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Düsseldorf: Bersagel stark, Pollmächer steigt aus

| Jörg Wenig I Fotos: Norbert Wilhelmi
Annie Bersagel (USA) hat fürs Highlight beim 13. Metro Group Marathon Düsseldorf gesorgt. Die 32-Jährige gewann in 2:28:29 Stunden. Hier gibt's tolle Fo

Die US-Amerikanerin Annie Bersagel hat für das spitzensportliche Highlight beim 13. Metro Group Marathon Düsseldorf gesorgt. Die 32-Jährige gewann das Rennen am Sonntag und verteidigte ihren Titel in 2:28:29 Stunden. Lokalmatador André Pollmächer ging nach rund 26 Kilometern verletzt aus dem Rennen.

Die US-Amerikanerin Annie Bersagel sorgte für das spitzensportliche Highlight beim 13. Metro Group Marathon Düsseldorf. Die 32-Jährige gewann das Rennen und verteidigte ihren Titel in 2:28:29. Damit erzielte Annie Bersagel, die sich für den olympischen Marathon in Rio 2016 qualifizieren möchte, die einzige Zeit mit internationalem Niveau in Düsseldorf. Schnellster Mann war bei guten Wetterbedingungen der 30-jährige Marius Ionescu. Der Rumäne lief 2:13:19 Stunden und war klar vor Abdelhadi El Hachimi (Belgien/2:13:46) und Marcin Blazinski (LG Nordschwarzwald/2:16:08), der aus Polen kommt, aber auch über die deutsche Staatsangehörigkeit verfügt, im Ziel.

André Pollmächer, der für den Veranstalterklub Rhein-Marathon Düsseldorf startet, kam nicht ins Ziel. Er gab das Rennen nach 26 Kilometer auf. An der Halbmarathonmarke hatte zuvor auch Manuel Stöckert (SC Ostheim Röhn) bei seinem Marathon-Debüt vorzeitig aufgegeben. Aufgrund von finanziellen Engpässen waren in diesem Jahr so gut wie keine Eliteläufer in Düsseldorf am Start. Dadurch gab es einen deutlichen Einbruch bei der Qualität der Spitzenzeiten. Rahmenwettbewerbe hinzugerechnet, registrierten die Veranstalter rund 18.000 Teilnehmer.

65:52 Minuten für Pollmächer bei Rennhälfte

Geführt von zwei Tempomachern formierte sich bei den Männern zunächst eine vierköpfige Spitzengruppe. Die Halbmarathonmarke erreichte das Quartett nach 65:52 Minuten. Darunter waren der spätere Sieger Marius Ionescu, Abdelhadi El Hachimi, Sibusiso Nzima (Südafrika) und auch André Pollmächer, der seinen ersten Marathon nach einem starken achten Platz bei den Europameisterschaften im vergangenen Sommer lief. Doch es war nicht der Tag des 32-Jährigen. Eine Zeit unter 2:12 Stunden war das Ziel, aber dieses erreichte er nicht. Rund fünf Kilometer später ging er aus dem Rennen. An der Spitze entwickelte sich währenddessen ein Zweikampf zwischen Ionescu und dem bereits 40-jährigen El Hachimi. Der Rumäne, der mit einer Bestzeit von 2:13:33 Stunden angetreten war, setzte sich schließlich zwischen Kilometer 30 und 35 ab. Mit 2:13:19 Stunden lief er noch einen persönlichen Rekord.