Emotionale Events erleben
Strongmanrun Wacken: Laufen in der Heavy-Metal-Hochburg

| Redaktion laufen.de I Fotos: Veranstalter
Rockige Beats, jede Menge Schlamm und ein extremes Lauf-Erlebnis - die Premiere des Strongmanrun Wacken war ein voller Erfolg.

Rockige Beats, jede Menge Schlamm und ein extremes Lauf-Erlebnis - das passt wunderbar zusammen. Dachten sich zumindest die Macher des Fisherman‘s Friend Strongmanruns. Am Samstag feierte der Lauf in der Heavy-Metal-Hochburg Wacken Premiere - und wir waren mit dabei.

HeavyTrioWacken
Thomas, Fabian und Matthias (von links) sind für laufen.de in Wacken an den Start gegangen.
Doch es ist noch nicht August – es ist Mitte April. Und auch die Besucherzahlen in Wacken sind an diesem Samstag deutlich niedriger. Trotzdem hat die Atmosphäre beim ersten Fisherman’s Friend Strongmanrun in Wacken etwas von dem Heavy-Metal-Wahnsinn, der das Dorf weltweit bekannt gemacht hat. AC/DC dröhnt aus den riesigen Lautsprechern auf dem Event-Gelände. Teilnehmer und Zuschauer laufen bei typischem Festival-Wetter über die regendurchnässten Wege zum Start. Die Stimmung ist entspannt, die Vorfreude greifbar.

Unter den 2622 Läufern, die bei der Wacken-Premiere die 10 oder 20 Kilometer im wahrsten Sinne des Wortes rocken wollen, sind auch Thomas (34), Matthias (33) und Fabian (34). Für das Trio aus der Pfalz steht der sportliche Aspekt ganz klar im Vordergrund – es stand bereits bei Strongmanruns am Nürburgring und in Ferropolis am Start, aber auch bei anderen Hindernisrennen. „Die Location hier ist wirklich super, das Gelände bietet sich für solch ein Event an. Aber beim Open Air waren wir noch nicht, es ist nicht wirklich unsere Musikrichtung“, gibt Thomas zu.

Einige andere Läufer sind jedoch nicht das erste Mal hier. „Ich war die letzten Jahre immer beim Open Air“, sagt beispielsweise der 36-jährige Marcel aus Hamburg, der ebenfalls mit zwei Freunden an den Start geht. „Es ist wirklich cool, dort wo wir sonst feiern heute mal zu laufen.“ Das Gelände dürfte er demnach schon gut kennen – doch ob das wirklich eine Hilfe ist, wenn er durch Schlamm kriechen, über Holzbalken balancieren und eine riesige Wasserrutsche hinabsauen muss!?

Um 12 Uhr fällt mit einem lauten Knall sowie Feuerfontänen der Startschuss für die Rookie-Runde über zehn Kilometer und mit 19 Hindernissen. Mittendrin ist auch das Trio aus der Pfalz. Die jungen Männer kennen sich noch aus Schulzeiten und laufen – passend zu ihrem Team-Namen „Feinripp-Deluxe“ – in weißen Unterhemden. Weiß bleibt der Stoff jedoch nicht lange. Neben Kletterpartien über Strohballen, Autoreifen und Überseecontainer müssen sie auch durch Wasser, Matsch und Schaum waten, ein Labyrinth durchqueren und über Holzbalken balancieren. Highlight – da sind sich die drei Freunde einig – ist aber eine fünf Meter hohe Wasserrutsche. „Das macht echt Spaß, es ist mein Lieblings-Hindernis“, sagt Thomas. „Wobei es bei diesem Wetter natürlich auch echt hart ist, wenn man hinterher klitschnass ist.“

StrongmanrunWacken
Nach diesem Erfolg gönnen sich die drei Männer im Ziel erst mal ein Bier. „Es hat total Spaß gemacht und war wirklich ein knappes Rennen vorne“, sagt Thomas. „Besonders schwierig war es, die Strohballen hochzuklettern. Alles andere haben wir gut hinbekommen.“ Matthias und Fabian stimmen ihm nickend zu. Und das obwohl sie nicht extra für Hindernisrennen trainieren. „Wir laufen natürlich regelmäßig, aber das war’s dann auch“, sagt Fabian. „Spezielle Kraftübungen stehen bei uns nicht auf dem Trainingsplan.“ Möglicherweise waren es ja wirklich die kräftigen Heavy-Metal-Beats, die das Trio so schnell über die Strecke gepusht haben. Und wer weiß, vielleicht haben sich Thomas, Fabian und Matthias ja bekehren lassen und machen sich schon im August erneut auf den Weg in den hohen Norden…

So gings in Wacken zur Sache

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Doch so ambitioniert wie das Pfälzer Trio gehen den Lauf längst nicht alle Teilnehmer an. Für den Großteil geht es einfach um Spaß, ein tolles Team-Erlebnis mit Freunden und eine persönliche Grenzerfahrung. Und all das war ihnen in Wacken sicher – genauso wie der Muskelkater am nächsten Tag. Es wurde gefeiert, gelaufen, gelacht und geschwitzt. „Die einzigartige Stimmung bei den Strongmanruns ist immer das, worauf wir uns mit am meisten freuen“, sagt Michael Geiseler, Fisherman‘s Friend Regional Business Manager Deutschland/Österreich/Schweiz. „Vom Start bis zum Ziel spürt man hier diese spezielle Mischung aus Teamgeist, sportlichem Ehrgeiz und einer ganz großen Portion Spaß an der Sache. All das macht den Fisherman’s Friend Strongmanrun-Spirit aus.“

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Weitere Infos zum Rennen gibt's hier.