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Der Hoka Mach 7 im Test
Allrounder mit Tempocharakter

| Text: Finn Lenzen | Fotos: Hoka

Der Hoka Mach 7 im Test: Ein Schuh, mit dem man so ziemlich alles machen kann - vom lockeren Läufchen bis hin zu flotterem Tempo und Intervalltraining. Er vereint Leichtigkeit, Dynamik und Komfort.

Für wen ist dieser Schuh geeignet?

Der Hoka Mach 7 ist ein Allrounder mit klarer Tendenz zu schnelleren Einheiten. Mit seinem geringen Gewicht von 239 Gramm (Herrenversion) bzw. 203 Gramm (Damenversion) und seinen dynamischen Eigenschaften eignet er sich ideal für zügige Dauerläufe, aber auch für leichtere Intervalle oder Tempoläufe.

Abseits seiner Laufeigenschaften überzeugte der Schuh im Test durch einen bequemen und sicheren Sitz. Wer eine vielseitige Trainingsoption ohne Carbonplatte sucht, findet im Mach 7 einen Begleiter, der sich auch bei flottem Tempo gut schlägt.

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Der Hoka Mach 7 im Detail

  • für Asphalt und feste Naturwege geeignet
  • komfortable Dämpfung
  • führt den Fuß moderat bis zum Abdruck
  • erlaubt ein flottes Lauftempo
  • sehr reaktiver Laufschuh
  • Gewicht: 237 g (Herren-Mustergröße) | 203 g (Damen-Mustergröße)
  • Sprengung: 5 mm
  • UVP des Herstellers: 160 €

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Im Test: Hoka Mach 7

Unser ausführlicher Testbericht zum Hoka Mach 7

Wie würde der perfekte Laufschuh aussehen? Vermutlich wäre es ein Modell, das man für nahezu jede Einheit nutzen kann. Leicht und dynamisch, gleichzeitig komfortabel und gut gedämpft. Ein Schuh, der vom ersten Moment an passt und bei lockeren Läufen genauso überzeugt wie bei schnelleren Einheiten. Klingt fast zu gut, um wahr zu sein – doch genau diesen Anspruch verfolgt Hoka mit dem neuesten Modell der beliebten Mach-Serie. Wir hatten den Hoka Mach 7 im Test.

Der Schuh ist dabei weniger eine Revolution als vielmehr eine gezielte Weiterentwicklung. Hoka setzt größtenteils auf die bewährten Materialien des Mach 6 und optimiert nur an ausgewählten Stellen.

Leicht, reaktiv, komfortabel - die Zwischensohle im Test

Im Fokus steht die Zwischensohle, das Herzstück eines jeden Laufschuhs. Beim Hoka Mach 7 besteht sie aus EVA-Dämpfungsschaum, der häufig bei Allroundern und Komfortschuhen zum Einsatz kommt. Die Stärken dieses Materials liegen vor allem in seiner guten Stoßdämpfung, wodurch die Belastung der Gelenke reduziert wird.

Hoka setzt dabei weiterhin auf die aus dem Vorgängermodell bekannte „Super Critical Foaming Technology“. Dabei wird der Schaum unter hohem Druck und hohen Temperaturen mit Stickstoff versetzt. Das Ergebnis sind unzählige kleine, gleichmäßig verteilte Gasbläschen im Material.

Der Vorteil: Durch die feinere Zellstruktur wird der Schaum leichter, da bei gleichem Volumen mehr Luft im Material gebunden ist. Gleichzeitig verbessert sich die Dämpfung und auch die Langlebigkeit, da die feinteilige Struktur langsamer ermüdet. Im Laufgefühl äußert sich das in einem reaktiven, leicht federnden Abdruck – man spürt den dynamischen Tempocharakter des Schuhs, profitiert aber gleichzeitig von seinen komfortablen Eigenschaften.

Überarbeitete Außensohle: Mehr Grip und Abriebschutz

Ein Update hat Hoka dem Mach 7 zudem in Sachen Grip und Haltbarkeit verpasst. Die überarbeitete Außensohle verfügt über gezielte Verstärkungen an stark beanspruchten Stellen. Im Fersenbereich sorgt das sogenannte Dubrasion Rubber, eine besonders abriebfeste Gummimischung, für mehr Haltbarkeit. Im Vorfußbereich kommt ein rutschfesterer Gummi zum Einsatz, der für guten Halt auf Asphalt und festen Naturwegen sorgt.

Durchdachte Passform für den täglichen Einsatz

Entscheidend für einen gelungenen Daily Trainer ist aber vor allem die Passform. Sitzt der Schuh nicht richtig oder drückt an bestimmten Stellen, kann das schnell zu Blasen oder Scheuerstellen führen. Hoka arbeitet dazu beim Mach 7 mit einer Kombination aus funktionellem Obermaterial und gezielten Polsterungen an Ferse und Zunge.

Das sogenannte Creel-Jacquard-Obermaterial nutzt eine spezielle Webtechnik, bei der das Material unterschiedlich dicht gewebt wird. Dichtere Bereiche sorgen für mehr Stabilität und Struktur, während offenere Zonen die Atmungsaktivität verbessern. So bleibt der Schuh leicht, ohne Kompromisse bei Passform oder Belüftung einzugehen.

Die Zunge ist weich und strapazierfähig, dabei aber nicht übermäßig gepolstert. Sie liegt flach am Fuß an und trägt so zu einem stabilen Sitz bei. Um ein Verrutschen zu verhindern und gleichzeitig vor Schmutz oder kleinen Steinchen zu schützen, ist sie seitlich mit dem Obermaterial verbunden.

Insgesamt fällt der Mach 7 durch die vorgeformte Fersenkappe im Fersen- und Mittelfußbereich eher schmal aus, während er im Vorfuß dafür etwas mehr Platz bietet. Für Läuferinnen und Läufer mit breiteren Füßen ist zudem eine Wide-Version erhältlich.