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Von der Idee bis zum Startschuss: Premiere des Mönchengladbach-Marathon

| Redaktion laufen.de I Fotos: Veranstalter
Wie ruft man einen neuen Marathon ins Leben? Wir haben mit der Organisatorin des Santander Marathon Mönchengladbach gesprochen, der am 4. Juni Premiere fe

Rund 200 Mal pro Jahr fällt in Deutschland der Startschuss für einen Marathon. Ab dem 4. Juni kommt eine weitere Veranstaltung hinzu - dann feiert nämlich der Santander Marathon Mönchengladbach seine Premiere. Wie ist die Idee entstanden? Was muss man bei einer Marathon-Premiere alles beachten? Und warum lohnt es sich, dabei zu sein? Wir haben mit der Organisatorin Nicole Hafner gesprochen.

Mönchengladbach
Kann es sein, dass in der 250.000-Einwohner-Stadt der Fußball mit dem Traditionsklub Borussia zu dominant ist?Hafner:Nein, das würde ich nicht sagen. Die Borussia zieht zu jedem Heimspiel zwar viele Fußballfans in die Stadt und trägt ohne Frage einen Großteil zum Image einer Sportstadt bei. Jedoch gibt es in Mönchengladbach neben dem Fußball auch viele weitere engagierte Sportvereine mit hochklassigen Mannschaften und Athleten – und natürlich auch eine große Laufgemeinschaft. In unserem „Fit für 21“-Laufkurs beispielsweise sind zurzeit 140 Personen angemeldet, sie alle wollen bei der Marathon-Premiere dabei sein.
Nicole Hafner
Nicole Hafner

Nicole Hafner arbeitet bei der NeoMove Gmbh, einer Agentur für Veranstaltungs- und Eventmarketing. Sie kümmert sich um die Organisation des ersten Santander Marathon Mönchengladbach.

Was ist das Besondere an der Premiere des Santander Marathon Mönchengladbach? Auf was dürfen sich die Läufer freuen?
Hafner: Im Mittelpunkt steht neben dem Sport ganz klar die Musik. Die Läufer und Besucher dürfen sich entlang der Strecke auf viele interaktive und dekorative Highlights sowie Kulissen aus den Musikepochen der 50er- bis 2000er-Jahre freuen. Wir haben ein gutes Konzept für einen herausragenden DJ-Marathon mit weiteren sieben Wettbewerben, einem tollen Rahmenprogramm und vielen weiteren Überraschungen entwickelt.

Wie viel Zeit benötigt man von der ersten Idee eines Marathons bis hin zum Startschuss, der ja am 4. Juni erfolgen soll?
Hafner: Von der ersten Idee bis zum Start der Anmeldung ging es recht schnell, da das Konzept für einen Marathon schon lange in unseren Köpfen schwirrte. Nach rund sechs Monaten waren wir startklar - und freuen uns nun auf eine tolle sportliche und musikalische Veranstaltung.

Welches war die größte Hürde, die Sie meistern mussten?
Hafner: Besonders schwierig war es, die passende Laufstrecke zu finden. Wir haben rund 50 Versionen durchgespielt, bis die endgültige Strecke schließlich vom Koordinierungsgremium abgesegnet wurde.

An welchen Details muss bis zum 4. Juni noch besonders viel gearbeitet werden?
Hafner: Bis zum Startschuss gibt es noch eine Menge Arbeit. Viele Teilbereiche – wie etwa die Verkehrsplanung, das Rahmenprogramm oder auch der Einsatz der Helfer – sind noch nicht bis ins letzte Detail durchgeplant.

Sie haben sich im Marathon für zwei Runden à 21,1 Kilometer entschieden. Warum?
Hafner: Der Hauptgrund ist die Verkehrsumleitung: Der Santander Marathon führt durch insgesamt 15 Stadtteile und mitten durch die Innenstadt – und zwar an einem Samstagnachmittag. Es ist nicht so einfach, mal eben für ein paar Stunden die halbe Stadt zu sperren. Zudem haben wir uns für eine 21-Kilometer-Strecke entschieden um den Teilnehmern viele Highlights auf der Strecke zu bieten.

Nach dem Rennen soll gefeiert werden. Was erwartet die Läufer bei der After-Run-Party am Nordpark?
Hafner: Nach dem Lauf können die Teilnehmer und Besucher gemeinsam auf der Veranstaltungsfläche im Nordpark weiter feiern. Nach dem Hauptact auf der Bühne erwartet die Zuschauer ein weiteres Highlight zur Einstimmung. Zum krönenden Abschluss stimmt ein Feuerwerk auf die After-Run-Party ein, die in einem großen Zelt mitten auf der Veranstaltungsfläche stattfindet. Bis spät in die Nacht wird hier gefeiert, getanzt und den Beats des DJ´s zugehört.

Mit der Santander Bank haben Sie einen großen Konzern als Titelsponsor gewinnen können. Ist eine große Sportveranstaltung überhaupt noch ohne eine solche Unterstützung möglich?
Hafner: Ohne die Santander Bank wäre eine Umsetzung unseres Konzepts nur in abgeschwächter Variante möglich gewesen. Eine Sportveranstaltung dieser Größenordnung verursacht viele Kosten – ohne einen Partner ist es kaum möglich, diese zu wuppen.

Die ersten Meldezahlen liegen ja schon vor. Welche Starterzahl streben Sie bei der Premiere an?
Hafner: Insgesamt rechnen wir im ersten Jahr mit rund 2.500 Teilnehmern – je mehr es werden, desto besser.

Abschließend: Können Sie uns in einem Satz sagen, warum man unbedingt am 4. Juni in Mönchengladbach dabei sein sollte?
Hafner: An die Premiere des Santander Marathon werden sich alle Teilnehmer noch lange erinnern. Auf alle Teilnehmer und Besucher wartet ein erlebnisreicher Lauf durch die Musikepochen, ein sensationelles Rahmenprogramm, tolle Beats, sportbegeisterte Zuschauer und ein Erlebnis der Extraklasse.