Silvesterlauf: Starke Deutsche in Peuerbach

| Text: Jörg Wenig | Foto: Eventfoto/Andreas Maringer

Davis Kiplangat und Eva Cherono sind die Sieger des Silvesterlaufes im österreichischen Peuerbach. Die beiden Kenianer waren zu stark für die deutschen Topläufer, die in beiden Rennen jeweils die Plätze zwei und drei belegten. Sebastian Hendel und Martin Grau sowie Alina Reh und Miriam Dattke sorgten allerdings für ein sehr starkes deutsches Abschneiden bei dem Traditionsrennen in Peuerbach.

Nur in der Anfangsphase des Laufes konnte Alina Reh (SSV Ulm) mit Eva Cherono Schritt halten. In der zweiten der sechs Runden öffnete sich dann eine kleine Lücke zwischen den beiden großen Favoritinnen. Die Kenianerin baute in der Folge ihren Vorsprung noch aus und war schließlich in 15:43 Minuten mit einem Vorsprung von elf Sekunden im Ziel. Dabei verpasste Cherono den Streckenrekord, den Ruth Jebet (Bahrain) vor einem Jahr mit 15:38 aufgestellt hatte, um lediglich fünf Sekunden.

Alina Reh läuft vor Miriam Dattke auf Rang zwei

Alina Reh folgte als Zweite in 15:54 und hatte ihrerseits einen großen Vorsprung auf Miriam Dattke (LG Telis Finanz Regensburg), die nach 16:26 als Dritte ins Ziel lief. Platz vier erreichte die Tschechin Moira Stewartova in 16:39. „Es war eine super Stimmung, ich habe das genossen. Aber irgendwie hat mir der letzte Biss gefehlt“, sagte Alina Reh.

Im Rennen der Männer über 6,8 km lief der 20-jährige Kenianer Davis Kiplangat zu einem souveränen Sieg. Der Youngster, der im Oktober bereits einen hochklassigen 10-km-Lauf in Utrecht gewonnen hatte, setzte sich in der dritten von acht zu laufenden Runden ab. Fortan rannte Kiplangat die deutlich schnellsten Rundenzeiten und hatte dadurch am Ende einen großen Vorsprung.

Sebastian Hendel eine Sekunde vor Martin Grau

Der Kenianer gewann in flotten 18:46 Minuten vor dem Deutschen 10.000-m-Meister Sebastian Hendel (LG Voigtland), der nach 19:34 mit nur einer Sekunde Vorsprung vor dem 3.000-m-Hindernis-Spezialisten Martin Grau (LSC Höchstadt/Aisch) im Ziel war. Die Ränge vier und fünf belegten zeitgleich mit 19:37 Minuten Jakub Zemanik (Tschechische Republik) und Hamish Carson (Neuseeland). Marathonläufer Peter Herzog (Österreich) folgte auf Platz sechs mit 19:39.

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