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Reebok Spartan Race: Mit deinem Team zum dreifachen Härtetest!

| von Alena Staffhorst und Christian Ermert I Fotos: Sportograf
Dreckig, matschig und extrem anstrengend. Das ist das Spartan Race. Und du kannst dieses Jahr gleich dreimal mit deinem Team dabei sein. Wie's geht, liest

Dreckig, matschig, extrem geil – und so richtig spartanisch. Das ist das Reebok Spartan Race. Und du kannst dieses Jahr gleich dreimal mit deinem eigenen Team bei dem Hindernislauf der Extraklasse dabei sein. In München (16. April), Duisburg (9. Juli) und Kitzbühel (10. September). Wie's geht, liest du hier.

Dreimal Reebok Spartan Race in 2016: Mit deinem Team zur Trifecta!
Dreimal Reebok Spartan Race in 2016: Mit deinem Team zur Trifecta!

Wir suchen dich! Als einer von drei Kapitänen stellst du dir dein Team aus drei weiteren Läufern zusammen. Dann lauft ihr zusammen drei Reebok Spartan Races (Sprint über mindestens 5 Kilometer und 15 Hindernisse, Super über mindestens 13 Kilometer und 20 Hindernisse und Beast über mindestens 20 Kilometer und 25 Hindernisse). Am Ende der drei Rennen in München (16. April: Sprint), Duisburg (Regattastrecke, 9. Juli: Sprint) und dem Beast-Rennen am 10. September in Kitzbühel habt ihr die Trifecta geschafft!. Wir schenken euch die Startplätze für alle drei Rennen und beim letzten in Kitzbühel sogar die Übernachtungen im Partnerhotel für Teilnehmer Adeo Alpin in Sankt Johann vom 9. bis 11. September! Vorher geht ihr zur viert die Vorbereitung an, wir versorgen euch mit Trainingsplänen und Ideen, wie ihr mehr aus eurem Training machen könnt. Dazu gibt's von Reebok passende Outfits für eure Spartan-Teams obendrauf. Einzige Bedingung: Jedes Team muss aus je zwei Frauen und Männern bestehen, und ihr müsst Lust haben, andere User via Facebook und laufen.de an euren Erlebnissen mit Bildern und kleinen Geschichten teilhaben zu lassen. Lust? Dann bewirb dich jetzt bis zum 20. März 2016 mit einem Bild von dir und einer kleinen Bewerbung. Wir wählen dann drei Kapitäne aus, die ihre Teams ins Rennen schicken.

Einfach E-Mail an redaktion@laufen.de schicken.

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Doch Kilometer sind nur die eine Sache, Hindernisse – und zwar nicht zu wenige – stehen den Spartanern im Weg. Und der beginnt so, wie es sich gehört: dreckig. Während das laute „ARO0, ARO0, AROO“ – der Schlachtruf der Spartaner – noch durch die wohlig-warme Alpenluft klingt, sprinten die ersten Starter los.

Nur wenige Meter später wartet Hindernis Nummer eins auf sie: ein tiefes Schlammloch. Einige wagen einen beherzten Sprung hinüber, andere lassen sich direkt in das kühle und vor allem dreckige Nass fallen. So ist es auch gewollt, denn ein Spartaner muss dreckig sein, sonst ist er kein richtiger Spartaner.

Unter den angehenden Spartanern tummelt sich auch Cindy Haase aus München. Die 37-Jährige hat einen Sandsack über die Schulter geworfen und quält sich einen Berg hinauf. Die Anstrengung ist ihr deutlich anzusehen, doch ein Lächeln fehlt dennoch nicht. „Die Gemeinschaft ist einfach toll“, schwärmt sie.

In den USA gestartet, 15 Länder erobert

Der erste Spartan Race-Startschuss fiel 2010 in Vermont (USA). Heute ist das Rennen in 15 Ländern auf allen Kontinenten vertreten. Sogar Weltmeisterschaften gibt es. Doch was ist es, weshalb sich die Starter freiwillig so quälen, was wollen sie erreichen? Richtig – die Trifecta-Medaille. Wer die drei Distanzen Sprint, Super und Beast in einem Jahr schafft, gehört zum Trifecta-Stamm. Die drei Stücke der jeweiligen Finisher-Medaille lassen sich zur begehrten Trifecta-Plakette zusammensetzen.

Doch bis dorthin ist es ein weiter Weg, das merken die Teilnehmer in Tirol schnell. Über zwei Meter hohe Holzwände klettern, durch einen eiskalten See schwimmen, eine Eisenkette einen Berg hinaufschleppen, mit einem Speer eine Strohpuppe durchlöchern – die Aufzählung könnte beliebig fortgeführt werden. „Ich finde die lange Hangelstrecke Monkey Bars besonders hart. Da ich sehr klein bin, brauche ich viel Kraft, um an die Stangen zu kommen“, sagt Cindy Haase, die mit dem Beast in Oberndorf ihre Trifecta perfekt machen möchte.

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Jede Menge Wiederholungstäter

Viele Teilnehmer kommen immer wieder zu den Spartan Races. „Ich habe mich Anfang 2014 überreden lassen, beim Spartan Race in München zu starten“, erinnert sich Cindy. Seitdem ist sie Feuer und Flamme – hat mittlerweile acht Rennen über verschiedenen Distanzen absolviert. Im Oktober war sie sogar als einzige Deutsche bei der WM in Lake Tahoe in den USA dabei. „Ich finde es toll, wie ich mich von Lauf zu Lauf verbessere. Ich lerne meine Stärken und Schwächen kennen und trainiere entsprechend dafür. Besonders Armmuskeln sind wichtig, Lauftraining kann aber auch nicht schaden.“

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An der Strecke herrscht eine super Stimmung. Die Zuschauer wissen, wie sie die Spartaner richtig anfeuern.
Im Ziel liegen sich die von oben bis unten mit Schlamm bedeckten Spartaner in den Armen, halten stolz ihre Finisher-Medaillen in den Händen und sind einfach nur froh. Auch Cindy ist auf den letzten Metern. Mit matschigen Händen zieht sie sich ein langes Seil hinauf. „Vor einiger Zeit hatte ich damit noch echt Probleme“, erinnert sie sich. Mittlerweile gehört es zu ihren Lieblingshindernissen. „Wenn es nicht allzu kalt ist, mag ich Wasserhindernisse auch sehr gern. Doch am schönsten ist immer noch das Feuer am Schluss. Da freut man sich jedes Mal drauf“, sagt sie grinsend und springt wenig später über die lodernden Flammen. Geschafft!

Reebok Spartan Race:Termine 2016

16. April: München Sprint (5+ km, 15+ Hindernisse)
14. Mai: Wien Sprint (5+ km, 15+ Hindernisse)
14. Mai: Wien Super (13+ km, 20+ Hindernisse)
9. Juli: Duisburg Sprint (5+ km, 15+ Hindernisse)
9. Juli: Duisburg Super (13+ km, 20+ Hindernisse)
10. September: Kitzbüheler Alpen Sprint (5+ km, 15+ Hindernisse)
10. September: Kitzbüheler Alpen Beast (20+ km, 25+ Hindernisse