Den Anfang machten bei optimalen Wetterbedingungen die Läuferinnen und -Läufer über die halbe Distanz: Der Halbmarathon beim Generali Köln-Marathon war das schnellste Rennen über die 21,0975 Kilometer, das die Domstadt je erlebt hat. Richard Ringer (LC Rehlingen) und Esther Pfeiffer (Düsseldorf Athletics) unterboten die Streckenrekorde. Der Marathon-Europameister von 2022 pulverisierte in 61:50 Minuten die alte Marke, die 16 Jahre lang Bestand hatte. 2010 hatte der Kenianer Leonard Kipkoech Langat in 63:00 Minuten gewonnen. Auch der zweitplatzierte Jona Bodirsky (TSV Bayer 04 Leverkusen) blieb in 62:52 Minuten noch unter dem alten Streckenrekord. Auf Rang drei kam Yohan Zaradzki aus Belgien in 63:17 Minuten ins Ziel.
„Ich bin eigentlich mit dem Plan gestartet, nur knapp unter dem Rekord zu bleiben, weil ich mich drei Wochen vor dem Frankfurt-Marathon nicht abschießen wollte“, sagte Ringer im Ziel, „aber dann wurde das Rennen schneller als gedacht. Es hat sich allerdings sehr gut angefühlt, und ich habe es eben durchgezogen.“
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