wenn Fieber und Gliederschmerzen im Spiel sind, oder du dich schlapp fühlst und dein Puls erhöht ist: Laufen ist dann nicht angesagt, langsame Spaziergänge aber okay. Mit dem Laufen solltest du erst wieder beginnen, wenn die Symptome abgeklungen sind – am besten gibst du dem Körper aber noch ein paar Tage mehr Zeit. Sonst riskierst du einen Rückfall oder im schlimmsten Fall sogar eine Herzmuskelentzündung.

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