Emotionale Events erleben
Vom Berliner Halbmarathon nach Rio

| von Christian Ermert (Text) | Fotos: Wohlleben/Nike
Super-Lauf-Wochenende in Berlin: Die 10K11-Crew hat auf dem Weg nach Rio beim Halbmarathon Zwischenstation gemacht. Hier gibt’s die Bilder.

Der erste Meilenstein auf dem virtuellen Weg nach Rio ist erreicht: Am Wochenende war die von Nike initiierte 10K11-Crew, die bis zum Beginn der Olympischen Spiele im August 10.011 Kilometer – so weit ist es von Berlin bis Rio - laufen will, beim Berliner Halbmarathon am Start. Dabei wurden jede Menge Kilometer gesammelt, aber vor allem hatten die Blogger, Instagramer und Lauf-Journalisten jede Menge Spaß in der Hauptstadt. Für laufen.de waren Chefredakteur Christian Ermert und Userin Maggie Cebula (Foto mitte) dabei.

Fast besser als der Berliner Marathon

Los ging’s schon am Samstag mit einem lockeren Auftakttraining am Prenzlauer Berg im Jahnstadion. Dabei zeigten die Coaches vom Nike Run Club (NRC), zu denen auch Ex-Europameister und laufen.de-Botschafter Jan Fitschen gehört, über 100 Leuten, was die Woche über so bei den gemeinsamen Läufen geboten wird: Leichtes Einlaufen, ein paar Übungen zum Schnellerwerden, danach noch mal ein paar Kilometer zum Beine lockern - das alles natürlich nur in geringen Dosis, schließlich stand am nächsten Morgen ja der Halbmarathon auf dem Programm.

Für laufen.de waren Chefredakteur Christian Ermert und Userin Maggie Cebula als Teil der 10K11-Crew dabei. Maggie schwärmt von dem Wochenende, obwohl sie den Halbmarathon mit 2:10 deutlich langsamer gefinisht hat als erhofft. „Es war so eine tolle Stimmung an der Strecke, fast noch besser als beim Marathon, den ich auch schon zweimal gelaufen bin. Und wir sind eine echt tolle Truppe. Es ist klasse so viele super Leute übers Laufen kennenzulernen.“

Dass sie nicht so schnell war, wie gewünscht, lag vor allem am Frühlingswetter, das plötzlich Berlin mit Temperaturen über 20 Grad erreicht hatte. „Es war am Ende echt warm, ich hatte Kreislaufprobleme und musste ein Stückchen gehen“, erzählt Maggie Cebula, deren Reise noch lange nicht zu Ende ist. Bis Rio warten noch jede Menge Aktionen auf die 10K11-Crew, deren Mitglieder dafür Woche für Woche mindestens 25 Kilometer laufen, um am Ende auch in Rio anzukommen.