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Reebok Spartan Race: So schlagen sich unsere Teams

| Text: Christian Ermert | Fotos: Reebok Spartan Race
Drei laufen.de-User kämpfen 2016 mit ihren Teams wie die Spartaner: Laufen, Speer werfen, klettern, Gewichte schleppen bei der Reebok Spartan Race-Serie.

Drei laufen.de-User kämpfen dieses Jahr mit ihren Teams wie die Spartaner: Laufen, Speer werfen, klettern, schwimmen Gewichte schleppen bei der Reebok Spartan Race-Serie. Im Team wollen sie zur Trifecta, was bedeutet: Drei Reebok Spartan Races finishen, die immer länger werden. In Münchner Olympiapark wurde die erste, 5 Kilometer lange Etappe absolviert. Aber am 9. Juli geht es in Duisburg mit dem 13 Kilometer langen Super-Race erst so richtig los, bevor dann am 10. September mit dem 20 Kilometer langen Beast in den Kitzbüheler Alpen der Höhepunkt wartet.

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Super-Stimmung beim Spartan Race in München

Dass es auch aufs Speerwerfen ankommt, hat Florian nicht geahnt. Sonst hätte er vor dem Reebok Spartan Race in München vielleicht mal geübt, aus zehn Metern Entfernung einen mannsgroßen Strohballen so zu treffen, dass die Lanze steckenbleibt. So aber geht sein einziger Versuch daneben. Er muss zu Boden. Liegestütze, Beine anhocken, Strecksprung. Und wieder von vorn. Burpee heißt die superanstrengende Übung. 30 Stück davon sind als Strafe angesetzt für alle, die es nicht schaffen, den Speer im Strohballen stecken zu lassen. „Aber wenn das restliche Team dich anfeuert, schaffst du auch das und bist danach motiviert, weiter zu rennen“, sagt Florian.

Der 30-Jährige aus München hatte sich bei laufen.de beworben, mit seinem eigenen vierköpfigen Team bei drei spartanischen Rennen antreten zu dürfen. Die Aufgabe: Die Trifecta zu vollenden. So nennt man es beim Spartan Race, wenn in einem Jahr drei Rennen über drei verschiedene Strecken gefinisht werden. Ein Spartan Race Sprint über mindestens 5 Kilometer und 15 Hindernisse. Ein Super-Rennen über mindestens 13 Kilometer und 20 Hindernisse und am Schluss das Beast mit mindestens 20 Kilometern und 25 Hindernissen.

 

Teil eins der Aufgabe hat Florians Team am 16. April mit Bravour gemeistert. Jetzt wartet der „Super“, der am 9. Juli an der Regattastrecke in Duisburg stattfindet auf den Banker und sein Team, zu dem Chris (30), Luisa (29) und Maria (19) gehören. Beim ersten gemeinsamen Start in München haben die vier bereits erlebt, dass jeder Stärken und Schwächen hat, die von so einem Spartan Race gnadenlos aufgedeckt werden. „Für mich war das Speerwerfen eine echte Herausforderung“, sagt Florian, „Luisa hat sich mit dem Laufen noch schwergetan."

Durch den modrigen, stinkenden Olympiasee

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Als Teamkapitän unterstützt er jetzt die drei anderen, dass jeder an seinen Schwächen arbeitet. Denn schließlich kommen mit den 13 Kilometern von Duisburg und den dem ganz langen „Beast“ am 10. September die ganz großen Herausforderungen noch. „Aber es hat schon in München megaviel Spaß gemacht, besonders weil wir erlebt haben, was man alles schaffen kann, wenn man sich gegenseitig hilft, anfeuert und pusht. Auch wenn die Durchquerung des Olympiasees mit seinem modrigen, stinkenden Wasser echt unangenehm war“, sagt Florian augenzwinkernd.

 

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Wer eine Aufgabe nicht meistert, macht Burpees

Beim Training werden die Teams, die ihre Startplätze bei uns gewonnen haben, ab sofort auch von Experten-Plänen und Tipps unterstützt, die von dem Machern des Spartan Races und den Experten von laufen.de zur Verfügung gestellt werden.

In echte Schwierigkeiten geraten ist nach dem Rennen allerdings das Team von Sandy aus Much. Drei Wochen nach dem Münchner Spartan Race, das ihr Mann Dietmar wegen einer Verletzung verpasst hat, die er sich bei der Arbeit auf dem heimischen Bauernhof zugezogen hatte, wurde bei der 41-Jährigen eine Rückenerkrankung mit Bandscheibenvorfall diagnostiziert. Sie kann vorläufig nicht laufen, wird aber mit ihrem Team nach Duisburg reisen, um ihren Mann, Anna, und Kevin zu unterstützen, die den Weg zur Trifecta fortsetzen wollen.

 

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Bestens im Training: Das Team von Franzi

Bestens im Training dagegen ist die Mannschaft um Franzi aus München. Sie tritt zusammen mit ihrem Vater Ulrich, ihrer Schwester Zarah Yasmin und deren Freund Alexander an – ein Familienunternehmen also. Das Team ist quasi seit Beginn des Abenteuerlauf-Booms in Deutschland dabei. „Meine Familie wohnt in der Nähe von Osnabrück. Und da fand 2013 der erste Tough Mudder in Deutschland statt. Ich habe bei der Organsiation geholfen und meine Geschwister sind gelaufen.“

Seitdem lieben die beiden Hindernisläufe und bereiten sich darauf mit speziellem Training vor. „Eine Mischung aus Laufen und Krafttraining“, sagt Franzi, die in München Tourismus-Management studiert. Trotzdem fand sie den Sprint in München „schwerer als gedacht“ und ist jetzt gespannt auf die 13 Kilometer von Duisburg.

Noch mehr Infos zum Reebok Spartan Race gibt es hier: spartanrace.de

 

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