Verletzungen: Erkennen, behandeln, vermeiden

| Gesponserter Beitrag | Text: Claudia Pfeil-Zander

Freizeitsportler treffen sie genauso hart wie Profiathleten: Sportverletzungen. Schon ein leichtes Umknicken kann für Wettkampfpläne ebenso ungünstig sein wie für den Alltag mit Beruf und Familie. Gut zu wissen, was im akuten Fall sofort unternommen werden sollte und wie man anschließend für schnelle Regeneration und sicheren Lauf sorgt.

Wenn man gerade wieder ins Training einsteigt oder überhaupt erst mit dem Laufen beginnt, ist das Risiko für Sportverletzungen besonders hoch. Ungewohnte Bewegungen oder überanstrengte Muskeln können für plötzlich einsetzende Schmerzen sorgen, schlimmstenfalls für langfristige Beschwerden. Unbekannte oder unebene Strecken bleiben nachhaltig in Erinnerung, wenn man umknickt, ausrutscht oder stolpert.

Geprellt, gezerrt, verstaucht?

Wenn etwas Hartes plötzlich auf die Muskulatur trifft, dann spricht man von einer Prellung. Nicht nur schmerzhaft, auch gut sichtbar: Von der Schädigung der Blutgefäße zeugt deutlich ein Bluterguss, ein blauer Fleck. Bei einer Muskelzerrung wurde der Muskel überdehnt, zum Beispiel aufgrund plötzlicher, sehr starker Belastung – die Folge sind Schmerzen und Schwellung. War die Belastung zu groß, kann es zu einem Muskelfaserriss kommen, starke Schmerzen und ein Bluterguss sind die Kennzeichen.

Bei einer Verstauchung wurde der Bewegungsspielraum der Gelenke überschritten, die Bänder zu sehr belastet. Eine Schwellung kann entstehen, wenn dann noch starke Schmerzen hinzukommen, ist ein Arztbesuch unumgänglich. Vor allem aber eine Verrenkung, ein ausgekugeltes Gelenk, muss ärztlich behandelt werden.

Glück hat, wer PECH kennt

Im akuten Fall hilft die PECH-Regel, Schmerzen und Schwellungen zu lindern. Das bedeutet: Unbedingt eine Pause einlegen, mit Eis kühlen, mittels elastischer Binden einen Compressionsverband anlegen und die betroffenen Gliedmaßen hochlagern. All das jedoch nur dann, wenn die Haut unverletzt ist! Um immer an die PECH-Regel zu denken, kann man ein Plakat mit den Details im Vereinsheim aufhängen; in kleinerem Format ausgedruckt lässt es sich praktisch der Sporttasche oder bei der Sportkleidung deponieren.

Nach der ersten Hilfe, vor dem nächsten Lauf

Eine schnellere Linderung der Beschwerden ermöglichen Salbenverbände. Es empfiehlt sich, einen Blick auf die Inhaltsstoffe und auf das Nebenwirkungsprofil der Salben oder Gele zu werfen. Pflanzliche Wirkstoffe wie Arnika, Beinwell, Hamamelis und Calendula können fast ohne Nebenwirkungen den Heilungsprozess fördern und die Regenerationsdauer verkürzen, was in wissenschaftlichen Studien bereits bewiesen wurde. In der Praxis überzeugt beispielsweise Traumeel gleichermaßen Freizeitsportler wie Profiathleten und deren Ärzte: Mannschaftsärzte des DLV setzen das natürliche Arzneimittel bei Verletzungen am Bewegungsapparat ein – häufig in Kombination von Creme und Tabletten, um die körpereigenen Gesundungsmechanismen zu fördern.

Dennoch muss man dem Heilungsprozess Zeit zugestehen: Nicht vollständig auskurierte Verletzungen am Bewegungsapparat können Spätfolgen nach sich ziehen, die unter Umständen eine längere Trainingspause notwendig machen. Ein Tipp bei wiederkehrenden Beschwerden: Den Laufstil vom Spezialisten analysieren lassen. Vielleicht hilft ein Wechsel des Laufschuhs oder ein dem persönlichen Bewegungsprofil angepasstes Training.

Gut vorbereitet, sicherer laufen

Beim Einstieg in ein regelmäßiges Laufprogramm oder nach einer längeren Pause ist der Arztbesuch ein Pflichttermin, um zu prüfen, ob die körperlichen Voraussetzungen die gesetzten Ziele ermöglichen. Jeder Lauf beginnt mit dem Aufwärmen – viele typische Läuferbeschwerden sind auf unvorbereitete Muskeln und Gelenke zurückzuführen. Immer griffbereit, im Auto oder in der Sporttasche, sollte man eine kleine Erste-Hilfe-Ausstattung (Pflaster, Cool Pack/Eis-Spray, elastische Binde, Traumeel) haben.

Zum gesunden Laufen gehört es dazu, körperliche Grenzen nicht zu überschreiten und Schmerzen nicht zu ignorieren – und bei dauerhaften Beschwerden einen Arzt aufzusuchen.

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