Der Nike Pegasus 42 im Test
Mehr Energierückgabe, mehr Komfort, mehr Pegasus
Der Nike Pegasus 42 im Test: Der Daily Trainer bietet eine überzeugende Mischung aus Komfort, Dynamik und Stabilität. Und dank neuer Air Zoom-Einheit wurde die Energierückgabe noch einmal gesteigert.
Für wen ist dieser Schuh geeignet?
Der Nike Pegasus 42 richtet sich an Läuferinnen und Läufer mit neutralem Laufstil, die einen vielseitigen Trainingsschuh suchen. Besonders interessant ist er für alle, die nur einen Schuh für den Großteil ihrer Laufeinheiten einsetzen möchten. Dank seiner ausgewogenen Mischung aus Komfort, Dynamik und Stabilität eignet sich der Pegasus sowohl für Einsteigerinnen und Einsteiger als auch für erfahrene Läuferinnen und Läufer mit höheren Trainingsumfängen. Wer maximale Dämpfung sucht, wird innerhalb des Nike-Portfolios eher beim Vomero fündig. Wer zusätzliche Stabilität benötigt, greift zum Structure. Der Pegasus positioniert sich genau dazwischen und bleibt damit der klassische Allrounder im Sortiment.
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Der Nike Pegasus 42 im Detail
- für Asphalt und feste Naturwege geeignet
- komfortable Dämpfung
- führt den Fuß moderat bis zum Abdruck
- erlaubt ein flottes Lauftempo
- sehr reaktiver Laufschuh
- Gewicht: 300 g (Herren), 250 g (Damen)
- Sprengung: 10 mm
- UVP des Herstellers: 139,99 €
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Unser ausführlicher Testbericht zum Nike Pegasus 42
Der Nike Pegasus 42 im Test: Seit mehr als 40 Jahren gehört der Nike Pegasus zu den bekanntesten Laufschuhen überhaupt. Kaum ein Modell hat Generationen von Läuferinnen und Läufern so konstant begleitet wie er.
Mit dem Pegasus 42 bleibt Nike der Grundidee des vielseitigen Daily Trainers treu – spendiert dem Bestseller aber das bislang umfangreichste Performance-Update. Eine komplett neu entwickelte, durchgehende Air Zoom-Einheit, eine überarbeitete Passform und ein leichteres Obermaterial sollen das Laufgefühl spürbar dynamischer machen.
Durchgehende Air Zoom-Einheit sorgt für mehr Vortrieb
Die größte Neuerung steckt in der Mittelsohle. Während der Pegasus 41 bereits mit ReactX-Schaum überzeugte, kombiniert Nike diesen jetzt mit einer gebogenen Air-Zoom-Einheit über die komplette Länge des Schuhs. Das Ergebnis soll laut Hersteller rund 15 Prozent mehr Energierückgabe gegenüber dem Vorgänger liefern.
Im Laufgefühl macht sich das vor allem durch einen deutlich lebendigeren Abdruck bemerkbar. Die Air-Einheit arbeitet harmonisch mit dem ReactX-Schaum zusammen und vermittelt ein federndes Laufgefühl, ohne instabil oder übermäßig weich zu wirken. Gerade bei längeren Dauerläufen oder moderaten Tempowechseln entsteht ein angenehmer Mix aus Komfort und Dynamik.
Der Charakter erinnert dabei ein wenig an Nikes Wettkampfschuhe mit Air-Technologie – allerdings deutlich kontrollierter und alltagstauglicher abgestimmt.
Mehr Komfort im Vorfuß
Auch an der Passform wurde gearbeitet. Ein neuer Leisten sorgt für etwas mehr Platz im Vorfuß und macht den Schuh insbesondere im Zehenbereich angenehmer. Dort integriert Nike eine spezielle Federkonstruktion, die zusätzliche drei Millimeter Dämpfung ermöglicht, ohne die gesamte Sohlenhöhe zu erhöhen.
Gerade auf längeren Läufen profitieren davon Läuferinnen und Läufer, die sich etwas mehr Komfort im Vorderfuß wünschen. Gleichzeitig bleibt der Mittelfuß angenehm sicher fixiert.
Im Test: So performt das Obermaterial
Das neue Engineered Mesh fällt spürbar leichter aus als beim Vorgänger und passt sich dem Fuß sehr angenehm an. Gleichzeitig bleibt die Atmungsaktivität auch an warmen Tagen hoch.
Unterstützt wird der gute Sitz durch ein überarbeitetes Mittelfußsystem sowie eine komplett geformte Innensohle, die den Fuß sicher im Schuh hält, ohne Druckstellen zu erzeugen. Insgesamt wirkt der Pegasus 42 etwas moderner und geschmeidiger als sein Vorgänger.
Vielseitiger Trainingspartner
Wie schon seine Vorgänger versteht sich auch der Pegasus 42 als klassischer Daily Trainer für nahezu alle Trainingseinheiten. Ob lockere Regenerationsläufe, tägliche Dauerläufe, längere Einheiten oder flotte Abschnitte – der Schuh fühlt sich auf nahezu jedem Tempo wohl. Seine moderate Dämpfung vermittelt viel Bodengefühl, bietet gleichzeitig aber genügend Komfort für hohe Wochenumfänge.
Die modernisierte Waffel-Außensohle sorgt für zuverlässigen Grip auf Asphalt sowie befestigten Park- und Waldwegen und unterstützt einen flüssigen Übergang vom Aufsatz bis zum Abdruck.
Gelungenes Update mit deutlichen Veränderungen
Mit dem Pegasus 42 gelingt Nike eines der größten Updates in der Geschichte seiner erfolgreichsten Laufschuh-Serie. Der Schuh bleibt seiner DNA als vielseitiger Trainingspartner treu, fühlt sich aber spürbar dynamischer an als seine Vorgänger. Die neue durchgehende Air-Zoom-Einheit sorgt für mehr Reaktivität, ohne den bewährten Komfort aufzugeben. Zusammen mit der verbesserten Passform, dem leichteren Obermaterial und der ausgewogenen Abstimmung entsteht ein Daily Trainer, der sowohl Einsteigerinnen und Einsteiger als auch ambitionierte Läuferinnen und Läufer anspricht.
Wer einen neutralen Laufschuh sucht, der vom lockeren Feierabendlauf bis zum langen Dauerlauf nahezu jede Trainingseinheit souverän meistert, findet im Pegasus 42 einen der spannendsten Allrounder des Jahres.